LinuxWelt 2/2026

Hier finden Sie den kompletten Inhalt dieser LinuxWelt-Ausgabe mit allen News, Specials, Ratgebern sowie Tipps und Tricks. Die Heft-DVD und die Extra-DVD können Sie hier herunterladen:

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Top-Themen

Arne Arnold | 2/2026 |

Editorial der LinuxWelt 02/2026

Wechselzeit Unser digitaler Alltag liegt heute zu großen Teilen in den Händen weniger Technologiekonzerne. Unternehmen wie Microsoft, Meta, Bytedance & Co. bestimmen über Plattformen und Algorithmen, welche Nachrichten wir zu sehen bekommen, welche Angebote uns erreichen und über welche Wege... S. 03

Hermann Apfelböck | 2/2026 |

LinuxWelt 02/2026: Linux „live“ auf USB

Für Nutzer anderer Betriebssysteme ist ein USB-Stick meist nur ein Daten- transporteur. Mit Linux werden USB-Medien vielseitig: Datentransport, Livesystem, Multiboot-Werkzeugkasten, installiertes Zweitsystem – alles ist möglich. S. 06

Livesysteme und uneingeschränkte Mobilität sind ein Alleinstellungsmerkmal von Linux. Für Linux-Kenner ist diese Tatsache selbstverständlich, für Einsteiger vielleicht nicht: Alle Linux-Livesysteme, so etwa die Live- und Installationsmedien von Linux Mint oder Fedora der aktuellen Heft-DVD, können auf die Datenträger eines... S. 06

Linux Mint erweitert seine Toolsammlung: Neben den Systeminformationen mit einer Hardwareübersicht gibt es mit „mintadm“ ein Menü zur Konfiguration des Bootloaders.
David Wolski | 02/2026 |

Distributionen auf Heft-DVD 2/2026

Linux Mint 22.3 Cinnamon Nachdem die Vorgängerversion länger auf sich warten ließ, schickt das Mint-Entwicklerteam zum neuen Jahr Linux Mint 22.3 mit einem überarbeiteten Cinnamon-Desktop und neuen Systemtools hinterher. Linux Mint 22.3, das in der Hauptausgabe mit Cinnamon-Desktop auf DVD... S. 10

David Wolski | 02/2026 |

Linux-News im Februar 2026

Kernel 6.19: Zweites Leben für AMD-GPUs Zum Jahreswechsel drehen Linux-Kernel wegen vieler Neuerungen gerne eine Extrarunde als Release Candidate, so auch jetzt Version 6.19. Diese haucht alten AMD-Grafikchips neues Leben ein. Bis zur Veröffentlichung im Januar legte Linus Torvalds noch... S. 14

Noch ist die biometrische Anmeldung mit einem Fingerabdruck unter Linux nicht weit verbreitet. Auf Systemen mit unterstützten Fingerprintsensoren ist sie aber heute schon möglich.
Andreas Th. Fischer | 02/2026 |

Biometrische Log-ins unter Linux

Biometrische Systeme verbreiten sich immer weiter. Nur Linux stellt seine Nutzer vor besondere Herausforderungen. Wir analysieren die Funktionsweise der Biometrie, gehen auf Sicherheitsaspekte ein und beschreiben die praktische Einrichtung und Verwendung. S. 22

Abseits der Linux-Welt sind biometrische Log-ins bereits gang und gäbe, um sich ohne die Eingabe eines Passworts an einem System anzumelden. So hat etwa Microsoft 2015 mit der Einführung von Windows Hello in Windows 10 eine standardisierte Grundlage für biometrische... S. 22

Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Mobiles USB: Die Basics

Phänomenal, was ein kleiner USB-Stick alles transportieren kann: Mal sind es nur ein paar Audiodateien, beim nächsten Mal kommt die komplette Audiostation gleich mit, auf dem dritten Stick liegt das verschlüsselte Homeoffice samt Bearbeitungssoftware. S. 26

Linux auf USB-Sticks kann die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen – von der Sammlung aktueller Installationsmedien über Reparatur- und Rettungssysteme bis hin zum kompletten Zweit- oder Surfsystem. Dieses Special erklärt den Einsatz von Livesystemen und von regulär installierten Linux-Systemen auf USB. Dabei... S. 26

Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Live-Multiboot auf USB

Linux funktioniert auf USB als Livesystem oder auch ordentlich installiert. Beide Varianten erlauben auch das Booten mehrerer Systeme. Eine Sammlung von multifunktionalen Livesystemen auf einem Stick gelingt mit den passenden Tools spielend. S. 28

Die reguläre Installation eines oder mehrerer Linux-Systeme auf USB ist ab Seite 32 erklärt. Diese Variante ist aufwendiger als der Einsatz von Livesystemen, bietet dann aber vollständige, updatefähige und beliebig erweiterbare Linux-Systeme auf dem USB-Laufwerk.  Hier geht es ausschließlich um... S. 28

Einfacher Weg zum optimal angepassten Livesystem: Ein MX Linux kann sich selbst als Livesystem „remastern“ – ideal, sofern man einen der Desktops XFCE, KDE, Fluxbox mag.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Optimierte Livesysteme

Live-Multiboot, Live mit Persistenz, USB-Multiboot installierter Systeme – geht noch mehr? In der Tat: Man kann sich sein individuelles Livesystem selbst bauen oder ein Referenzsystem periodisch remastern. S. 32

Viele Linux-Livesysteme können mehr, als dies der schnelle Einsatz von der Stange offenbart. Ein Beispiel ist hier das an letzter Stelle genannte Surfsystem Tails, das man deutlich komfortabler einrichten kann, als es der Standard vorgibt. Der Fokus hier liegt aber... S. 32

USB-Multiboot: Für ordentlich installierte Systeme auf USB muss Multiboot geplant und vorbereitet werden. Gparted schafft hier die Voraussetzungen für Uefi-Boot von drei Systemen plus einer Datenpartition.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

USB-Multiboot mit installierten Systemen

Linux auf USB ist nicht auf den Livebetrieb beschränkt. Ordentliche Installation auf USB ist so nachhaltig wie auf internen Datenträgern. Mögliche Szenarien sind Desktop-Zweit­systeme oder Webserver, die schnell die Rolle eines ausgefallenen Servers übernehmen. S. 36

Trotz erstaunlicher Anpassungsfähigkeit durch Persistenz haben Livesysteme ihre Grenzen. Linux live sollten Sie immer als funktionale Lösung verstehen, die unkompliziert die gerade benötigte Software bringt – vor allem Systeminstaller, Reparatur-, Backup-, Imagetools, Partitionierer oder Livebrowser. Aber Livesysteme veralten schnell, und... S. 36

Thorsten Eggeling | 02/2026 |

Die Paketverwaltung von Ubuntu

Eine der größten Stärken von Linux-Distributionen ist die zentrale Paketverwaltung: Updates für System und Anwendungen erfolgen automatisch und neue Programme sind schnell installiert. S. 38

Die Anbieter von Distributionen sorgen dafür, dass Systemdateien und Anwendungssoftware so gut wie möglich zusammenpassen. Das Verfahren ist komplex, denn die meisten Linux-Pakete werden nicht von angestellten Mitarbeitern großer Firmen zusammengestellt, sondern von einer weltweiten Community. Jedes Softwarepaket hat einen... S. 38

Upgrade der Distribution: Ubuntu meldet rechtzeitig, wenn eine neue Version verfügbar ist. Es besteht kein Grund zur Eile, weil LTS-Versionen fünf Jahre lang unterstützt werden.
Thorsten Eggeling | 02/2026 |

Ubuntu oder Linux Mint aktualisieren

Ein Linux-System kann man viele Jahre lang nutzen. Irgendwann ist es dann aber doch veraltet: Es gibt dann keine Updates mehr und ein Upgrade ist unumgänglich. Was dabei zu beachten ist, zeigt dieser Artikel. S. 42

Nutzer von LTS-Versionen müssen sich nur alle fünf Jahre um ein Upgrade der Distribution kümmern. Für Ubuntu 24.04 läuft der Standardsupport erst im Juni 2029 aus. Das Gleiche gilt auch für verwandte Distributionen wie Xubuntu, Kubuntu oder Linux Mint 22.2.... S. 42

Distributionsupgrade bei Debian: Ein eigenes Upgradetool ist nicht verfügbar. Nach Anpassung der Paketquellen erfolgt die Installation der neuen Version über „apt full-upgrade“.
Thorsten Eggeling | 02/2026 |

Update und Upgrade bei Debian

Debian bietet kein eigenes Tool, über das Sie die Distribution aktualisieren können. Für ein Upgrade auf die nächste Version müssen Sie die Konfiguration der Paketlisten manuell anpassen. S. 44

Debian gilt als konservativ und damit als besonders stabil. Es fehlen jedoch einige Annehmlichkeiten, die Sie bei Ubuntu oder Linux Mint antreffen. Das beginnt bereits bei der Installation über ein Setuptool, das viele technische Informationen abfragt. Die Desktopoberflächen von Gnome... S. 44

Einzelne Pakete installieren: Heruntergeladene Pakete öffnen Sie unter Ubuntu mit dem Anwendungszentrum. Eine Warnung weist auf mögliche Risiken bei der Installation hin.
Thorsten Eggeling | 02/2026 |

Pakete aus fremden Quellen

Wenn eine gewünschte Software standardmäßig nicht im Angebot ist, kann sie auch aus anderen Quellen installiert werden. Das ist meist problemlos möglich, kann aber auch zu einem instabilen System führen. S. 46

Software für Linux-Systeme installiert man bevorzugt aus den Repositorien der jeweiligen Distribution. Das ist sicher und dabei sind auch kaum Probleme zu erwarten. Es kann aber sein, dass eine bestimmte Software für die Distribution nicht verfügbar ist oder man eine... S. 46

Stephan Lamprecht | 02/2026 |

Homebrew-Software aus der Mac-OS-Welt

Linux-Distributionen verwalten die installierten und verfügbaren Programme mit ihrem Paketmanager. Mit Homebrew gibt es eine Ergänzung aus der Welt von Mac-OS. Dieser Artikel zeigt, was Sie damit machen können. S. 48

Homebrew ist ein freier und quelloffener Paketmanager, der 2009 für das Betriebssystem des Macs entwickelt wurde. Einer der Gründe: Viele unter Linux verfügbare Werkzeuge für die Kommandozeile waren nicht für Apple verfügbar oder so kompliziert zu installieren, dass die meisten... S. 48

David Wolski | 02/2026 |

Cosmic: Ein neuer Desktop

Es herrscht bekanntlich unter Linux kein Mangel an Desktopoberflächen. Aber die Entwickler des neuen Cosmic-Desktops wollten einen modernen Ansatz mit einem puren Wayland-Compositor und mit möglichst wenig Ballast wie dem X11-Protokoll. S. 50

Ein frischer Anfang, komplett in Rust geschrieben, ohne Abwärtskompatibilität zum althergebrachten Window-System X11/Xorg und nur mit Wayland-Protokoll: Cosmic hätte damit alle Voraussetzungen erfüllt, um Linux-Anwender zu polarisieren. Doch statt Schelte, bewährte Technik über Bord zu werfen, gibt es von Anfang... S. 50

Photoshop unter Linux? Nicht wirklich – aber die Open-Source-Software Winboat bringt Windows-Anwendungen mit Hilfe von Virtualisierung auf den Linux-Desktop.
Thorsten Eggeling | 02/2026 |

Windows-Software unter Linux

Umsteiger auf Linux vermissen teilweise Programme, die sie bisher unter Windows genutzt haben. Es gibt jedoch typische Methoden, diese weiterzuverwenden. Die kostenlose Software Winboat ist eine interessante Option. S. 52

Viele Nutzer benötigen Adobe-Anwendungen wie Photoshop, Microsoft Office oder Programme für Buchhaltung und Steuererklärung, die unter Linux nicht nativ laufen. Die eleganteste Lösung wäre Wine (www.winehq.org), weil es ohne zusätzliche Windows-Installation auskommt. Allerdings bleiben dessen Fähigkeiten beschränkt, sodass vor allem... S. 52

Stephan Lamprecht | 02/2026 |

Pandoc konvertiert alle Textformate

Pandoc ist ein Programm, das Dokumente unterschiedlicher Formate konvertieren kann. Sein Fokus liegt auf Texten, aber nicht ausschließlich. Das Tool ist unter Linux schnell installiert und zeigt sich erstaunlich vielseitig. S. 55

Alle Office-Programme besitzen Importfilter, um Dokumente aus anderen Anwendungen zumindest lesen zu können. Wie gut das funktioniert, unterscheidet sich deutlich. Das kostenlose Open-Source-Programm Pandoc kann hier Lücken schließen. Es liest und schreibt Textdokumente, aber auch Präsentationen und teilweise sogar Tabellen.... S. 55

KI-Bildgenerierung auf dem Raspberry: Bereits mit einem Schritt lassen sich ansehnliche fotorealistische Bilder wie diese Schneeeule erzeugen.
Andreas Dumont | 02/2026 |

Text-to-Image auf Raspberry Pi

Mit Onnxstream lassen sich auf einem Raspberry Pi die bildgenerierenden KI-Modelle Stable Diffusion 1.5, SDXL 1.0 oder SDXL Turbo 1.0 installieren. Damit erzeugen Sie Bilder ohne Limits. S. 58

Die Open-Source-Software Stable Diffusion generiert detaillierte Bilder auf der Grundlage von Textbeschreibungen. Der offene Ansatz unterscheidet sich grundlegend von proprietären Text-zu-Bild-Modellen wie DALL-E und Midjourney, die nur über Clouddienste zugänglich sind. Stable Diffusion lässt sich lokal auf dem eigenen Rechner... S. 58

Planify zeigt, dass To-do-Apps für Linux auch hübsch aussehen dürfen. Das Programm speichert seine Daten lokal, kann sie aber auch zum Beispiel mit einer Nextcloud oder dem Onlinedienst Todoist abgleichen.
Andreas Th. Fischer | 02/2026 |

Apps für To-do-Listen

Aufgaben kommen oft schneller, als man sie abarbeiten kann. Mit To-do-Apps behalten Sie trotzdem den Überblick. Linux bietet dafür eine vielfältige Auswahl, vom schlanken Terminaltool bis zur funktionsreichen Komplettlösung. S. 60

Können Sie mehrere Dinge im Kopf behalten? Der Autor nicht. Ohne Listen, mit denen er Anstehendes verwalten und Erledigtes abhaken kann, wäre er längst verloren. Oft genügt ein einfacher Zettel, um Aufgaben zu notieren und durchzustreichen. Auch Anwendungen für Notizen... S. 60

Emojis und mehr: Mit dem Gnome-Systemtool Zeichen können Sie einen Teil der Unicode-Zeichen schnell über die Zwischenablage in andere Programme kopieren. Neben Symbolen gibt es auch mathematische Zeichen, Aufzäh- lungspunkte und Pfeile.
Thomas Hümmler | 02/2026 |

Sonderzeichen unter Linux

Wer unter Linux Sonderzeichen benötigt, hat mehrere Möglichkeiten, diese zu erhalten. Wir stellen die besten Wege vor. S. 62

Das Unicode-Konsortium mit Sitz in San Francisco wurde 1988 gegründet (https://unicode.org). Ziel war und ist es, dass jede und jeder seine eigene Sprache auf Mobiltelefonen und Computern nutzen kann. Ein ziemlicher Erfolg: Über dreißig Jahre später enthält die aktuelle Unicode-Version... S. 62

David Wolski | 02/2026 |

Neue freie Software im Februar 2026

In der kalten Jahreszeit saßen die Köpfe hinter vielen Open-Source-Programmen an neuen Versionen. Unsere Vorstellungen werfen einen Blick auf neue Ausgaben bekannter Software und auf kleine, nützliche und neue Linux-Tools. S. 64

Das Jahr 2026 beginnt mit dem Ende einer irrationalen Begeisterung über die Programmiersprache Rust. An deren Stelle tritt eine nüchterne Betrachtung der nicht mehr ganz so jungen Sprache, die in diesem Jahr bereits zwanzig Jahre alt wird. 2006 ersann der... S. 64

Michael Seemann | 02/2026 |

Das schnellste Netzwerk

WLAN schlägt LAN: Mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 überschreiten Funkverbindungen im Heimnetz locker die Gigabit-Grenze. Hält die LAN-Ausstattung nicht mit, wird das Ethernet-Kabel zum Bremsklotz. Rüsten Sie deshalb Ihr Netzwerk auf Multigigabit-LAN auf und verhelfen Sie ihm damit günstig zu zukunftssicherem Tempo. S. 68

Die neuen Fritzbox-Modelle belegen es: Multigigabit wird Standard. Denn Fritzbox 7690, Fritzbox 6670 Cable und Fritzbox 5690 Pro haben mindestens einen 2,5-Gigabit-LAN-Anschluss. Die Modelle Fritzbox 4060 und 5690 XGS erlauben sogar Verbindungen mit zehn Gigabit. Es ist auch höchste Zeit,... S. 68

Webmin-Dashboard: Diese Startseite liefert auf einen Blick alle wesentlichen Informationen zu Ihrem Linux-System.
Stephan Lamprecht | 02/2026 |

Serververwaltung mit Webmin

Webmin (www.webmin.com) ist für Nutzer gedacht, die Linux-Server über eine komfortable Weboberfläche verwalten möchten. Webmin eignet sich aber sogar für Desktop-Linux, weil es sehr viele Wartungsfunktionen unter einer Oberfläche bündelt. Man kann damit das System aktualisieren, Benutzer verwalten, Backups erstellen,... S. 74

Copyparty herunterladen und sofort starten: Die Hauptfunktionen und der Browserzugriff sind sehr einfach.
Stephan Lamprecht | 02/2026 |

Copyparty: Allzweck-Datenserver

Für den Datenaustausch zwischen den Geräten im eigenen Netz bieten sich Samba- und SFTP-Server an. Wer bei der Einrichtung eines solchen Systems Zeit sparen will, kann Copyparty nutzen. Wir stellen die einfache Alternative hier vor. S. 76

Ein Datenserver ist die komfortabelste Lösung, wenn Dateien zwischen mehreren Systemen ausgetauscht werden sollen. Das Angebot ist groß und für jede erdenkliche Plattform gibt es wenigstens eine mögliche Alternative. Die Einrichtung und Konfiguration der Freigaben dauert aber eine Weile. Eine... S. 76

Stephan Lamprecht | 02/2026 |

Datendurchsatz überwachen

Wer wissen möchte, ob der Internetanbieter tatsächlich die versprochene Bandbreite liefert, kommt um Geschwindigkeitsmessungen nicht herum. Speedtest Tracker erledigt diese Aufgabe vollautomatisch und protokolliert über längere Zeiträume hinweg. S. 78

Speedtest Tracker ist eine selbst gehostete Anwendung zur kontinuierlichen Überwachung der eigenen Internetverbindung. Die Software führt manuell oder in periodischen Intervallen Speedtests durch und speichert die Messdaten in einer Datenbank. Gemessen werden nicht nur Download- und Uploadgeschwindigkeiten, sondern auch Ping-Zeiten... S. 78

Coolify bietet einen sehr umfangreichen Katalog mit nützlichen Serverdiensten. Links zur Dokumentation des Herstellers helfen bei der Ersteinrichtung und Konfiguration.
Thorsten Eggeling | 02/2026 |

Webdienste schnell installiert

Coolify bietet eine besonders bequeme Einrichtung von Webanwendungen, die Sie im Browser nutzen können – entweder im eigenen Netzwerk oder über das Internet. Dafür sind in der Regel nur wenige Mausklicks nötig. S. 80

Für Webanwendungen sind in der Regel mehrere Programmpakete erforderlich: Webserver (Apache, Nginx), Script-Sprache (meist PHP) plus Datenbanksystem (My SQL, Maria DB). Die Konfiguration kann aufwendig sein, insbesondere, wenn man mehrere Dienste gleichzeitig betreiben möchte. Der Betrieb in Docker-Containern erleichtert die... S. 80

Thorsten Eggeling | 02/2026 |

Sichere Anwendungen im Container

Docker bietet eine leistungsfähige Plattform für Server und Webanwendungen. Die Software kann auf Computern im Rechenzentrum zum Einsatz kommen, ist aber auch für private Anwender eine interessante Option. S. 84

Docker-Anwendungen laufen isoliert vom Betriebssystem in Containern – inklusive aller erforderlichen Abhängigkeiten. Es besteht keine Gefahr, dass durch die Installation zusätzlicher Bibliotheken oder Tools das Linux-System instabil wird. Das lädt auch zum Ausprobieren ein, weil sich die Container rückstandslos wieder... S. 84

Projekt Entfernungsmesser: So verbinden Sie den Ultraschallsensor und den Alarmgeber (Piezo-Summer) mit dem Arduino-Board.
Andreas Dumont | 02/2026 |

 Arduino als Entfernungsmesser

Mit einem Ultraschallsensor lässt sich ein Entfernungsmesser basteln und mit dem Arduino steuern. Zusammen mit einem Piezo-Summer können Sie daraus auch eine Alarmanlage bauen. S. 88

Der Arduino ist ein Open-Source-Microcontroller, auf dem – anders als beim Raspberry Pi – kein Betriebssystem läuft. Der Arduino kann nicht mehrere Programme gleichzeitig starten, sondern verarbeitet direkte Befehlsfolgen. Um diese zu übermitteln, ist ein weiterer Rechner notwendig. Die Hardwaredaten... S. 88

Andreas Dumont | 02/2026 |

Raspberry Pi Sense HAT

Das Raspberry Pi Sense HAT ist eine multifunktionale Erweiterungskarte, die einem Raspberry Pi eine ganze Reihe von Sensoren spendiert. Die integrierte LED-Matrix ermög­licht es, die Sensordaten direkt auszugeben. S. 90

Die Sensoren der Erweiterung messen Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Licht, Ausrichtung und Beschleunigung. Die 8×8-RGB-LED-Matrix kann die Sensordaten oder andere Inhalte ausgeben. Über den kleinen Joystick können Sie mit Ihren Projekten interagieren. Die Abkürzung HAT steht für „Hardware Attached on Top“.... S. 90

Livesystem auf SSD mit großer Spielwiese: Livesysteme sind einfache Ein-Benutzer-Systeme ohne Anmeldung und Dateirechte. Anpassungen und Installationen ermöglicht der Persistenzspeicher.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Linux – aber einfach!

Dieser Beitrag nennt einige Methoden der Systemvereinfachung. Sie richten sich an Linux-Einsteiger und Desktopnutzer, die sich einen unkomplizierten Systemalltag wünschen und dafür auf die eine oder andere Sicherheitsoption verzichten. S. 92

Ein Desktop-Linux ist genauso „einfach“ wie Windows, solange man die Alltagspfade der Softwarenutzung und Dateiverwaltung nicht verlassen muss. Die Ebenen darunter gelten allerdings nicht als „einfach“: Verschiedene Releasekonzepte, unterschiedliche Softwaremanager, verschiedene Paketformate, diverse Dateisysteme, zahlreiche Oberflächen mit je anderen Verwaltungstools... S. 92

Wer eine Direktverbindung als zusätzliches Netz einrichten will, benötigt zwei Netzadapter (siehe rechts oben). Die beiden Rechner brauchen dann nur noch einen gemeinsamen Adressraum.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Direktverbindung: Mehr als ein Notnetz

Die Netzkommunikation zwischen zwei Rechnern benötigt nicht unbedingt einen zentralen Router. Eine Direktverbindung per Ethernet sorgt für direkten Datenaustausch – in Notfällen oder auch dauerhaft zu einem diskreten Hintergrundserver. S. 96

Wer ein paar Benutzerdateien von einem Rechner A auf Rechner B benötigt und dafür aktuell kein Netzwerk nutzen kann, wird vermutlich einen USB-Stick als Transportmedium verwenden. Das ist in Ordnung und vermutlich schneller, als den Netzadaptern auf A und B... S. 96

Bashmount ist eine Hilfe zum Einhängen von Wechselmedien, sofern kein grafischer Dateimanager zur Verfügung steht. Das Tool benötigt kein root-Recht.
David Wolski | 02/2026 |

Bashmount: Einfacher einhängen

Auf Servern ohne grafische Oberfläche kommt man immer wieder in die Verlegenheit, ein USB-Laufwerk manuell im Terminal einhängen zu müssen. Das Shell-Script „bashmount“ ist eine Hilfe und ein kleines Frontend zum Einhängen von Datenträgern über den Mount-Befehl. S. 98

Im Terminalfenster zeigt bashmount (https://github.com/jamielinux/bashmount) eine Übersicht der bereits eingehängten Laufwerke mit ihren Einhängepunkten. In der Auflistung sind interne Laufwerke und Wechselmedien gut zu unterscheiden und befinden sich in verschiedenen Abschnitten. Das Tool bietet ein einfaches, tastengesteuertes Menü für Aktionen... S. 98

Blick als Administrator in einen fremden Befehlsverlauf: Der Dienst „acct“ protokolliert Benutzeraktivitäten und ist sicher vor Manipulationen.
David Wolski | 02/2026 |

Benutzerkontrolle: Letzte Befehle zeigen

Auf Servern mit mehreren Benutzern kann es für Problemlösungen wichtig sein, welche Befehle die User zuletzt in der Shell eingegeben haben. Aber auch als Gedächtnisstütze für den eigenen Befehlsverlauf ist eine Übersicht nützlich, wenn man auf einem System mit mehreren Benutzerkonten arbeitet. S. 98

Die letzten Befehle zeichnet die Datei „.bash_history“ auf. Dabei handelt es sich aber um eine Textdatei, aus der andere Benutzer Zeilen beliebig löschen können. Zuverlässiger ist eine unbestechliche Log-Instanz, die als Systemdienst läuft. Diese gibt es in Debian, Ubuntu und... S. 98

Systemupdate abschließen: Kommt apt nicht zum Ende, weil es wegen einer ausbleibenden Internetverbindung stehen bleibt, räumt dieser Befehl die Paketdatenbank auf.
David Wolski | 02/2026 |

Apt: Nach Unterbrechung abschließen

Bei wackeliger WLAN-Verbindung kann es passieren, dass ein Distributionsupdate von Debian/Ubuntu per apt nicht zum Ende kommt. In diesem Fall ist die Paketdatenbank in einem inkonsistenten Zustand und verlangt nach einer Reparatur. S. 99

Bevor apt wieder funktioniert, muss die zuvor abgebrochene Updateaktion über den Paketmanager sauber abgeschlossen werden. Dies erledigt dieser Befehl: Der macht dort weiter, wo apt zuletzt aufgehört hat. Der Paketmanager holt sich die bereits heruntergeladenen DEB-Pakete aus dem temporären Verzeichnis... S. 99

David Wolski | 02/2026 |

Ugrep: Interaktive Volltextsuche

In der Kommandozeile ist das Suchwerkzeug Grep unschlagbar bei der Suche nach Inhalten in Textdateien. Konfigurationsdateien, Scripts und Quellcode sind damit schnell in ganzen Verzeichnisstrukturen gefunden, wenn grep mit Parameter „-R“ aufgerufen wird. Reguläre Ausdrücke bieten eine Suche nach Mustern – und ab diesem Punkt kann Grep sehr anspruchsvoll werden. S. 99

Das Suchwerkzeug Ugrep (https://github.com/Genivia/ugrep) ist ein hilfreicher Begleiter, wenn es um rekursive Suchläufe mit regulären Ausdrücken geht. Denn es bietet einen interaktiven Modus mit einem Eingabeprompt, welcher der Arbeitsweise von Grep entspricht. Darunter zeigt Ugrep sofort an, auf welche Zeichenketten... S. 99

Haufenweise Infos: WTF ist ein Dashboard mit vielen optionalen Modulen. Diese können auf einem Serversystem relevante lokale Statusmeldungen anzeigen.
David Wolski | 02/2026 |

WTF: Armaturenbrett für die Shell

Ein Vorteil des Terminals ist die hohe Informationsdichte des Textmodus. Dies macht sich das konfigurierbare Dashboard WTF (https://github.com/wtfutil) zunutze, um beim Log-in oder bei Bedarf vorkonfigurierte Statistiken und Benachrichtigungen in der Shell in einzelnen Abschnitten im Stil eines Systemmonitors anzuzeigen. S. 100

Seit seinen ersten Versionen hat das modular aufgebaute WTF weitere Module bekommen, die über Systeminformationen hinausgehen. Ideal ist die Übersicht für Anwender, die sich lieber in der Shell aufhalten oder über SSH viele Informationen abrufen wollen. Es gibt zum einen... S. 100

RJ45-Stecker sind ohne Spezialwerkzeug schnell an Ethernet-Kabeln aller Art angebracht – eine nicht ganz billige Alternative zur Montage mit Crimpzange.
David Wolski | 02/2026 |

Netzwerkkabel reparieren: RJ45-Klammern

Die üblichen RJ-54-Stecker für Netzwerkkabel sind eine Abwandlung der Telefonstecker, wie sie in den USA ab den 70er-Jahren Verbreitung fanden.  Diese Steckerart ist bis 1-Gigabit-Ethernet geeignet und günstig in der Herstellung. Demzufolge sind die Qualitätsunterschiede fertiger Ethernet-Kabel enorm. Das Plastik vieler RJ45-Stecker für den heimischen Gebrauch ist einfach zu billig und die Haltelaschen von Netzwerkkabeln ohne schützende Kunststoffhülle brechen viel zu leicht ab. S. 101

Netzwerkkabel ohne Lasche haben in Netzwerkbuchsen nicht genug Halt und sind dann eine Quelle von Verbindungsabbrüchen. Ideal ist der Austausch des Netzwerkkabels, am besten mit einem qualitativ hochwertigeren Patchkabel, dessen Haltelasche zusätzlich von einer flexiblen Tülle geschützt ist. Wenn es... S. 101

David Wolski | 02/2026 |

Etherwake: Andere Rechner wecken

Im Heimnetz ist es nicht notwendig, dass Linux-Server rund um die Uhr laufen. Dank Wake-on-LAN (WoL) lassen sich ausgeschaltete Rechner über das Netzwerk starten, sofern Netzwerkkarte und Mainboard das unterstützen. Das Zusammenspiel von Hardware und Software erfordert aber systematisches Vorgehen sowie das Tool etherwake zum Senden eines WoL-Pakets. S. 102

Damit Wake-on-LAN funktioniert, muss die Funktion im Bios beziehungsweise der Firmware des Rechners aktiviert sein – für den internen Ethernet-Port oder für eine Netzwerkkarte auf einem PCI-E-Slot. In der Firmware ist der passende Punkt nicht immer gleich ersichtlich. Bei Hauptplatinen... S. 102

Librepods kann per Bluetooth verbundene Airpods unter Linux über das proprietäre Apple-Protokoll ansteuern und nahezu allen Modellen Zusatzfunktionen entlocken.
David Wolski | 02/2026 |

Librepods: Airpods mit Linux nutzen

Einfach nur per Bluetooth verbunden, arbeiten Apple-Airpods mit Linux-Systemen nur eingeschränkt zusammen. Zwar klappt die Soundausgabe, aber Zusatzfunktionen wie Geräuschunterdrückung, Abfrage von Akku­stand und Ohrerkennung funktionieren nicht. S. 102

Das Open-Source-Programm Librepods (https://github.com/kavishdevar/librepods) bietet einen Nachbau des proprietären Airpod-Protokolls und kann einigen Airpod-Modellen die begehrten Zusatzfunktionen entlocken. Weitgehend komplett ist laut Entwickler die Unterstützung für Airpods Pro der zweiten Generation. Und auch die neueren Airpods Pro 3 lassen sich... S. 102

Kurzfristig mehr Leistung: Jenseits von „Precision Boost“ kann ein Overdrive-Modus aus Ryzen-CPUs noch mehr Leistung herausholen, sofern es die Kühlung erlaubt.
David Wolski | 02/2026 |

AMD Ryzen: Leistungs-reserven ausschöpfen

Ryzen-Prozessoren von AMD können mit „Precision Boost“ unter Last ihre Taktraten je nach Temperatur automatisch erhöhen und damit kurzfristig einzelne Threads beschleunigen. Je nach CPU-Modell und Kühler setzen die Firmware­einstellungen der Hauptplatine mit „Precision Boost Overdrive“ (PBO) einen noch großzügigeren Rahmen. S. 103

Ohne Übertakten im Normalbetrieb darf der Ryzen-Prozessor mit „Precision Boost Overdrive“ länger und häufiger im leistungsfähigeren Turbomodus laufen, sofern der Kühler mitmacht. Je nach Prozessor, Mainboard und Kühlung kann PBO die Leistung spürbar erhöhen. In Tests mit einem Ryzen 7... S. 103

Ausgänge gleichzeitig ansprechen: Das Werkzeug „pactl“ für Pulseaudio und Pipewire kann Audioausgänge („Sinks“) zu einem virtuellen Gerät zusammenfassen.
David Wolski | 02/2026 |

Pulseaudio/Pipewire: Gleichzeitige Ausgabe

Am Rechner sind mehrere Geräte mit Audioausgängen verbunden, beispielsweise ein Bluetooth-Lautsprecher und ein kabelgebundener Lautsprecher an der 3,5-mm-Klinke. Beide sollen gleichzeitig aktiv sein und exakt den gleichen Klang ausgeben. S. 103

Diese gleichzeitige Ausgabe ist nützlich, um mit einfachen Mitteln und einem Bluetooth-Lautsprecher den vorhandenen Aufbau um einen Mehrraum-Lautsprecher zu erweitern und per Bluetooth beispielsweise ins benachbarte Zimmer zu kommen. Benötigt wird zur Umsetzung zunächst der erweiterte Audioregler Pavucontrol für Pulseaudio... S. 103

Kleine, feine Farb-Lupe in Firefox: Die Farbpipette unter „Weitere Werkzeuge“ zeigt die RGB-Codes der Farben und kopiert den letzten Code in die Zwischenablage.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Firefox: Die praktische Farbpipette

Mit den hexadezimalen RGB-Farbcodes (etwa #ff0000 für sattes Rot) sind nicht nur Webentwickler zugange: Jeder, der die Skin- und Template-Einstellungen von Serverdiensten anpassen will oder auch nur die Farbmarkierungen von Kalenderterminen, kommt damit in Kontakt. Der Firefox-Browser kann dabei tatkräftig mithelfen. S. 104

Im Firefox-Menü finden Sie unter „Weitere Werkzeuge“ die Funktion „Farbpipette“. Einmal angeklickt, erscheint eine bewegliche Lupe, die dem Mauszeiger folgt. Damit navigieren Sie innerhalb des Firefox-Fensters zu einem Element mit der gewünschten Farbe. Der RGB-Code wird unter der Lupe permanent... S. 104

Mit Google Bilder suchen und erklären: Mit dieser Google-Funktion kann keine andere Suchmaschine mithalten. Sie erhalten Bilderklärungen und motivähnliche Ergebnisse.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Bildersuche mit Google

Die Funktion der Google-Suche, eine Sucheingabe nachträglich nach „Bilder“ zu filtern, ist ziemlich offensichtlich. Sie wird nach dem Suchlauf direkt unterhalb des Eingabefeldes angeboten. Eine weitere Google-Option, zu einem Bild auf dem lokalen System ähnliche Bilder im Web zu finden, ist nicht allen Google-Nutzern geläufig.  S. 104

Im Google-Suchfeld ganz rechts zeigt sich neben der Spracheingabe (Mikrofon-Symbol) ein Symbol mit der Beschreibung „Suche anhand von Bildern“. Einmal angeklickt erscheint ein Pop-up-Fenster, in das Sie ein lokales Bild oder Foto per Drag & Drop einfügen können. Nach kurzer... S. 104

VLC Player – hier mit Mac-Optik: Alternative Skins sind reine Kosmetik, die an der VLC-Funktionalität nichts ändern.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

VLC: Oberfläche wechseln

Der allgegenwärtige VLC Player ist fast überall mit seiner Standardoberfläche anzutreffen. Diese ist – abgesehen von den ausufernden „Einstellungen“ – schlicht und sachlich und stellt die Medienwiedergabe in den Mittelpunkt. Aber für den Player können zahlreiche weitere VLC-Skins aus dem Internet geladen werden.  S. 105

Der allgegenwärtige VLC Player ist fast überall mit seiner Standardoberfläche anzutreffen. Diese ist – abgesehen von den ausufernden „Einstellungen“ – schlicht und sachlich und stellt die Medienwiedergabe in den Mittelpunkt. Aber für den Player können zahlreiche weitere VLC-Skins aus dem... S. 105

Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Snaps komplett löschen (mit Daten)

Für Snap-Container gilt im Terminal weitgehend analoge Syntax für Installation und Deinstallation wie für native Software, nur dass dabei statt „apt/pacman/dnf“ das Kommando „snap“ zu verwenden ist. Einen wichtigen Unterschied gibt es aber, den man insbesondere bei größeren Server-Snaps kennen sollte. S. 105

In unserem Fall erwies sich ein Platinenrechner für die „Foto“-App der Nextcloud als unzureichend, sobald diese App eine sehr große Bildersammlung importieren sollte. Das Überlaufen des Systemlaufwerks konnte nur durch Abbruch der Aktion verhindert werden. In solcher Situation ist die... S. 105

Chrome-Synchronisierung mit Datenschutz: Die zusätzliche „Passphrase“-Verschlüsselung hält Google nachhaltig von den Daten fern.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Chrome-Synchronisierung verschlüsseln

Wenn Sie im Chrome-Browser die Browsersynchronisierung aktivieren und dabei unter „Einstellungen –› Synchronisierung und Google-Dienste“ alle oder viele Optionen aktivieren, erfährt Google jede Menge über Sie. Standardmäßig werden nur die Passwörter auf dem Google-Server verschlüsselt, alles andere kann Google auswerten.  S. 105

Trotz Datenschutzbedenken muss man auf die bequeme Synchronisierung von Lesezeichen, Browsereinstellungen und Surfverlauf nicht verzichten. Der Dialog „Synchronisierung und Google-Dienste“ zeigt unten („Verschlüsselungsoptionen“) die zusätzliche Option „Alle synchronisierten Daten […] mit meiner eigenen Passphrase“ zu verschlüsseln. Hier können Sie ein... S. 105

Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Thunderbird für Android-Geräte

Wer Thunderbird als Mailprogramm schätzt, kann es seit etwa einem Jahr auch auf seinem Android-Smartphone oder Tablet installieren. Die Einrichtung von Mailkonten kann der Export vom Linux-Desktop automatisieren. S. 106

Thunderbird für Android ist im Google-Play-Store leicht zu finden und auf dem Mobilgerät zu installieren. Die Konteneinrichtung, Benutzung und Darstellung der Nachrichten unterscheidet sich auf Tablets kaum von einer Desktopinstanz des Mailclients. Mit einer aktuellen Thunderbird-Version am Desktop kann man... S. 106

Suche, Filter, Wiedergabe, Download und Abos: Mediathekview integriert alle öffentlichen Mediatheken unter einer Oberfläche.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Filme und Serien mit Mediathekview

Öffentlich-rechtliche Mediatheken bieten Unmengen an Info- und Unterhaltungssendungen. Wer sich einschlägige Angebote wie www.ardmedia thek.de als Linksammlung im Browser einrichtet, wird unabhängig vom Liveprogramm tagtäglich interessante Unterhaltung vorfinden. Besser und übersichtlicher wird es mit der Livedatenbank von Mediathekview, die alle Mediatheken zusammenfasst. S. 106

Mediathekview hat gegenüber der direkten Suche bei diversen Sendeanstalten entscheidende Vorteile: Alle Sendungen sind in einer einheitlichen Oberfläche versammelt, sie lassen sich filtern nach Erscheinungsdatum, Dauer, Sender und natürlich per Suchfeld nach Inhalt oder Titel. Zum Abspielen oder Downloaden genügt... S. 106

Veracrypt-Optionen: Private Nutzer sollten sich auf das Passwort verlassen. PIM und Schlüsseldateien erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Komplexität.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Veracrypt-Optionen: Was ist wesentlich?

Wer Benutzerdateien schützen will, findet in Veracrypt (https: //veracrypt.io/en/Downloads.html) eine bewährte Software, die plattformunabhängig unter Linux, Windows und Mac-OS läuft. Verschlüsselte Veracrypt-Container sind daher auf allen drei Plattformen nutzbar. Veracrypt macht es unerfahrenen Anwendern allerdings nicht leicht, weil es zwischen optionalen und obligatorischen Aktionen nicht deutlich unterscheidet.  S. 106

Beim Anlegen einer neuen Containerdatei (einfaches „Standard-VeraCrypt-Volume“) legt Veracrypt einige zum Teil vermeidbare Hürden:  1. Beim „Speicherort“ wird nicht jedem Neuling klar sein, dass hier einfach im Ordner seiner Wahl ein neuer Dateiname anzulegen ist (die Datei wird erst im... S. 106

Mit Remmina zum Windows-Desktop: Das Tool speichert Verbindungsprofile für einzelne Netzrechner und bietet detaillierte allgemeine Einstellungen zur Optimierung.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Remmina: Windows-Remotedesktop

Der Windows-Remotedesktop (RDP) ist eine komfortable Netzwerkoption, um Windows-Programme an einem Linux-System zu nutzen. Als Zugriffsclient unter Linux ist das oft standardmäßig vorinstallierte Tool Remmina zu empfehlen, das detaillierte Voreinstellungen erlaubt.  S. 107

Falls Remmina („Betrachter entfernter Schreibtische“) nicht an Bord ist, genügt unter Debian/Ubuntu folgender Befehl zum Nachrüsten:  Das zusätzliche RDP-Plug-in ist für den Windows-Remotedesktop zuständig. In Remmina klicken Sie dann links oben auf die „+“-Schaltfläche und tippen hinter „Bezeichnung“ einen Namen... S. 107

Dash to Panel: Die funktionsreiche Erweiterung erzielt eine Gnome-Bedienung wie unter Cinnamon oder Windows und ist obendrein eleganter.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Gnome: Mit „Dash to Panel“ gezähmt

Das Gnome3-Bedienkonzept war und ist so umstritten, dass es mit Cinnamon, Mate und Gnome-Flashback gleich drei Oberflächen initiiert hat, die das alte Gnome2-Konzept weiterführen. Realistisch geurteilt ist Gnome aber der technisch modernste Linux-Desktop, und mit lediglich zwei Gnome-Erweiterungen wird er in wenigen Minuten zum weitgehend klassischen Desktop. S. 108

Wer Gnome entscheidend in Richtung Cinnamon/Mate umbauen will, braucht nur die Gnome-Erweiterungen „Desktop Icons NG“ (Arbeitsfläche als Dateiablage) und „Dash to Panel“ (Systemleiste ähnlich wie unter Cinnamon oder Windows). Zum Einrichten dieser oder anderer Gnome-Erweiterungen ist der Erweiterungs-Manager zu empfehlen:... S. 108

Hotkey-Verwaltung bei Gnome: Alle Tastenkombinationen sind mühelos anzupassen und anschließend als Benutzeranpassung erkennbar.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Gnome: Hotkeys ändern

Die Durchsicht des geltenden Desktop-Hotkeys und dezente Anpassungen lohnen sich bei praktisch allen Linux-Oberflächen. Bei einem Standard-Gnome, wie er etwa bei Fedora ausgeliefert wird, scheint das besonders dringend.  S. 109

Ein wichtiger Hotkey, an den Ubuntu mit seinem angepassten Gnome gedacht hat, ist Super-D (Windows-Taste und D) zum Ausblenden aller aktiven Fenster. Bei einem Standard-Gnome funktioniert das nicht. Die Anlaufstelle für Tastenkombinationen unter Gnome ist der Punkt „Einstellungen –› Tastatur –›... S. 109

Die Dconf-Konfiguration ist etwas unübersichtlich (wichtigster Pfad „/org/gnome/“), zeigt aber alle vom Benutzer geänderten Werte fett markiert.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Gnome & Co: Hotkeys (und mehr) speichern

Es macht etwas Mühe, Tastenkombinationen für Fenster, Arbeitsflächen und Programmstarter sorgfältig einzurichten. Das muss man nicht wiederholen, wenn man mehrere Linux-Systeme nutzt oder ein natives oder virtuelles Linux neu installiert. Die geänderten Hotkeys lassen sich über die Dconf-Konfiguration speichern und anderswo importieren. Das Verfahren funktioniert grundsätzlich auf praktisch jedem Gnome-affinen Desktop (also die meisten außer KDE, LXQT), eignet sich aber am besten zur Hotkey-Übertragung zwischen identischen Desktops – also etwa von Gnome zu Gnome oder von Cinnamon zu Cinnamon.  S. 109

Falls nicht an Bord, ergänzen Sie das System zunächst um den Dconf-Editor und dessen Terminaltool:  Das im zweiten (CLI-) Paket enthaltene Terminalwerkzeug dconf kann nun alle geänderten Desktopeinstellungen in eine Sicherungsdatei exportieren:  Der Pfad „/“ bedeutet, dass von oberster Dconf-Ebene... S. 109

Ordner mit individuellen Symbolen: Die Ordnereigenschaften in Gnome (Nautilus) erlauben selbst definierte Icons.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Gnome: Individuelle Ordnersymbole

Der Dateimanager Nautilus des Gnome-Desktops bietet eine ziemlich versteckte Funktion, um das Standardsymbol von Dateiordnern gegen ein individuelles Icon auszutauschen.  S. 110

Nach einem Rechtsklick auf einen Ordner in Nautilus gelangt man in dessen Eigenschaften, die über Größe, Anzahl der Dateien und Zugriffsrechte informieren. Oben beim Ordnersymbol zeigt sich ein leicht zu übersehendes Klick-Control mit Stift-Symbol. Der Klick darauf öffnet einen Navigationsdialog,... S. 110

Cinnamon-Themes: Diese Auswahl ist im Normalfall sehr unübersichtlich. Die Deinstallation alter Symbol- und Schreibtischthemen sorgt für Durchblick.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Cinnamon: Themes ausmisten

Der Mint-Desktop Cinnamon gehört zu den aufgeräumtesten Oberflächen, die Linux zu bieten hat. Ein Einstellungsdialog, der aber durch notorische Überfrachtung nervt, ist der Punkt „Themen“ in der Einstellungszentrale. Das ist dem Mint-Team inzwischen auch bewusst, insofern es die Option „Vereinfachte Einstellungen“ anbietet. Wer trotzdem die volle Auswahl nutzen will, muss sich aber (vor allem unter „Anwendungen“ und „Symbole“) zwischen einer Unzahl schwer unterscheidbarer Angebote entscheiden.  S. 110

Wenn Sie durch Ausprobieren feststellen, dass manche Symbol- und Anwendungsthemen (Fenster und Titelleisten) nicht in Betracht kommen, können Sie diese deinstallieren und damit den Dialog „Themen“ ordentlich verschlanken. Typische Kandidaten sind veraltete Mint-L- und Mint-X-Themen, die Cinnamon weiter mitschleppt: Was... S. 110

Farbauszeichnung im Nextcloud-Kalender: Die Funktion ist hübsch und sorgt für bessere Übersicht. Seit Version 32.0.2 gibt es nur noch die Standardfarbe.
Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Nextcloud-Kalender: Kosmetik-Problem

Das Upgrade auf Version Nextcloud 32.0.2 (Ende November 2025) hat eine attraktive Funktion des Nextcloud-Kalenders deaktiviert. Möglicherweise ist der Bug (?) bei Erscheinen dieses Hefts bereits behoben. Vorübergehend lässt sich die vermisste Funktion bei Snap-Instanzen durch Rückkehr zur Vorgängerversion reparieren. S. 111

Es geht um die Farbmarkierungen für Termine. An sich kann die Kalender-App jeden Termin durch 12 vorgegebene Farben oder durch einen selbst definierten RGB-Hexcode farbig auszeichnen. Das macht den Kalender nicht nur attraktiver, sondern auch wesentlich übersichtlicher. In Version 32.0.2... S. 111

Hermann Apfelböck | 02/2026 |

KDE Plasma: Hauptmenü austauschen

Das KDE-Anwendungsmenü ist mit Kategorienansicht, Suchfunktion und Favoriten-Icons ein funktionaler Klassiker, aber nicht unbedingt schick und modern. Wer Abwechslung sucht, wird von KDE unterstützt. S. 111

Nach einem Rechtsklick auf das Menü zeigt sich die Option „Alternativen anzeigen“. Damit lässt sich das Menü jederzeit ändern. Standardmäßig zur Auswahl stehen die großformatige „Anwendungsübersicht“ im Vollbild und das minimalistische „Anwendungsmenü“ (Standard ist „Anwendungsstarter“). Mehr Auswahl gibt es nach... S. 111

Hermann Apfelböck | 02/2026 |

Leserbriefe in der LinuxWelt 2/2026

Haben Sie Fragen zum Heft, oder möchten Sie uns Ihre Meinung dazu mitteilen? Schreiben Sie bitte an linux@it-media.de oder per Post an Redaktion LinuxWelt, IT Media, Gotthardstr. 42, 80686 München. Von den vielen Zuschriften können wir nur eine Auswahl veröffentlichen. Sinnwahrende Kürzungen behalten wir uns vor. S. 112

Debian mit oder ohne „sudo“ Ich habe eine korrigierende Anmerkung zum Artikel „Debian vs. Ubuntu“ der Ausgabe 6/2025. Der Autor schreibt, Debian kenne kein „sudo“. Wenn man allerdings bei der Installation das root-Passwort weglässt, wird automatisch der Erstbenutzer mit sudo... S. 112