LinuxWelt 1/2026

Hier finden Sie den kompletten Inhalt dieser LinuxWelt-Ausgabe mit allen News, Specials, Ratgebern sowie Tipps und Tricks. Die Heft-DVD und die Extra-DVD können Sie hier herunterladen:

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Top-Themen

Arne Arnold | 1/2026 |

Editorial der LinuxWelt 01/2026

Linux wird 35! Ein Hobby, ein Krebsgeschwür und das erfolgreichste Betriebssystem der Welt: Das alles ist Linux und noch viel mehr. Ein Hobby, nannte es der Erfinder Linus Torvalds selbst, als er die erste Version des Betriebssystems veröffentlichte. Schon zehn... S. 3

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

LinuxWelt 1/2026: Die Linux-Oberflächen

Der Desktop bestimmt den Alltag von PC- und Notebooknutzern und ist für viele wichtiger als das darunterliegende Linux-System. Etwa alle zwei Jahre aktualisieren wir unsere Kenntnis zum Stand der Linux-Oberflächen – als Entscheidungshilfe für Sie. S. 6

Seit 40 Jahren tüfteln GUI-Designer an grafischen Oberflächen. Seit 30 Jahren unter Linux – beginnend mit FVWM, KDE und XFCE.PC-Nutzer lieben Oberflächen mit Klickangeboten und Bildmetaphern, weil diese sofort Erreichbares visuell vorgeben: Es ist definitiv einfacher und schneller, das grafische... S. 6

Aktueller Cinnamon-Desktop unter Linux Mint Debian Edition 7: Die Softwareversionen können mit der regulären Mint-Ausgabe noch gut mithalten, denn Debian 13 ist erst im August erschienen.
David Wolski | 1/2026 |

Distributionen auf Heft-DVD 1/2026

Linux Mint Debian Edition 7 Das Linux Mint auf Heft-DVD ist dieses Mal die Debian-basierte Variante, welche die Mint-Entwickler auf das Fundament von Debian 13 gehievt haben. Das System eignet sich mit langem Unterstützungszeitraum vor allem als Dauerläufer. Ganz ohne... S. 10

David Wolski | 1/2026 |

Linux-News im Januar 2026

Kernel 6.18 zum Jahresende Linus Torvalds schickt mit Version 6.18 wieder einen Kernel mit Langzeitsupport von zwei Jahren ins Rennen. Der neue DM-PCache soll ab jetzt Laufwerkszugriffe beschleunigen. Die neue Cachefunktion greift die Idee von HDD-SSDs wieder auf, über den... S. 14

Windows unter Linux: In der virtuellen Maschine – hier Qemu/KVM – startet der Windows-Desktop im Fenster oder im Vollbild. Sie können fast alle Programme uneingeschränkt nutzen.
Thorsten Eggeling | 1/2026 |

Windows 10 unter Linux weiternutzen

Wer Linux neben Windows 10 auf dem PC installiert, muss stets umbooten, wenn einmal eine Windows-Anwendung benötigt wird. Mit einem in eine VM konvertierten Windows 10 kann man Windows-Programme unter Linux bequemer nutzen. S. 18

Microsoft hat sich inzwischen entschlossen, Windows 10 doch noch ein weiteres Jahr mit Updates zu versorgen. Stand Oktober 2025 sind die Extended Security Updates (ESU) für private Nutzer in Europa kostenlos. Voraussetzung ist jedoch eine Windows-Anmeldung mit einem Microsoft-Konto (keine... S. 18

Unseriöser Anbieter auf Amazon: Anfängliche Auslieferung echter Datenträger sorgt erst für positive Bewertungen, wonach dann die Betrugsmasche mit manipulierten Laufwerken startet.
David Wolski | 1/2026 |

Betrügerische Datenträger

Viel Kapazität für wenig Geld? Mit jeder Generation von Flash-Datenträgern kommen auch nachgemachte Mogelpackungen auf den Markt. Selbst renommierte Festplattenhersteller sind mit ihren Spezifikationen nicht immer ganz ehrlich. S. 22

Nicht nur auf fragwürdigen Handelsplattformen wie Temu, sondern sogar auf Amazon gelingt es unseriösen Händlern immer wieder, NVMEs und SSDs mit großer Speicherkapazität als vermeintliches Schnäppchen anzupreisen. Diese Mogelpackungen stammen dann nicht aus dem Lager von Amazon selbst, sondern von... S. 22

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Die Linux-Desktops

Ein freundlicher Desktop ist vielen Nutzern wichtiger als die Linux-Distribution. Dabei geht es nicht nur um Programmstarts mit Menü und Systemleiste: Die Oberfläche bestimmt, inwieweit sich das System grafisch verwalten lässt. S. 24

Linux-Desktops gibt es mehr als genug: Neben den prominentesten Kandidaten KDE Plasma, Gnome, Cinnamon und XFCE stehen weitere namhafte Oberflächen wie Budgie, LXDE, LXQT, Mate, Pantheon, Trinity, Unity. Und wer sich auf Exoten und Minimalisten einlassen will, kann es mit... S. 24

Gnome ist elegant, funktional und einfach: Das innovative Bedienkonzept ist ungewöhnlich, aber in kürzester Zeit „habituiert“. Erweiterungen machen den Desktop individueller.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Die großen Desktops

Auf jüngerer Hardware gibt es wenig Grund, beim Desktop zu sparen. Auch die großen Linux-Kandidaten kommen mit jedem Durchschnittsrechner der letzten fünf bis acht Jahre aus. 4 bis 8 GB RAM und Quadcore-CPU garantieren flüssige Arbeit unter Gnome & Co. S. 28

Die in diesem Artikel beschriebenen Desktops bieten alle Systemzentralen für eine praktisch vollständige grafische Bedienung. Wer für Softwareinstallation, Aktualisierung, Kontenverwaltung, Geräteanpassung (Monitor, Netzwerk, Bluetooth), Laufwerksverwaltung, Dateibearbeitung den Gang ins Terminal scheut, ist mit diesen Desktops richtig beraten. Gnome benötigt die... S. 28

Mate-Oberfläche mit Hauptmenü, transparenter Systemleiste, Dateimanager mit Extras, Desktop-icons und optionalem Plank-Dock: Mate kann alles, konkurriert aber mit „großen“ Desktops.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Leichte Linux-Desktops

Die hier vorgestellten Linux-Oberflächen sind Kompromisse: Sie bieten weitgehend grafische Systemverwaltung, deutsche Lokalisierung mit wenigen Lücken und ansprechende Oberflächen. Es sind solide Dienstleister ohne optischen Luxus. S. 32

Drei gute Gründe kann es geben, dass man statt Gnome, KDE oder Cinnamon einen leichteren Desktop bevorzugt: Ältere Hardware liefert einen XFCE-, LXQT- oder Mate-Desktop fraglos müheloser aus als ein KDE. Das liegt nicht nur an etwas geringeren RAM-Ansprüchen (LXQT... S. 32

Kleiner, einfacher und tadelloser LXDE-Desktop: Wer einen Diät-Desktop braucht, der keine Einrichtungsmühe macht, ist mit LXDE gut beraten.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Minimalisten und Öko-Desktops

Hier wird’s spartanisch: Bei Mini-Desktops und Fenstermanagern geht es nicht um grafisches Konfekt, sondern um maximale Sparsamkeit und Dienstleistung als Programmstarter. Einige Kandidaten haben Kultstatus bei (wenigen) Fans. S. 36

In dieser Gewichtsklasse können wir nicht annähernd Vollständigkeit anstreben. Von den kleinsten Vertretern, die den Namen „Desktop“ kaum noch verdienen, gibt es einfach zu viele. Es soll aber jede Kategorie (Mini-Desktop, Fenstermanager, Tiling-Fenstermanager) mit mindestens einem empfehlenswerten Kandidaten zu Wort... S. 36

Datenzugriff und Mediennutzung per SFTP: Praktisch alle grafischen Linux-Dateimanager sprechen das Datenprotokoll SFTP und bieten damit die Daten eines SSH-Servers.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

SSH optimieren

Das folgende Special bringt für sechs prominente Linux-Serverdienste in komprimierter Form die wichtigsten und besten Konfigurations- und Optimierungstipps. Den Beginn macht der unverzichtbare SSH-Server. S. 40

Dieser Heftschwerpunkt geht bei allen berücksichtigten Diensten davon aus, dass diese bereits installiert sind, aktiv genutzt werden und der Leser Einsatzzweck und Basisfunktionen des Serverdienstes kennt. Beim SSH-Server (Paket „openssh-server“), der dieses Special startet, steht der Nutzwert außer Frage. Die... S. 40

Datenaustausch im Netzwerk: Netzwerkfreigaben von NAS- oder Linux-Systemen sind im Linux-Dateimanager zu sehen. Nach der Anmeldung können Sie die Freigabe auswählen.
Thorsten Eggeling | 1/2026 |

Samba-Freigaben optimieren

Samba ermöglicht den Zugriff auf Netzwerkfreigaben, die ein NAS, ein Linux- oder Windows-PC bereitstellt. Persönliche Freigaben kann man ebenfalls erstellen, was man aber erst konfigurieren muss. S. 42

Samba ist der Name der Software, die Linux das SMB/CIFS-Protokoll beibringt. Es dient dem Datenaustausch über das Netzwerk und verbindet Linux- und Windows-PCs sowie andere Geräte, die das Protokoll unterstützen. Der Samba-Client ist bei allen gängigen Linux-Distributionen vorinstalliert und benötigt... S. 42

Webserver Apache: Nach der Installation kann man die Funktion des Webservers über die URL „http://localhost“ ausprobieren. Der Browser zeigt die Standardseite mit einigen Informationen.
Thorsten Eggeling | 1/2026 |

Webserver Apache optimieren

Apache ist schnell installiert und bereits ohne besondere Konfiguration einsatzbereit. Um alle Möglichkeiten des Webservers zu nutzen, sind jedoch einige Anpassungen zu empfehlen. S. 44

Ein Webserver hat primär die Aufgabe, HTML-Dateien an Browser auszuliefern. In der Praxis wird HTML allerdings meist dynamisch erzeugt, wofür eine Script-Sprache wie PHP und eine Datenbank zum Einsatz kommen. Alles zusammen stellt eine Webanwendung bereit, also ein Programm, das... S. 44

Das Wordpress-Dashboard bietet Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Sie können Webseiten weitestgehend frei gestalten, wofür keine HTML-Kenntnisse erforderlich sind.
Thorsten Eggeling | 1/2026 |

WordPress optimal einsetzen

Wordpress ist mit Abstand das weltweit beliebteste CMS (Content-Management-System). Ursprünglich als reine Blogsoftware gestartet, können Sie Wordpress für fast jeden Zweck umbauen. S. 46

WordPress kommt bei kleinen privaten Blogs ebenso zum Einsatz wie bei professionellen Websites. Die große Verbreitung trägt dazu bei, dass sich um WordPress herum eine sehr aktive Community gebildet hat, die das System mit Erweiterungen versorgt und Hilfe anbietet. Solange... S. 46

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Open Media Vault optimieren

Open Media Vault (OMV) ist ein kostenloses NAS-System, das sich aufgrund sehr geringer Hardwareansprüche für den Heimeinsatz und für kleine Platinenrechner eignet. Trotz des klickfreundlichen Webservers gibt OMV aber manches Rätsel auf. S. 48

Gibt es eine Generalempfehlung zu OMV, die über allen Einzelmaßnahmen der Konfiguration und Optimierung steht? Mit dem System können Sie glücklich werden, wenn Sie es von vornherein als langfristige Investition sehen: Was man als Datenträger anschließt, welche Benutzerkonten man braucht... S. 48

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Nextcloud optimieren

Eine Nextcloud ist ein multifunktionaler Allzweckserver, der mit modularen Apps so ziemlich jede Funktion der Kollaboration abdecken kann. Die folgenden Tipps müssen sich auf einige populäre Fragen zur Konfiguration beschränken. S. 50

Wenn es einen Powertipp zur Nextcloud gibt, dann lautet der, deren Komplexität möglichst zu minimieren, Apps zu reduzieren und die allgemeinen Freigabeoptionen („Teilen“) zu begrenzen. Ein Nextcloud-Server kann jederzeit gezielt wachsen, sobald die aktuellen Funktionen nicht mehr ausreichen. Nextcloud nicht... S. 50

Browser unterstützen mehrere Methoden, um Seiten zu speichern: „Webseite, komplett“ sichert den Inhalt in einer HTML-Datei und die zugehörigen Elemente in einem eigenen Ordner.
Thorsten Eggeling | 1/2026 |

Webseiten offline archivieren

Das Internet vergisst nichts, heißt es. Für peinliche Jugendfotos in sozialen Medien mag das gelten, für viele Websites jedoch nicht. Der Artikel zeigt, wie Sie Webseiten speichern und später offline lesen können. S. 52

Private Blogs werden oft aufgegeben, und auch auf kommerziellen Websites verschwinden Inhalte. Diese sind dann nicht mehr unter der bisherigen Adresse erreichbar oder wurden nachträglich verändert. Außerdem gibt es Angebote, deren Inhalte sich dynamisch ändern, etwa Seiten mit Börsenkursen oder... S. 52

Stephan Lamprecht | 1/2026 |

Newelle: KI-Chat für Gnome

Mit Newelle gibt es für die Gnome-Desktopumgebung einen neuen KI-Chat, der einfach zu installieren ist und sich bei der Auswahl der verwendeten Sprachmodelle als sehr vielseitig erweist. S. 56

Die Nutzung von KI respektive von großen Sprachmodellen ist für viele Anwender aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Newelle (https://flathub.org/en/apps/io.github.qwersyk.Newelle) ist ein vielversprechender Chatbot für den Gnome-Desktop. Installation und Einrichtung  Am einfachsten ist  die Installation als Flatpak. Besuchen Sie die... S. 56

Stephan Lamprecht | 1/2026 |

Dokumenten-verwaltung mit KI

Paperless-AI ist eine Erweiterung für die Dokumentenverwaltung Paperless-NGX. Die Integration von KI-Modellen will das System auf ein neues Niveau heben, um noch mehr Informationen aus den gespeicherten Dokumenten zu gewinnen. S. 58

Paperless-AI ist eine eigenständige Open-Source-Software, die mit KI-Modellen Dokumente verarbeitet und kategorisiert. Die Software arbeitet als Erweiterung des Dokumentenmanagementsystems Paperless-NGX und steht als Docker-Image zur Verfügung. Um mit der Erweiterung zu arbeiten, sind also eine Docker-Umgebung und die Installation von... S. 58

Upscayl nutzt mehrere KI-Modelle unterschiedlicher Spezialisierung, um Bilder zu skalieren und zu verbessern.
Andreas Dumont | 1/2026 |

Bilder mit Upscayl vergrößern

Upscayl verwendet KI-Technik, um Bilder auf ein größeres Format zu skalieren. Dabei fügt das Open-Source-Tool Schärfe hinzu und fördert Details zu Tage. S. 60

Das Tool Upscayl setzt mehrere KI-Modelle ein, um Ihre Bilder zu verbessern. Während bei einer herkömmlichen Vergrößerung unschöne Kanten und Artefakte auftauchen, kommen mit Upscayl zusätzliche Details zum Vorschein. So lassen sich auch etwas unscharfe oder zu kleine Fotos retten.... S. 60

Bazaar als Flatpak-Zentrale: Sie können die angebotenen Kategorien durchstöbern oder gezielt die Suchfunktion einsetzen, um benötigte Software zu finden.
Stephan Lamprecht | 1/2026 |

Bazaar: Neuer Flatpak-Paketmanager

Das Tool Bazaar ist ein neuer Paketmanager, der sich auf die Verwaltung von Programmen im Flatpak-Format spezialisiert. Die App bringt frischen Wind in die Nutzung von Flatpaks. Wir stellen das Tool vor. S. 62

Flatpak hat sich in den vergangenen Jahren als distributionsübergreifendes Format für Linux-Software etabliert. Flatpak löst bekanntlich (wie Snap) ein traditionelles Problem klassischer Paketmanager. Für die Paketquellen müssen sich immer erst Freiwillige finden, die aus dem Quellcode aktualisierter Programme installierbare Pakete... S. 62

Focuswriter verwendet eine minimalistische, aber flexibel anpassbare Oberfläche. Elemente wie die Fortschrittsleiste zum Tagesziel erscheinen nur bei Bewegung des Mauszeigers an den Bildschirmrand.
Andreas Th. Fischer | 1/2026 |

Ungestört schreiben

Viele Autoren wünschen sich beim Schreiben nur eins: Ruhe. Linux bietet dafür eine Reihe von Programmen, die alle ablenkenden Elemente ausblenden und so den Rechner in eine digitale Schreibmaschine verwandeln. S. 64

Beim Schreiben am Computer denken die meisten Linux-Nutzer wohl zuerst an Software wie Libre Office Writer. Das ist auch kein schlechtes Programm, aber wenn es wirklich nur ums (ungestörte) Schreiben gehen soll, sind Anwendungen wie Focuswriter oder Ghostwriter einem Schwergewicht... S. 64

RPI-Imager: Hier wird das Image ausgewählt, das anschließend auf die SD-Karte geschrieben wird. Ganz unten in der Liste befindet sich der Eintrag „Use custom“. Damit können Sie ein fertiges Image auswählen, das bereits das Schachprogramm enthält.
Thomas Hümmler | 1/2026 |

Schach spielen mit dem Raspberry Pi

Picochess ist ein Schachprogramm für den Raspberry Pi. Es bietet zahlreiche Schach­engines, Eröffnungsbücher und Endspieltabellen. Sie können mit dem Tool Analysen durchführen, Eröffnungen trainieren und Schachmatt in mehreren Zügen spielen. S. 66

Das Schachprogramm Picochess hat schon eine längere Geschichte hinter sich, die man kennen sollte, wenn man auf der Suche nach einem Download ist. Nach jahrelanger Entwicklung kam 2019 die Version 1.0 heraus, bot aber gegenüber der 0.9N nur kleinere Verbesserungen.... S. 66

David Wolski | 1/2026 |

Neue freie Software im Januar 2026

Bekannte Open-Source-Programme in neuen Versionen und neu gefundene Perlen: Die folgenden Vorstellungen präsentieren neben kleinen Tools für Linux bemerkenswerte Entwicklungen bei größeren Softwareprojekten. S. 68

Viele Talente begannen ihre Karriere als Programmierer mit Shell-Scripts und der Erstellung von Webseiten und sammelten Erfahrung bei der Erstellung von Software in kleineren Open-Source-Projekten. Mittlerweile senken KI-Hilfen beim Programmieren (etwa Copilot von Microsoft und Claude von Anthro­pic) die Einstiegshürden... S. 68

Stephan Lamprecht | 1/2026 |

Einfache Kontrolle des Netzwerks

Mit Netpeek und Netalertx stehen für Linux zwei Programme zur Verfügung, die auch Laien die Überwachung ihres Heimnetzwerks erleichtern. Beide sind recht schnell eingerichtet und für jeden Heimadministrator verständlich. S. 72

An Software, die sich um die Sicherheit im Netzwerk kümmert, herrscht in der Welt von Linux kein Mangel. Viele erfordern aber tiefergehende Kenntnisse über IP-Traffic, Netzwerkarchitektur und die Inspektion von Paketen. Die beiden Werkzeuge dieses Artikels kümmern sich um die... S. 72

Michael Seemann | 1/2026 |

Fritzbox-Tricks für Anrufbeantworter

Die meisten Fritzbox-Router bieten bis zu fünf eingebaute Anrufbeantworter. Jeden davon können Sie für bestimmte Anrufer oder mit speziellen Ansagen einrichten: So bekommen Sie wichtige Nachrichten garantiert – oder wehren nervende Anrufe ab. S. 76

Die Fritzbox-Modelle von AVM sind sehr beliebte Router. Das liegt aber nicht unbedingt an ihrer Ausstattung: Denn was WLAN-, LAN- oder NAS-Funktionen angeht, bieten andere Router meist mehr. Auch das eingebaute Modem für den Onlinezugang ist kein Alleinstellungsmerkmal der Fritzbox... S. 76

Abbildung 1: Die Stärke der Onlinebankinganwendung Hibiscus liegt darin, dass sie Finanztransaktionen per Schlagwort oder regulärem Ausdruck automatisch in Kategorien sortiert, zum Beispiel für die Steuererklärung.
Peter Kreußel | 1/2026 |

Geordnete Finanzen

Das Onlinebankingprogramm Hibiscus besticht durch eine einfache Einrichtung und bietet dennoch alle Funktionen, um Ausgaben und Geldeingänge  im Blick zu behalten oder mit wenigen Klicks die Daten für eine Steuererklärung zu extrahieren. S. 80

Onlinebanking erspart es nicht nur, Überweisungsträger zur Bank zu bringen: Eine gute Finanzsoftware klassifiziert die Transaktionsdaten vom Bankserver automatisch in vorgegebene Kategorien. Hibiscus (Abbildung 1) setzt dafür Schlagwörter und reguläre Ausdrücke ein. Wer Hibiscus in seiner Distribution nicht als ausreichend... S. 80

Mit dem Raspberry Pi Imager installieren Sie das Tool Pinn auf eine Micro-SD-Karte.
Andreas Dumont | 1/2026 |

Multiboot mit Raspberry Pi

Mit einem Multiboot-System auf dem Raspberry Pi wählen Sie beim Start zwischen Betriebssystemen wie Raspberry-Pi-OS, Ubuntu oder MX-Linux aus, ohne mit SD-Karten jonglieren zu müssen. S. 84

Wer einen Raspberry Pi sein Eigen nennt, kann dort mehrere Betriebssysteme von einem einzigen Bootmedium starten. Dafür benötigen Sie lediglich eine Micro-SD-Karte mit ausreichender Größe (32 GB aufwärts) und ein Tool namens Pinn. Das steht für „PINN is not NOOBS“... S. 84

Raspberry-Zubehör: Der Sensor MH-Z19B misst die Konzentration von CO2. Zur besseren Übersicht sind die Anschlüsse nummeriert.
Andreas Dumont | 1/2026 |

Raspberry Pi mit CO2-Sensor

Im Winter ist es wichtig, Wohn- und Arbeitsräume regelmäßig zu lüften. Wer es exakt wissen will, kann mit einer selbst gebastelten Messstation am Raspberry Pi kontrollieren, wann man wieder für Durchzug sorgen sollte. S. 86

Ein zuverlässiger Indikator für die Luftqualität in Büros, Klassenzimmern oder im Wohnzimmer ist der CO2-Gehalt. An der frischen Luft liegt die Konzentration von Kohlendioxid bei rund 400 ppm. Das steht für „Parts per million“, in diesem Fall also 400 CO2-Moleküle... S. 86

Kleine Datensammlung: Für kurze Notizen reichen Textdateien aus. Richten Sie ein Onlinekonto ein, wenn Sie die Informationen auch auf anderen Geräten benötigen.
Thorsten Eggeling | 1/2026 |

Wissen speichern und organisieren

Jeder geht täglich mit Informationen um – ob mit oder ohne PC. Das reicht vom einfachen Einkaufszettel über die Aufgabenliste bis zur Facharbeit. Software kann Sie bei der Sammlung von Daten oder Ideen unterstützen. S. 92

Einem Minimalisten genügen wahrscheinlich Notizblock oder Texteditor, aber für umfangreichere Datensammlungen eignet sich funktionsreichere Software besser. Schließlich will man die Informationen später auch wiederfinden oder durchsuchen. Dieser Artikel stellt Programme für jeden Anspruch vor. Für die kurze Notiz zwischendurch verwenden... S. 92

Die Multipass-Oberfläche: Das Tool bietet mehrere Ubuntu-Versionen, und ein Klick auf „Launch“ genügt, um eine virtuelle Maschine mit Standardeinstellungen zu erstellen.
Thorsten Eggeling | 1/2026 |

Virtualisieren mit Multipass

Nach etwas Einarbeitungszeit und Erfahrung ist die Einrichtung von virtuellen Maschinen mit Qemu/KVM oder Virtualbox für jeden Nutzer machbar. Multipass bietet dafür aber einen noch deutlich bequemeren Weg. S. 96

Multipass (https://canonical.com/multipass) ist eine leichtgewichtige Lösung zur Installation und Verwaltung virtueller Maschinen. Es stammt von Canonical, dem Anbieter von Ubuntu. Unter Linux nutzt das Tool die Kernel Virtual Machine (KVM) und Qemu. Die Voraussetzungen sind daher dieselben wie im Artikel... S. 96

Programmnamen ermitteln: Nicht überall helfen grafische Werkzeuge wie hier das Menü von Linux Mint. Die Grep-Suche in den Programmverknüpfungen (*.desktop) funktioniert immer.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Programmnamen ermitteln

Wer auf grafischen Linux-Systemen eine Software deinstallieren will, steht eventuell vor dem Problem, dass der tatsächliche Name des Pakets nicht trivial zu ermitteln ist. Ein typisches, aber längst nicht das einzige Beispiel ist etwa der „System Profiler and Benchmark“, dessen eigentlicher Name „hardinfo“ lautet.  S. 98

Mit viel Glück repräsentiert die grafische Softwarezentrale das gesuchte Programm unter seinem „Pretty Name“ – also in unserem Beispiel als „System Profiler and Benchmark“ – und kann das Programm dann selbst deinstallieren. Das ist aber, sofern eine solche Zentrale überhaupt... S. 98

Manpages in einem vertrauten Editor: Damit wird Blättern, Navigieren und Suchen im Hilfetext deutlich komfortabler.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Manpages im vertrauten Editor 

Wenn eine Nachfrage mit „[Befehl] --help“ nicht ausreicht, ist der ausführlichere Blick in die Manpage unvermeidlich („man [Befehl]“). Diese trockenen Manuals sind aber kein Lesespaß und geizen notorisch mit sprechenden Beispielen. Immerhin kann man sich aber Navigation, Blättern und Textsuche vereinfachen und außerdem die Optik verbessern, indem man die Anzeige einem vertrauten Editor übergibt. S. 98

Mit einer kleinen Funktion in der Benutzerdatei „~/.bashrc“ leiten Sie den Text der Manpage automatisch an den Editor Ihrer Wahl. Die wenigen Zeilen Bash-Code sind der nebenstehenden Abbildung zu entnehmen. Wir kommentieren die Zeilen Schritt für Schritt: Der Funktionsname „man“... S. 98

„apt remove“ löscht die Programmdateien, „apt purge“ zusätzlich die globalen Konfigurationsdateien. Danach kann „apt autoremove“ verwaiste Bibliotheken entsorgen.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Apt in Debian & Co:„remove“ und „purge“

Der Paketmanager apt ist das bewährte Terminalwerkzeug zur Installation und Deinstallation. Beim Deinstallieren gibt es neben „remove“ einen weiteren Parameter, der noch gründlicher arbeitet. S. 99

Bei der Deinstallation einer Software mit (Beispiel) werden die Programmdateien der Software entfernt und eventuelle Bibliotheken, die von keiner anderen Software benötigt werden, als verwaist markiert. Die verwaisten Bibliotheken kann danach der Befehl entfernen, was häufig den deutlich größeren Umfang... S. 99

Systeme auf anderen Partitionen identifizieren: Die Datei „/etc/os-release“ liefert die nötigen Infos.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Linux-System auf anderen Partitionen

Das aktuell laufende Linux lässt sich mit allerlei Tools genauer identifizieren (Distribution, Version). Bei einer Multiboot-Konstellation mit einem zweiten oder dritten Linux-System ist die Antwort nicht so einfach, welche Linux-Systeme sich auf den anderen Partitionen oder auf anderen Datenträgern befinden. Dasselbe gilt für Systeme auf externen USB-Laufwerken. S. 99

Diese Information ist unschwer zu ermitteln, nachdem die Partition im Dateimanager oder mit mount eingehängt ist. Fast alle Distributionen (jedenfalls alle mit Systemd) verwenden eine Datei „/etc/os-release“ mit allen nötigen Angaben wie Name (Name, Pretty_Name, Version, Home_URL), die Sie einfach... S. 99

Sudo mit besserer Kontrolle bei der Kennworteingabe: Bereits eingegebene Zeichen werden durch ein Sternchen repräsentiert.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Sudo: Feedback bei Passworteingabe

Standardmäßig muss man bei der Verwendung von sudo sein Systemkennwort blind und ohne jedes Feedback eingeben. Das dient der Sicherheit, damit ein eventuell anwesender Kollege, der einem über die Schulter schaut, weder das Kennwort selbst noch dessen Länge erkennen kann. Wirklich nötig ist solche Paranoia selten, und bei der Eingabe ist andererseits sehr hilfreich, die aktuelle Position der Eingabe im Blick zu haben. S. 100

Die Kennworteingabe ist mit einer Rückmeldung durch Stellvertreterzeichen (*) deutlich präziser und angenehmer, vor allem bei komplexeren Passwörtern. Diese Rückmeldung kann eine zusätzliche Anweisung in der Konfigurationsdatei „/etc/sudoers“ aktivieren. Nach wird „/etc/sudoers“ im voreingestellten Editor angezeigt. Ergänzen Sie hier die... S. 100

Ist ein Cronjob notwendig? Systemd-Timer übernehmen mittlerweile viele Jobs, die früher in der Crontab aufgehoben waren.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Cronjobs und Systemd-Timer

Der Parallelbetrieb von modernen Systemd-Komponenten und alten Linux-Klassikern ist nicht wirklich problematisch, andererseits aber auch nicht transparent und offensichtlich. Der Nutzer könnte sich manche Konfigurationsarbeit sparen, wenn Systemd seine Arbeit deutlicher kommunizieren würde. S. 100

Ein typischer Fall für verbuddelte Systempflege sind Systemd-Timer, die von mancher Software bei der Installation automatisch eingerichtet werden. Wenn der Systembenutzer etwa für das installierte Suchtool plocate (Suche mit locate) in der Crontab einen Job vermisst, um den Suchindex mit... S. 100

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Umbenennen mit Leerzeichen

Leerzeichen in Datei- oder Ordnernamen sind auf jedem Dateisystem und unter allen Betriebssystemen erlaubt und machen die Dateiobjekte besser lesbar. Bei der Dateibearbeitung sorgen Leerzeichen aber immer wieder für zusätzlichen Aufwand oder Irritation – so auch beim einfachen Umbenennen. S. 100

Wenn Sie im Terminal einen Ordner wie „Taxi Driver (1977)“ umbenennen wollen (die Jahreszahl ist falsch), dann erhalten Sie bei Verwendung der Tab-Taste zur Autovervollständigung folgende Zeile:  Das kann ordentlich verwirren. Die Leerzeichen und hier auch noch die runden Klammern... S. 100

David Wolski | 1/2026 |

Hardwareüberblick mit Livesystem

Vor der Installation einer Linux-Distribution ist es immer gut zu wissen, über welche Hardware, Chipsätze und Onboardgeräte der PC oder das Notebook verfügt, um böse Überraschungen mit inkompatiblen Komponenten auszuschließen. Für eine Komplettübersicht zur eingebauten Hardware muss kein Betriebssystem installiert sein – ein externes Livesystem tut es auch. S. 101

Ein komfortables grafisches Programm zur kategorisierten Anzeige der Hardwarekomponenten eines Rechners ist Hardinfo2. Über jedes Livesystem wie Linux Mint oder Ubuntu ist das Tool zur Laufzeit mit den beiden Befehlen temporär installierbar. Nach einem Aufruf präsentiert es in Kategorien die... S. 101

David Wolski | 1/2026 |

Laptops: Beschichtete Gehäuse säubern

Die bei Linux-Anwendern beliebten Thinkpads haben keine Gehäuseoberfläche aus einer Metalllegierung, sondern eine weiche Kunststoffbeschichtung. Diese ist angenehm anzufassen und das Gerät sitzt sicher in der Hand. Allerdings zeigen diese Oberflächen einen hässlichen Nebeneffekt: Auf Dauer sind Fingerabdrücke, matte Stellen und feine Kratzer unvermeidlich. S. 101

Bei einer Reinigung dieser Gehäuse sind Lösungsmittel aller Art tunlichst zu vermeiden, denn diese können die Oberfläche ruinieren oder die Beschichtung in einen klebrigen Film verwandeln. Gut haben sich für die Reinigung von Thinkpads weiche Microfasertücher mit Wasser und etwas... S. 101

David Wolski | 1/2026 |

Netzwerkstörungen durch HDMI

Langsame Netzwerkverbindungen müssen nicht immer am Router oder an der Topologie liegen. Unterschätzt wird oft der störende Einfluss von benachbarten Kabeln mit hochfrequenten Signalen und schlechter Abschirmung. Nicht zuletzt sind das HDMI-Kabel und der HDMI-Anschluss potenzielle Auslöser zeitweiliger Netzwerkprobleme. S. 102

Aufgrund der hochfrequenten Signalübertragung mit bis zu 12 GHz bei HDMI 2.1 sind unzureichend abgeschirmte HDMI-Kabel eine Quelle für elektromagnetische Interferenz. Die Auswirkung auf andere Signale können bei Netzwerk- und Bluetooth-Verbindungen zu Paketverlusten oder Verbindungsausfällen führen. Eine Messung ist mit Linux... S. 102

Blick auf Prozessor und Hauptplatine: Die Infos zu CPU, Chipsatz und GPU trägt CPU-X aus dem Verzeichnis „/proc“ in einer deutschsprachigen Oberfläche zusammen.
David Wolski | 1/2026 |

CPU-X: Prozessorinfos auch für ARM

Detaillierte Informationen zum Prozessor und dessen Befehlssatzerweiterungen liefert der Befehl lscpu im Terminal. Eine grafische Alternative ist das Tool CPU-X, das diese Informationen übersichtlich auf dem Desktop präsentiert. S. 102

Wie der Name verrät, orientiert sich das Tool CPU-X an dem Windows-Programm CPU-Z. Es zeigt eine ausführliche  Übersicht zu Prozessor, Chipsatz, Hauptplatine und GPU. Außerdem gibt es zur Einschätzung der Prozessorleistung eine Benchmarkfunktion, welche die CPU mittels Primzahlberechnung eine Minute... S. 102

Temperaturprotokoll: Der Befehl gibt in einem Intervall von fünf Sekunden die CPU-Temperatur von „sensors“ aus. Die Zeichenkette „CPU“ gilt es noch anzupassen.
David Wolski | 1/2026 |

Systemd: CPU-Temperatur aufzeichnen

Wer die System- und CPU-Temperaturen im Auge behalten muss, bekommt unter Linux mit dem Paket lm-sensors bei jeder verbreiteten Linux-Distribution das passende Messinstrument für viele Chipsätze. Auf unbeaufsichtigten Servern reichen Stichproben aber nicht. Ein Systemd-Timer kann die Messwerte über einen längeren Zeitraum sammeln. S. 102

Während die Ausgabe des Befehls sensors die Temperaturen im Terminal anzeigt und das grafische Programm Psensor die Messwerte auf dem Desktop präsentiert, gibt es zur Dauerprotokollierung keinen einheitlichen Weg. Man kann sich diese Funktion aber selbst bauen. Eine einfache Methode... S. 102

Docfetcher bei der Indexerstellung: Für größere Datenmengen muss das Speicherlimit deutlich erhöht werden.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Docfetcher: Speicherprobleme beim Index

Das plattformunabhängige Java-Programm Docfetcher ist mit das beste kostenlose Tool für die Inhaltssuche in vielen unterstützten Formaten (u. a. MS Office, Libre Office, PDF, RTF, TXT, Metadaten von MP3/FLAC/JPG). Ein regelmäßiges Ärgernis sind aber gescheiterte Indexierungsläufe aufgrund Speichermangels. S. 104

Java ist speicherhungrig, was die von Docfetcher voreingestellten RAM-Limits nicht annähernd adäquat berücksichtigen. Mit Standardeinstellungen werden viele begonnene Indexläufe mit einer Meldung über mangelnden Speicher scheitern. Wenn Docfetcher größere Datenarchive mit fünfstelliger Anzahl von Dateien indexieren soll, muss das Start-Script... S. 104

Einheitliche Lautstärke: Für Audiosammlungen auf USB-Sticks oder Smartphones passt das Tool normalize-audio den Pegel von MP3-Dateien auf einen Durchschnittswert an.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Audio und MP3: Lautstärke mehrere Dateien anpassen

Eigene Musikzusammenstellungen enthalten oft MP3-Dateien aus unterschiedlichen Quellen und mit einem stark abweichenden Lautstärkepegel. Vor dem Transfer einer Musiksammlung auf USB-Stick, Player oder Smartphone sollen die Stücke eine ähnliche Lautstärke erhalten. S. 104

Das Kommandozeilentool normalize-audio bietet mehrere Optionen, um den Pegel von Audiodateien anzupassen. Es kann die Lautstärke auf einen vorgegebenen Wert begrenzen oder selbständig über eine Reihe mehrerer Dateien einen Mittelwert finden. In Debian/Ubuntu ist das Tool mit schnell installiert. Um... S. 104

Firefox-Sparmaßnahme: „Tab entladen“ bewahrt die Adressen für weiteren Zugriff, entfernt aber die Seiteninhalte aus dem Speicher.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Firefox: Nur den Text vergrößern

Die Zoomfunktion des Browsers erreichen Sie im „Hamburger“-Menü mit der Option „Zoom“ oder schneller mit den Tastenkombinationen Strg-+ und Strg--. Der Hotkey Strg-0 (Ziffer „0“) führt stets zurück zur Standardgröße. Wer nur die Schrift zoomen will, kann das entsprechend umstellen. S. 105

Mit der Alt-Taste blenden Sie zunächst das klassische Standardmenü ein. Unter „Ansicht“ erscheint die Option „Zoom“ und hier die Unterfunktion „Nur Text zoomen“. Wenn Sie diese aktivieren, dann wirken sich die oben genannten Zoomaktionen nur noch auf den Text der... S. 105

Firefox-Sparmaßnahme: „Tab entladen“ bewahrt die Adressen für weiteren Zugriff, entfernt aber die Seiteninhalte aus dem Speicher.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Firefox: Tabs „entladen“

Firefox ist ein flotter und anpassungsfähiger Browser, kann aber hinsichtlich Ressourcen-Ökonomie mit Chrome/Chromium-basierten Konkurrenten nicht mithalten. Mit einem Dutzend geöffneter Webseiten nimmt er sich gerne mal 1 bis 2 GB RAM. Auf Systemen, wo das ins Gewicht fällt, gibt es eine spezielle Sparmaßnahme. S. 105

Viele Nutzer vergessen einfach, nicht mehr benötigte Tabs immer wieder mal durch das kleine „Tab schließen“-Control aufzuräumen. Es kann aber gute Gründe geben, eine Menge Tabs zum Infoabgleich dauerhaft geöffnet zu halten. Für Anwender, die dabei Ressourcen sparen wollen, hält... S. 105

Das Multiboot-Werkzeug Ventoy ermöglicht Persistenz für mehrere Livesysteme. Das Erstellen und Zuordnen erfordert aber Handarbeit.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Ventoy-Livesysteme mit Persistenz

Ventoy ist das flexibelste Multiboot-Werkzeug, um mehrere oder viele Linux-Livesysteme auf einen USB-Stick zu versammeln. So einfach es aber ist, Systeme zu kopieren, zu löschen oder auszutauschen, so kompliziert ist andererseits die Persistenzoption, die den Livesystemen Anpassungen und Installationen ermöglicht.  S. 105

Ventoy gibt es für Linux und Windows unter https://github.com/ventoy/Ventoy/releases, für Linux aktuell das Archiv „ventoy-1.1.07-linux.tar.gz“. Nach dem Entpacken in ein beliebiges Verzeichnis starten Sie dort mit das Ventoy-Hauptprogramm. Unter „Gerät“ wählen Sie den gewünschten USB-Stick aus und klicken auf „Installieren“.... S. 105

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Browser: Lokale Lesezeichen zu Servern

Wichtige Geräte im lokalen Netz bieten ihre Konfigurationsoberfläche über einen Webserver an, den Sie im Browser erreichen. Sorgen Sie dafür, dass Sie den Router und andere Netzkomponenten mit einem Klick erreichen. S. 106

Funktioniert der Druckauftrag nicht, weil der Drucker ein Problem habt oder weil das Netzwerk streikt? Solche Fragen sollten sich durch einen Klick im Browser beantworten lassen. Zu wichtigen Geräten mit Konfigurationsoberfläche gehören Router, Repeater, NAS, Medienserver, Netzwerkdrucker und Platinenserver. Legen... S. 106

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Moc: Musikwiedergabe fernsteuern

Ein Audioplayer im Terminal hat den Vorteil, dass er sich auch per SSH bedienen lässt und daher umstandslos die Fernbedienung einer Musiksammlung erlaubt. Der beste Kandidat nennt sich moc („Music on console“) und ist unter diesem Paketnamen in allen Standard-Paketquellen zu finden. S. 106

Das Startkommando für den Player lautet nicht „moc“, sondern „mocp“. Nach dem Start zeigt sich ein zweigeteiltes Fenster mit der Ordnernavigation links und der – zunächst leeren – Playliste rechts. Navigation und Bedienung dürften Nutzern besonders leicht fallen, die mit dem... S. 106

Mini-Wiki Zim mit Webserver: Zim ist eine funktionsreiche, aber einfach bedienbare Notizensammlung, die alle Inhalte ins lokale Netzwerk ausliefern kann.
Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Zim: Notizblock und Mini-Wiki

Zim (https://zim-wiki.org) ist ein interessante Mini-Alternative zu größeren Wiki-Lösungen wie Dokuwiki oder Mediawiki. Ein echtes „Wiki“ ist es nicht, weil neue Seiten nur auf dem lokalen Rechner angelegt werden können. Aber Zim kann dann alle Notizen für den Lesezugriff im Netzwerk anbieten.  S. 107

Zim liegt in den meisten Standard-Paketquellen und ist unter Debian/Ubuntu mit  schnell installiert. Das deutschsprachige Tool bietet Formatierungs- und Darstellungsoptionen, Bilder, Tabellen und Weblinks, ist aber in der Basisbedienung kinderleicht. Zuerst erstellen Sie ein Notizbuch und in der Navigationsspalte dann... S. 107

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Libre Office: Start ohne Logo

Sie wissen, dass Libre Office startet, wenn Sie Libre Office starten, daher möchten Sie auf das Startlogo der Bürosuite verzichten. S. 107

Zugegeben – das ist reine Kosmetik und bringt keinerlei Beschleunigung. Die Anweisung, das Logo anzuzeigen, ist in der Konfigurationsdatei „/etc/libreoffice/sofficerc“ hinterlegt. Wenn Sie diese mit öffnen, finden Sie die Zeile „Logo=1“. Mit einer „0“ deaktivieren Sie das Startlogo. Unter Windows... S. 107

Ein- und Ausgaben von Pipewire: Das grafische Tool Qpwgraph verbindet Audioquellen und Ports in einem visuellen Editor, der die getroffenen Einstellungen speichern kann.
David Wolski | 1/2026 |

Qpwgraph: Detaileinstellungen für Pipewire

Pipewire hat in allen aktuellen Linux-Distributionen und sogar in Raspberry-Pi-OS nicht nur Pulse Audio als Soundserver ersetzt. Es kann dank seiner niedrigen Latenzen auch an die Stelle von Jack Audio treten. Mit den internen Routingfähigkeiten für Audiosignale liefert Pipewire auch Desktopanwendern viele detaillierte Einstellungen, um Audioquellen gezielt mit Ausgabegeräten zu verbinden. S. 108

Audiorouting weist einer Quelle einen bestimmten Ausgabeport zu. So kann beispielsweise der Klang eines Videoplayers per HDMI auf ein angeschlossenes TV umgeleitet werden, während Systemklänge weiterhin nur die internen Lautsprecher nutzen. Mit Pipewire ist das alles möglich, jedoch zeigen die... S. 108

Keine undurchsichtige Sache: Das Terminal Ptyxis für Gnome ist in Ubuntu 25.04 vorinstalliert und bringt Transparenzeffekte für das Terminal zurück.
David Wolski | 1/2026 |

Gnome: Transparentes Terminal

Als Oberfläche glänzt Gnome mit einem polierten Äußeren, aber auch mit puritanischer Schlichtheit. So hat zur Enttäuschung einiger Anwender das neue Gnome-Terminal namens „Console“ seine Transparenzeinstellungen verloren. S. 108

Die fehlende Transparenz betrifft nicht Gnome allgemein – solche Effekte sind weiterhin möglich und dank Wayland nicht mehr besonders rechenintensiv, weil die Grafikbibliothek Mesa dafür die GPU einspannt. Das mitgelieferte Standardterminal verzichtet aber darauf, folglich muss (?) ein Ersatz her.... S. 108

Fenster-Tiling in Gnome: Die Taste „Super“ steht für die Windows-Taste. In den erweiterten Einstellungen können Anwender auch andere Hotkeys definieren.
David Wolski | 1/2026 |

Gnome: Fenster per Hotkey anordnen

Kachelnde Oberflächen teilen den Platz auf dem Bildschirm in Segmente auf, um mehrere geöffnete Programmfenster über das vorgegebene Raster nebeneinander anzuordnen. Mit dem Tiling Assistant, einer ausgereiften Gnome-Erweiterung, können Fenster besonders komfortabel per Tastenkombination angeordnet werden. S. 109

Der Tiling Assistant steht im Verzeichnis der offiziellen Gnome-Extensions unter https://extensions.gnome.org/extension/3733/tiling-assistant/ zur Installation bereit. Aber wer Ubuntu mit Gnome verwendet und eine konfigurierbare Kachelfunktion sucht, kann diesen Schritt gleich überspringen. Denn der Tiling Manager ist in Ubuntu seit Version 23.10... S. 109

Schnelle oder langsamere Fensteranimationen in Gnome: Die Erweiterung „Impatience“ kann die Effekte per Regler nahezu ausschalten oder in Zeitlupe abspielen.
David Wolski | 1/2026 |

Gnome: Animationen beschleunigen

Ging es im vorherigen Tipp darum, Effekte zu den Fensteraktionen auf dem Gnome-Desktop hinzufügen, gehen wir hier den umgekehrten Weg: Animationen sollen möglichst flott und ohne Verzögerung ablaufen. Auch dafür gibt es eine Gnome-Erweiterung. S. 109

Passend zu ihrem Einsatzzweck nennt sich die Shell-Extension zum Abschalten von Animation „Impatience“ – Ungeduld. Sie steht im offiziellen Verzeichnis der Erweiterungen unter https://extensions.gnome.org/extension/277/impatience zur einfachen Installation über den Browser bereit und läuft auch schon in der momentan neuesten Gnome-Version... S. 109

Kosmetik für LXQT: Der Windowmanager Kwin von KDE zeigt den Fortschritt der Desktopumgebung LXQT unter Wayland und wertet den Desktop mit Effekten auf.
David Wolski | 1/2026 |

LXQT: Wayland mit Kwin

Die Desktopumgebung LXQT ist als Nachfolger von LXDE nicht mehr ganz so schlank, aber immer noch ein Leichtgewicht. Allzu schlicht muss der Qt-basierte Desktop auch nicht mehr ausfallen, wie das ansehnliche Lubuntu 25.10 beweist. Eine weitere Verbesserung der Darstellung und erste Gehversuche mit Wayland verspricht der Wechsel des Windowmanagers zu Kwin von KDE Plasma. S. 110

Von Haus aus nutzt LXQT das ressourcenschonende, aber auch in die Jahre gekommene Openbox als Window-Manager. Weil sich LXQT und KDE Plasma aber mit ihren Qt-Elementen sehr ähnlich sind, kommt auch der KDE-Windowmanager Kwin für LXQT in Frage. Das verspricht... S. 110

Sitzungen speichern: Die Erinnerungsfunktion von KDE lässt sich abstellen oder so abändern, dass immer ganz bestimmte Anwendungen nach der Anmeldung starten.
David Wolski | 1/2026 |

KDE Plasma 6: Arbeitssitzung nicht merken

Auch die neue KDE-Version speichert per Standard alle beim Abmelden oder Herunterfahren geöffneten Anwendungen und startet diese bei der nächsten Anmeldung automatisch neu. Diese Funktion ist nur produktiv für Anwender, die stets die gleichen Programme nutzen, für alle anderen eine Bremse.  S. 110

Die Sitzungswiederherstellung ist in den Systemeinstellungen schnell abgeschaltet. Die Option findet sich unter „Systemeinstellungen –› Arbeitsflächen-Sitzung“. Damit sich KDE keine Anwendungen beim Abmelden und Abschalten merkt, muss dort die Option „Mit leerer Sitzung starten“ aktiviert sein.  Etwas weniger offensichtlich ist... S. 110

Ab KDE Plasma 6.5 kann die Oberfläche selbständig zu bestimmten Zeiten zwischen hell und dunkel wechseln, für älteres KDE erledigt dies ein Tool namens Koi.
David Wolski | 1/2026 |

KDE Plasma 6: Automatischer Themenwechsel

Zu einer der Neuerung im neuen KDE Plasma 6.5 gehört ein automatischer Wechsel des Themas von Hell nach Dunkel – abhängig von der Tageszeit. Wer Ähnliches für ältere KDE-Versionen wünscht, kann die Hilfsanwendung Koi zum Umschalten des Farbschemas verwenden. S. 111

Im neuen KDE Plasma 6.5 versteckt sich die Funktion zum automatischen Wechsel von Hell nach Dunkel in den System­einstellungen unter „Farben & Designs –› Globales Design“ ganz oben in der Menüzeile. Dort gibt es den Schalter „Switch to Dark-Mode at... S. 111

Wayland erlaubt unterschiedliche Bildwiederholraten: In der „Anzeige-Einrichtung“ von KDE 6.4 aufwärts kann jeder Monitor separat konfiguriert werden.
David Wolski | 1/2026 |

KDE Plasma 6: Optimale Bildwiederholfrequenz

Unter Wayland kann KDE Plasma verschiedene Bildschirme mit unterschiedlichen Bildwiederholungsraten ansteuern. Nützlich ist dies beim Anschluss von TV-Geräten per HDMI, denn die verfügbaren Frequenzen sind meist niedriger als jene von Computermonitoren. S. 111

Mit Wayland kann man verhindern, dass ein älterer LCD-TV mit maximal 60 Hertz die Wiederholfrequenz des primären Monitors ebenfalls auf diesen Wert zwingt. In der KDE-Systemsteuerung finden sich die Feinabstimmungen unter „Hardware –› Anzeige-Einrichtung“. Dieses Menü zeigt zu jedem angeschlossenen,... S. 111

Hermann Apfelböck | 1/2026 |

Leserbriefe in der LinuxWelt 1/2026

Haben Sie Fragen zum Heft, oder möchten Sie uns Ihre Meinung dazu mitteilen? Schreiben Sie bitte an linux@it-media.de oder per Post an Redaktion LinuxWelt, IT Media, Gotthardstr. 42, 80686 München. Von den vielen Zuschriften können wir nur eine Auswahl veröffentlichen. Sinnwahrende Kürzungen behalten wir uns vor. S. 112

System lässt sich nicht beenden Ich kann mein System (Linux Mint) seit geraumer Zeit nicht mehr ordentlich beenden.„Herunterfahren“ oder „Neu starten“ an der grafischen Oberfläche funktioniert ebenso wenig wie ein Terminalbefehl wie „shutdown“ oder „poweroff“. Ich lande danach immer nur... S. 112