Editorial der LinuxWelt 02/2026
Wechselzeit Unser digitaler Alltag liegt heute zu großen Teilen in den Händen weniger Technologiekonzerne. Unternehmen wie Microsoft, Meta, Bytedance & Co. bestimmen über Plattformen und Algorithmen, welche Nachrichten wir zu sehen bekommen, welche Angebote uns erreichen und über welche Wege... S. 03
LinuxWelt 02/2026: Linux „live“ auf USB
Livesysteme und uneingeschränkte Mobilität sind ein Alleinstellungsmerkmal von Linux. Für Linux-Kenner ist diese Tatsache selbstverständlich, für Einsteiger vielleicht nicht: Alle Linux-Livesysteme, so etwa die Live- und Installationsmedien von Linux Mint oder Fedora der aktuellen Heft-DVD, können auf die Datenträger eines... S. 06
Distributionen auf Heft-DVD 2/2026
Linux Mint 22.3 Cinnamon Nachdem die Vorgängerversion länger auf sich warten ließ, schickt das Mint-Entwicklerteam zum neuen Jahr Linux Mint 22.3 mit einem überarbeiteten Cinnamon-Desktop und neuen Systemtools hinterher. Linux Mint 22.3, das in der Hauptausgabe mit Cinnamon-Desktop auf DVD... S. 10
Linux-News im Februar 2026
Kernel 6.19: Zweites Leben für AMD-GPUs Zum Jahreswechsel drehen Linux-Kernel wegen vieler Neuerungen gerne eine Extrarunde als Release Candidate, so auch jetzt Version 6.19. Diese haucht alten AMD-Grafikchips neues Leben ein. Bis zur Veröffentlichung im Januar legte Linus Torvalds noch... S. 14
Biometrische Log-ins unter Linux
Abseits der Linux-Welt sind biometrische Log-ins bereits gang und gäbe, um sich ohne die Eingabe eines Passworts an einem System anzumelden. So hat etwa Microsoft 2015 mit der Einführung von Windows Hello in Windows 10 eine standardisierte Grundlage für biometrische... S. 22
Mobiles USB: Die Basics
Linux auf USB-Sticks kann die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen – von der Sammlung aktueller Installationsmedien über Reparatur- und Rettungssysteme bis hin zum kompletten Zweit- oder Surfsystem. Dieses Special erklärt den Einsatz von Livesystemen und von regulär installierten Linux-Systemen auf USB. Dabei... S. 26
Live-Multiboot auf USB
Die reguläre Installation eines oder mehrerer Linux-Systeme auf USB ist ab Seite 32 erklärt. Diese Variante ist aufwendiger als der Einsatz von Livesystemen, bietet dann aber vollständige, updatefähige und beliebig erweiterbare Linux-Systeme auf dem USB-Laufwerk. Hier geht es ausschließlich um... S. 28
Optimierte Livesysteme
Viele Linux-Livesysteme können mehr, als dies der schnelle Einsatz von der Stange offenbart. Ein Beispiel ist hier das an letzter Stelle genannte Surfsystem Tails, das man deutlich komfortabler einrichten kann, als es der Standard vorgibt. Der Fokus hier liegt aber... S. 32
USB-Multiboot mit installierten Systemen
Trotz erstaunlicher Anpassungsfähigkeit durch Persistenz haben Livesysteme ihre Grenzen. Linux live sollten Sie immer als funktionale Lösung verstehen, die unkompliziert die gerade benötigte Software bringt – vor allem Systeminstaller, Reparatur-, Backup-, Imagetools, Partitionierer oder Livebrowser. Aber Livesysteme veralten schnell, und... S. 36
Die Paketverwaltung von Ubuntu
Die Anbieter von Distributionen sorgen dafür, dass Systemdateien und Anwendungssoftware so gut wie möglich zusammenpassen. Das Verfahren ist komplex, denn die meisten Linux-Pakete werden nicht von angestellten Mitarbeitern großer Firmen zusammengestellt, sondern von einer weltweiten Community. Jedes Softwarepaket hat einen... S. 38
Ubuntu oder Linux Mint aktualisieren
Nutzer von LTS-Versionen müssen sich nur alle fünf Jahre um ein Upgrade der Distribution kümmern. Für Ubuntu 24.04 läuft der Standardsupport erst im Juni 2029 aus. Das Gleiche gilt auch für verwandte Distributionen wie Xubuntu, Kubuntu oder Linux Mint 22.2.... S. 42
Update und Upgrade bei Debian
Debian gilt als konservativ und damit als besonders stabil. Es fehlen jedoch einige Annehmlichkeiten, die Sie bei Ubuntu oder Linux Mint antreffen. Das beginnt bereits bei der Installation über ein Setuptool, das viele technische Informationen abfragt. Die Desktopoberflächen von Gnome... S. 44
Pakete aus fremden Quellen
Software für Linux-Systeme installiert man bevorzugt aus den Repositorien der jeweiligen Distribution. Das ist sicher und dabei sind auch kaum Probleme zu erwarten. Es kann aber sein, dass eine bestimmte Software für die Distribution nicht verfügbar ist oder man eine... S. 46
Homebrew-Software aus der Mac-OS-Welt
Homebrew ist ein freier und quelloffener Paketmanager, der 2009 für das Betriebssystem des Macs entwickelt wurde. Einer der Gründe: Viele unter Linux verfügbare Werkzeuge für die Kommandozeile waren nicht für Apple verfügbar oder so kompliziert zu installieren, dass die meisten... S. 48
Cosmic: Ein neuer Desktop
Ein frischer Anfang, komplett in Rust geschrieben, ohne Abwärtskompatibilität zum althergebrachten Window-System X11/Xorg und nur mit Wayland-Protokoll: Cosmic hätte damit alle Voraussetzungen erfüllt, um Linux-Anwender zu polarisieren. Doch statt Schelte, bewährte Technik über Bord zu werfen, gibt es von Anfang... S. 50
Windows-Software unter Linux
Viele Nutzer benötigen Adobe-Anwendungen wie Photoshop, Microsoft Office oder Programme für Buchhaltung und Steuererklärung, die unter Linux nicht nativ laufen. Die eleganteste Lösung wäre Wine (www.winehq.org), weil es ohne zusätzliche Windows-Installation auskommt. Allerdings bleiben dessen Fähigkeiten beschränkt, sodass vor allem... S. 52
Pandoc konvertiert alle Textformate
Alle Office-Programme besitzen Importfilter, um Dokumente aus anderen Anwendungen zumindest lesen zu können. Wie gut das funktioniert, unterscheidet sich deutlich. Das kostenlose Open-Source-Programm Pandoc kann hier Lücken schließen. Es liest und schreibt Textdokumente, aber auch Präsentationen und teilweise sogar Tabellen.... S. 55
Text-to-Image auf Raspberry Pi
Die Open-Source-Software Stable Diffusion generiert detaillierte Bilder auf der Grundlage von Textbeschreibungen. Der offene Ansatz unterscheidet sich grundlegend von proprietären Text-zu-Bild-Modellen wie DALL-E und Midjourney, die nur über Clouddienste zugänglich sind. Stable Diffusion lässt sich lokal auf dem eigenen Rechner... S. 58
Apps für To-do-Listen
Können Sie mehrere Dinge im Kopf behalten? Der Autor nicht. Ohne Listen, mit denen er Anstehendes verwalten und Erledigtes abhaken kann, wäre er längst verloren. Oft genügt ein einfacher Zettel, um Aufgaben zu notieren und durchzustreichen. Auch Anwendungen für Notizen... S. 60
Sonderzeichen unter Linux
Das Unicode-Konsortium mit Sitz in San Francisco wurde 1988 gegründet (https://unicode.org). Ziel war und ist es, dass jede und jeder seine eigene Sprache auf Mobiltelefonen und Computern nutzen kann. Ein ziemlicher Erfolg: Über dreißig Jahre später enthält die aktuelle Unicode-Version... S. 62
Neue freie Software im Februar 2026
Das Jahr 2026 beginnt mit dem Ende einer irrationalen Begeisterung über die Programmiersprache Rust. An deren Stelle tritt eine nüchterne Betrachtung der nicht mehr ganz so jungen Sprache, die in diesem Jahr bereits zwanzig Jahre alt wird. 2006 ersann der... S. 64
Das schnellste Netzwerk
Die neuen Fritzbox-Modelle belegen es: Multigigabit wird Standard. Denn Fritzbox 7690, Fritzbox 6670 Cable und Fritzbox 5690 Pro haben mindestens einen 2,5-Gigabit-LAN-Anschluss. Die Modelle Fritzbox 4060 und 5690 XGS erlauben sogar Verbindungen mit zehn Gigabit. Es ist auch höchste Zeit,... S. 68
Serververwaltung mit Webmin
Webmin (www.webmin.com) ist für Nutzer gedacht, die Linux-Server über eine komfortable Weboberfläche verwalten möchten. Webmin eignet sich aber sogar für Desktop-Linux, weil es sehr viele Wartungsfunktionen unter einer Oberfläche bündelt. Man kann damit das System aktualisieren, Benutzer verwalten, Backups erstellen,... S. 74
Copyparty: Allzweck-Datenserver
Ein Datenserver ist die komfortabelste Lösung, wenn Dateien zwischen mehreren Systemen ausgetauscht werden sollen. Das Angebot ist groß und für jede erdenkliche Plattform gibt es wenigstens eine mögliche Alternative. Die Einrichtung und Konfiguration der Freigaben dauert aber eine Weile. Eine... S. 76
Datendurchsatz überwachen
Speedtest Tracker ist eine selbst gehostete Anwendung zur kontinuierlichen Überwachung der eigenen Internetverbindung. Die Software führt manuell oder in periodischen Intervallen Speedtests durch und speichert die Messdaten in einer Datenbank. Gemessen werden nicht nur Download- und Uploadgeschwindigkeiten, sondern auch Ping-Zeiten... S. 78
Webdienste schnell installiert
Für Webanwendungen sind in der Regel mehrere Programmpakete erforderlich: Webserver (Apache, Nginx), Script-Sprache (meist PHP) plus Datenbanksystem (My SQL, Maria DB). Die Konfiguration kann aufwendig sein, insbesondere, wenn man mehrere Dienste gleichzeitig betreiben möchte. Der Betrieb in Docker-Containern erleichtert die... S. 80
Sichere Anwendungen im Container
Docker-Anwendungen laufen isoliert vom Betriebssystem in Containern – inklusive aller erforderlichen Abhängigkeiten. Es besteht keine Gefahr, dass durch die Installation zusätzlicher Bibliotheken oder Tools das Linux-System instabil wird. Das lädt auch zum Ausprobieren ein, weil sich die Container rückstandslos wieder... S. 84
Arduino als Entfernungsmesser
Der Arduino ist ein Open-Source-Microcontroller, auf dem – anders als beim Raspberry Pi – kein Betriebssystem läuft. Der Arduino kann nicht mehrere Programme gleichzeitig starten, sondern verarbeitet direkte Befehlsfolgen. Um diese zu übermitteln, ist ein weiterer Rechner notwendig. Die Hardwaredaten... S. 88
Raspberry Pi Sense HAT
Die Sensoren der Erweiterung messen Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Licht, Ausrichtung und Beschleunigung. Die 8×8-RGB-LED-Matrix kann die Sensordaten oder andere Inhalte ausgeben. Über den kleinen Joystick können Sie mit Ihren Projekten interagieren. Die Abkürzung HAT steht für „Hardware Attached on Top“.... S. 90
Linux – aber einfach!
Ein Desktop-Linux ist genauso „einfach“ wie Windows, solange man die Alltagspfade der Softwarenutzung und Dateiverwaltung nicht verlassen muss. Die Ebenen darunter gelten allerdings nicht als „einfach“: Verschiedene Releasekonzepte, unterschiedliche Softwaremanager, verschiedene Paketformate, diverse Dateisysteme, zahlreiche Oberflächen mit je anderen Verwaltungstools... S. 92
Direktverbindung: Mehr als ein Notnetz
Wer ein paar Benutzerdateien von einem Rechner A auf Rechner B benötigt und dafür aktuell kein Netzwerk nutzen kann, wird vermutlich einen USB-Stick als Transportmedium verwenden. Das ist in Ordnung und vermutlich schneller, als den Netzadaptern auf A und B... S. 96
Bashmount: Einfacher einhängen
Im Terminalfenster zeigt bashmount (https://github.com/jamielinux/bashmount) eine Übersicht der bereits eingehängten Laufwerke mit ihren Einhängepunkten. In der Auflistung sind interne Laufwerke und Wechselmedien gut zu unterscheiden und befinden sich in verschiedenen Abschnitten. Das Tool bietet ein einfaches, tastengesteuertes Menü für Aktionen... S. 98
Benutzerkontrolle: Letzte Befehle zeigen
Die letzten Befehle zeichnet die Datei „.bash_history“ auf. Dabei handelt es sich aber um eine Textdatei, aus der andere Benutzer Zeilen beliebig löschen können. Zuverlässiger ist eine unbestechliche Log-Instanz, die als Systemdienst läuft. Diese gibt es in Debian, Ubuntu und... S. 98
Apt: Nach Unterbrechung abschließen
Bevor apt wieder funktioniert, muss die zuvor abgebrochene Updateaktion über den Paketmanager sauber abgeschlossen werden. Dies erledigt dieser Befehl: Der macht dort weiter, wo apt zuletzt aufgehört hat. Der Paketmanager holt sich die bereits heruntergeladenen DEB-Pakete aus dem temporären Verzeichnis... S. 99
Ugrep: Interaktive Volltextsuche
Das Suchwerkzeug Ugrep (https://github.com/Genivia/ugrep) ist ein hilfreicher Begleiter, wenn es um rekursive Suchläufe mit regulären Ausdrücken geht. Denn es bietet einen interaktiven Modus mit einem Eingabeprompt, welcher der Arbeitsweise von Grep entspricht. Darunter zeigt Ugrep sofort an, auf welche Zeichenketten... S. 99
WTF: Armaturenbrett für die Shell
Seit seinen ersten Versionen hat das modular aufgebaute WTF weitere Module bekommen, die über Systeminformationen hinausgehen. Ideal ist die Übersicht für Anwender, die sich lieber in der Shell aufhalten oder über SSH viele Informationen abrufen wollen. Es gibt zum einen... S. 100
Netzwerkkabel reparieren: RJ45-Klammern
Netzwerkkabel ohne Lasche haben in Netzwerkbuchsen nicht genug Halt und sind dann eine Quelle von Verbindungsabbrüchen. Ideal ist der Austausch des Netzwerkkabels, am besten mit einem qualitativ hochwertigeren Patchkabel, dessen Haltelasche zusätzlich von einer flexiblen Tülle geschützt ist. Wenn es... S. 101
Etherwake: Andere Rechner wecken
Damit Wake-on-LAN funktioniert, muss die Funktion im Bios beziehungsweise der Firmware des Rechners aktiviert sein – für den internen Ethernet-Port oder für eine Netzwerkkarte auf einem PCI-E-Slot. In der Firmware ist der passende Punkt nicht immer gleich ersichtlich. Bei Hauptplatinen... S. 102
Librepods: Airpods mit Linux nutzen
Das Open-Source-Programm Librepods (https://github.com/kavishdevar/librepods) bietet einen Nachbau des proprietären Airpod-Protokolls und kann einigen Airpod-Modellen die begehrten Zusatzfunktionen entlocken. Weitgehend komplett ist laut Entwickler die Unterstützung für Airpods Pro der zweiten Generation. Und auch die neueren Airpods Pro 3 lassen sich... S. 102
AMD Ryzen: Leistungs-reserven ausschöpfen
Ohne Übertakten im Normalbetrieb darf der Ryzen-Prozessor mit „Precision Boost Overdrive“ länger und häufiger im leistungsfähigeren Turbomodus laufen, sofern der Kühler mitmacht. Je nach Prozessor, Mainboard und Kühlung kann PBO die Leistung spürbar erhöhen. In Tests mit einem Ryzen 7... S. 103
Pulseaudio/Pipewire: Gleichzeitige Ausgabe
Diese gleichzeitige Ausgabe ist nützlich, um mit einfachen Mitteln und einem Bluetooth-Lautsprecher den vorhandenen Aufbau um einen Mehrraum-Lautsprecher zu erweitern und per Bluetooth beispielsweise ins benachbarte Zimmer zu kommen. Benötigt wird zur Umsetzung zunächst der erweiterte Audioregler Pavucontrol für Pulseaudio... S. 103
Firefox: Die praktische Farbpipette
Im Firefox-Menü finden Sie unter „Weitere Werkzeuge“ die Funktion „Farbpipette“. Einmal angeklickt, erscheint eine bewegliche Lupe, die dem Mauszeiger folgt. Damit navigieren Sie innerhalb des Firefox-Fensters zu einem Element mit der gewünschten Farbe. Der RGB-Code wird unter der Lupe permanent... S. 104
Bildersuche mit Google
Im Google-Suchfeld ganz rechts zeigt sich neben der Spracheingabe (Mikrofon-Symbol) ein Symbol mit der Beschreibung „Suche anhand von Bildern“. Einmal angeklickt erscheint ein Pop-up-Fenster, in das Sie ein lokales Bild oder Foto per Drag & Drop einfügen können. Nach kurzer... S. 104
VLC: Oberfläche wechseln
Der allgegenwärtige VLC Player ist fast überall mit seiner Standardoberfläche anzutreffen. Diese ist – abgesehen von den ausufernden „Einstellungen“ – schlicht und sachlich und stellt die Medienwiedergabe in den Mittelpunkt. Aber für den Player können zahlreiche weitere VLC-Skins aus dem... S. 105
Snaps komplett löschen (mit Daten)
In unserem Fall erwies sich ein Platinenrechner für die „Foto“-App der Nextcloud als unzureichend, sobald diese App eine sehr große Bildersammlung importieren sollte. Das Überlaufen des Systemlaufwerks konnte nur durch Abbruch der Aktion verhindert werden. In solcher Situation ist die... S. 105
Chrome-Synchronisierung verschlüsseln
Trotz Datenschutzbedenken muss man auf die bequeme Synchronisierung von Lesezeichen, Browsereinstellungen und Surfverlauf nicht verzichten. Der Dialog „Synchronisierung und Google-Dienste“ zeigt unten („Verschlüsselungsoptionen“) die zusätzliche Option „Alle synchronisierten Daten […] mit meiner eigenen Passphrase“ zu verschlüsseln. Hier können Sie ein... S. 105
Thunderbird für Android-Geräte
Thunderbird für Android ist im Google-Play-Store leicht zu finden und auf dem Mobilgerät zu installieren. Die Konteneinrichtung, Benutzung und Darstellung der Nachrichten unterscheidet sich auf Tablets kaum von einer Desktopinstanz des Mailclients. Mit einer aktuellen Thunderbird-Version am Desktop kann man... S. 106
Filme und Serien mit Mediathekview
Mediathekview hat gegenüber der direkten Suche bei diversen Sendeanstalten entscheidende Vorteile: Alle Sendungen sind in einer einheitlichen Oberfläche versammelt, sie lassen sich filtern nach Erscheinungsdatum, Dauer, Sender und natürlich per Suchfeld nach Inhalt oder Titel. Zum Abspielen oder Downloaden genügt... S. 106
Veracrypt-Optionen: Was ist wesentlich?
Beim Anlegen einer neuen Containerdatei (einfaches „Standard-VeraCrypt-Volume“) legt Veracrypt einige zum Teil vermeidbare Hürden: 1. Beim „Speicherort“ wird nicht jedem Neuling klar sein, dass hier einfach im Ordner seiner Wahl ein neuer Dateiname anzulegen ist (die Datei wird erst im... S. 106
Remmina: Windows-Remotedesktop
Falls Remmina („Betrachter entfernter Schreibtische“) nicht an Bord ist, genügt unter Debian/Ubuntu folgender Befehl zum Nachrüsten: Das zusätzliche RDP-Plug-in ist für den Windows-Remotedesktop zuständig. In Remmina klicken Sie dann links oben auf die „+“-Schaltfläche und tippen hinter „Bezeichnung“ einen Namen... S. 107
Gnome: Mit „Dash to Panel“ gezähmt
Wer Gnome entscheidend in Richtung Cinnamon/Mate umbauen will, braucht nur die Gnome-Erweiterungen „Desktop Icons NG“ (Arbeitsfläche als Dateiablage) und „Dash to Panel“ (Systemleiste ähnlich wie unter Cinnamon oder Windows). Zum Einrichten dieser oder anderer Gnome-Erweiterungen ist der Erweiterungs-Manager zu empfehlen:... S. 108
Gnome: Hotkeys ändern
Ein wichtiger Hotkey, an den Ubuntu mit seinem angepassten Gnome gedacht hat, ist Super-D (Windows-Taste und D) zum Ausblenden aller aktiven Fenster. Bei einem Standard-Gnome funktioniert das nicht. Die Anlaufstelle für Tastenkombinationen unter Gnome ist der Punkt „Einstellungen –› Tastatur –›... S. 109
Gnome & Co: Hotkeys (und mehr) speichern
Falls nicht an Bord, ergänzen Sie das System zunächst um den Dconf-Editor und dessen Terminaltool: Das im zweiten (CLI-) Paket enthaltene Terminalwerkzeug dconf kann nun alle geänderten Desktopeinstellungen in eine Sicherungsdatei exportieren: Der Pfad „/“ bedeutet, dass von oberster Dconf-Ebene... S. 109
Gnome: Individuelle Ordnersymbole
Nach einem Rechtsklick auf einen Ordner in Nautilus gelangt man in dessen Eigenschaften, die über Größe, Anzahl der Dateien und Zugriffsrechte informieren. Oben beim Ordnersymbol zeigt sich ein leicht zu übersehendes Klick-Control mit Stift-Symbol. Der Klick darauf öffnet einen Navigationsdialog,... S. 110
Cinnamon: Themes ausmisten
Wenn Sie durch Ausprobieren feststellen, dass manche Symbol- und Anwendungsthemen (Fenster und Titelleisten) nicht in Betracht kommen, können Sie diese deinstallieren und damit den Dialog „Themen“ ordentlich verschlanken. Typische Kandidaten sind veraltete Mint-L- und Mint-X-Themen, die Cinnamon weiter mitschleppt: Was... S. 110
Nextcloud-Kalender: Kosmetik-Problem
Es geht um die Farbmarkierungen für Termine. An sich kann die Kalender-App jeden Termin durch 12 vorgegebene Farben oder durch einen selbst definierten RGB-Hexcode farbig auszeichnen. Das macht den Kalender nicht nur attraktiver, sondern auch wesentlich übersichtlicher. In Version 32.0.2... S. 111
KDE Plasma: Hauptmenü austauschen
Nach einem Rechtsklick auf das Menü zeigt sich die Option „Alternativen anzeigen“. Damit lässt sich das Menü jederzeit ändern. Standardmäßig zur Auswahl stehen die großformatige „Anwendungsübersicht“ im Vollbild und das minimalistische „Anwendungsmenü“ (Standard ist „Anwendungsstarter“). Mehr Auswahl gibt es nach... S. 111
Leserbriefe in der LinuxWelt 2/2026
Debian mit oder ohne „sudo“ Ich habe eine korrigierende Anmerkung zum Artikel „Debian vs. Ubuntu“ der Ausgabe 6/2025. Der Autor schreibt, Debian kenne kein „sudo“. Wenn man allerdings bei der Installation das root-Passwort weglässt, wird automatisch der Erstbenutzer mit sudo... S. 112













