Editorial der LinuxWelt 01/2026
Linux wird 35! Ein Hobby, ein Krebsgeschwür und das erfolgreichste Betriebssystem der Welt: Das alles ist Linux und noch viel mehr. Ein Hobby, nannte es der Erfinder Linus Torvalds selbst, als er die erste Version des Betriebssystems veröffentlichte. Schon zehn... S. 3
LinuxWelt 1/2026: Die Linux-Oberflächen
Seit 40 Jahren tüfteln GUI-Designer an grafischen Oberflächen. Seit 30 Jahren unter Linux – beginnend mit FVWM, KDE und XFCE.PC-Nutzer lieben Oberflächen mit Klickangeboten und Bildmetaphern, weil diese sofort Erreichbares visuell vorgeben: Es ist definitiv einfacher und schneller, das grafische... S. 6
Distributionen auf Heft-DVD 1/2026
Linux Mint Debian Edition 7 Das Linux Mint auf Heft-DVD ist dieses Mal die Debian-basierte Variante, welche die Mint-Entwickler auf das Fundament von Debian 13 gehievt haben. Das System eignet sich mit langem Unterstützungszeitraum vor allem als Dauerläufer. Ganz ohne... S. 10
Linux-News im Januar 2026
Kernel 6.18 zum Jahresende Linus Torvalds schickt mit Version 6.18 wieder einen Kernel mit Langzeitsupport von zwei Jahren ins Rennen. Der neue DM-PCache soll ab jetzt Laufwerkszugriffe beschleunigen. Die neue Cachefunktion greift die Idee von HDD-SSDs wieder auf, über den... S. 14
Windows 10 unter Linux weiternutzen
Microsoft hat sich inzwischen entschlossen, Windows 10 doch noch ein weiteres Jahr mit Updates zu versorgen. Stand Oktober 2025 sind die Extended Security Updates (ESU) für private Nutzer in Europa kostenlos. Voraussetzung ist jedoch eine Windows-Anmeldung mit einem Microsoft-Konto (keine... S. 18
Betrügerische Datenträger
Nicht nur auf fragwürdigen Handelsplattformen wie Temu, sondern sogar auf Amazon gelingt es unseriösen Händlern immer wieder, NVMEs und SSDs mit großer Speicherkapazität als vermeintliches Schnäppchen anzupreisen. Diese Mogelpackungen stammen dann nicht aus dem Lager von Amazon selbst, sondern von... S. 22
Die Linux-Desktops
Linux-Desktops gibt es mehr als genug: Neben den prominentesten Kandidaten KDE Plasma, Gnome, Cinnamon und XFCE stehen weitere namhafte Oberflächen wie Budgie, LXDE, LXQT, Mate, Pantheon, Trinity, Unity. Und wer sich auf Exoten und Minimalisten einlassen will, kann es mit... S. 24
Die großen Desktops
Die in diesem Artikel beschriebenen Desktops bieten alle Systemzentralen für eine praktisch vollständige grafische Bedienung. Wer für Softwareinstallation, Aktualisierung, Kontenverwaltung, Geräteanpassung (Monitor, Netzwerk, Bluetooth), Laufwerksverwaltung, Dateibearbeitung den Gang ins Terminal scheut, ist mit diesen Desktops richtig beraten. Gnome benötigt die... S. 28
Leichte Linux-Desktops
Drei gute Gründe kann es geben, dass man statt Gnome, KDE oder Cinnamon einen leichteren Desktop bevorzugt: Ältere Hardware liefert einen XFCE-, LXQT- oder Mate-Desktop fraglos müheloser aus als ein KDE. Das liegt nicht nur an etwas geringeren RAM-Ansprüchen (LXQT... S. 32
Minimalisten und Öko-Desktops
In dieser Gewichtsklasse können wir nicht annähernd Vollständigkeit anstreben. Von den kleinsten Vertretern, die den Namen „Desktop“ kaum noch verdienen, gibt es einfach zu viele. Es soll aber jede Kategorie (Mini-Desktop, Fenstermanager, Tiling-Fenstermanager) mit mindestens einem empfehlenswerten Kandidaten zu Wort... S. 36
SSH optimieren
Dieser Heftschwerpunkt geht bei allen berücksichtigten Diensten davon aus, dass diese bereits installiert sind, aktiv genutzt werden und der Leser Einsatzzweck und Basisfunktionen des Serverdienstes kennt. Beim SSH-Server (Paket „openssh-server“), der dieses Special startet, steht der Nutzwert außer Frage. Die... S. 40
Samba-Freigaben optimieren
Samba ist der Name der Software, die Linux das SMB/CIFS-Protokoll beibringt. Es dient dem Datenaustausch über das Netzwerk und verbindet Linux- und Windows-PCs sowie andere Geräte, die das Protokoll unterstützen. Der Samba-Client ist bei allen gängigen Linux-Distributionen vorinstalliert und benötigt... S. 42
Webserver Apache optimieren
Ein Webserver hat primär die Aufgabe, HTML-Dateien an Browser auszuliefern. In der Praxis wird HTML allerdings meist dynamisch erzeugt, wofür eine Script-Sprache wie PHP und eine Datenbank zum Einsatz kommen. Alles zusammen stellt eine Webanwendung bereit, also ein Programm, das... S. 44
WordPress optimal einsetzen
WordPress kommt bei kleinen privaten Blogs ebenso zum Einsatz wie bei professionellen Websites. Die große Verbreitung trägt dazu bei, dass sich um WordPress herum eine sehr aktive Community gebildet hat, die das System mit Erweiterungen versorgt und Hilfe anbietet. Solange... S. 46
Open Media Vault optimieren
Gibt es eine Generalempfehlung zu OMV, die über allen Einzelmaßnahmen der Konfiguration und Optimierung steht? Mit dem System können Sie glücklich werden, wenn Sie es von vornherein als langfristige Investition sehen: Was man als Datenträger anschließt, welche Benutzerkonten man braucht... S. 48
Nextcloud optimieren
Wenn es einen Powertipp zur Nextcloud gibt, dann lautet der, deren Komplexität möglichst zu minimieren, Apps zu reduzieren und die allgemeinen Freigabeoptionen („Teilen“) zu begrenzen. Ein Nextcloud-Server kann jederzeit gezielt wachsen, sobald die aktuellen Funktionen nicht mehr ausreichen. Nextcloud nicht... S. 50
Webseiten offline archivieren
Private Blogs werden oft aufgegeben, und auch auf kommerziellen Websites verschwinden Inhalte. Diese sind dann nicht mehr unter der bisherigen Adresse erreichbar oder wurden nachträglich verändert. Außerdem gibt es Angebote, deren Inhalte sich dynamisch ändern, etwa Seiten mit Börsenkursen oder... S. 52
Newelle: KI-Chat für Gnome
Die Nutzung von KI respektive von großen Sprachmodellen ist für viele Anwender aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Newelle (https://flathub.org/en/apps/io.github.qwersyk.Newelle) ist ein vielversprechender Chatbot für den Gnome-Desktop. Installation und Einrichtung Am einfachsten ist die Installation als Flatpak. Besuchen Sie die... S. 56
Dokumenten-verwaltung mit KI
Paperless-AI ist eine eigenständige Open-Source-Software, die mit KI-Modellen Dokumente verarbeitet und kategorisiert. Die Software arbeitet als Erweiterung des Dokumentenmanagementsystems Paperless-NGX und steht als Docker-Image zur Verfügung. Um mit der Erweiterung zu arbeiten, sind also eine Docker-Umgebung und die Installation von... S. 58
Bilder mit Upscayl vergrößern
Das Tool Upscayl setzt mehrere KI-Modelle ein, um Ihre Bilder zu verbessern. Während bei einer herkömmlichen Vergrößerung unschöne Kanten und Artefakte auftauchen, kommen mit Upscayl zusätzliche Details zum Vorschein. So lassen sich auch etwas unscharfe oder zu kleine Fotos retten.... S. 60
Bazaar: Neuer Flatpak-Paketmanager
Flatpak hat sich in den vergangenen Jahren als distributionsübergreifendes Format für Linux-Software etabliert. Flatpak löst bekanntlich (wie Snap) ein traditionelles Problem klassischer Paketmanager. Für die Paketquellen müssen sich immer erst Freiwillige finden, die aus dem Quellcode aktualisierter Programme installierbare Pakete... S. 62
Ungestört schreiben
Beim Schreiben am Computer denken die meisten Linux-Nutzer wohl zuerst an Software wie Libre Office Writer. Das ist auch kein schlechtes Programm, aber wenn es wirklich nur ums (ungestörte) Schreiben gehen soll, sind Anwendungen wie Focuswriter oder Ghostwriter einem Schwergewicht... S. 64
Schach spielen mit dem Raspberry Pi
Das Schachprogramm Picochess hat schon eine längere Geschichte hinter sich, die man kennen sollte, wenn man auf der Suche nach einem Download ist. Nach jahrelanger Entwicklung kam 2019 die Version 1.0 heraus, bot aber gegenüber der 0.9N nur kleinere Verbesserungen.... S. 66
Neue freie Software im Januar 2026
Viele Talente begannen ihre Karriere als Programmierer mit Shell-Scripts und der Erstellung von Webseiten und sammelten Erfahrung bei der Erstellung von Software in kleineren Open-Source-Projekten. Mittlerweile senken KI-Hilfen beim Programmieren (etwa Copilot von Microsoft und Claude von Anthropic) die Einstiegshürden... S. 68
Einfache Kontrolle des Netzwerks
An Software, die sich um die Sicherheit im Netzwerk kümmert, herrscht in der Welt von Linux kein Mangel. Viele erfordern aber tiefergehende Kenntnisse über IP-Traffic, Netzwerkarchitektur und die Inspektion von Paketen. Die beiden Werkzeuge dieses Artikels kümmern sich um die... S. 72
Fritzbox-Tricks für Anrufbeantworter
Die Fritzbox-Modelle von AVM sind sehr beliebte Router. Das liegt aber nicht unbedingt an ihrer Ausstattung: Denn was WLAN-, LAN- oder NAS-Funktionen angeht, bieten andere Router meist mehr. Auch das eingebaute Modem für den Onlinezugang ist kein Alleinstellungsmerkmal der Fritzbox... S. 76
Geordnete Finanzen
Onlinebanking erspart es nicht nur, Überweisungsträger zur Bank zu bringen: Eine gute Finanzsoftware klassifiziert die Transaktionsdaten vom Bankserver automatisch in vorgegebene Kategorien. Hibiscus (Abbildung 1) setzt dafür Schlagwörter und reguläre Ausdrücke ein. Wer Hibiscus in seiner Distribution nicht als ausreichend... S. 80
Multiboot mit Raspberry Pi
Wer einen Raspberry Pi sein Eigen nennt, kann dort mehrere Betriebssysteme von einem einzigen Bootmedium starten. Dafür benötigen Sie lediglich eine Micro-SD-Karte mit ausreichender Größe (32 GB aufwärts) und ein Tool namens Pinn. Das steht für „PINN is not NOOBS“... S. 84
Raspberry Pi mit CO2-Sensor
Ein zuverlässiger Indikator für die Luftqualität in Büros, Klassenzimmern oder im Wohnzimmer ist der CO2-Gehalt. An der frischen Luft liegt die Konzentration von Kohlendioxid bei rund 400 ppm. Das steht für „Parts per million“, in diesem Fall also 400 CO2-Moleküle... S. 86
Wissen speichern und organisieren
Einem Minimalisten genügen wahrscheinlich Notizblock oder Texteditor, aber für umfangreichere Datensammlungen eignet sich funktionsreichere Software besser. Schließlich will man die Informationen später auch wiederfinden oder durchsuchen. Dieser Artikel stellt Programme für jeden Anspruch vor. Für die kurze Notiz zwischendurch verwenden... S. 92
Virtualisieren mit Multipass
Multipass (https://canonical.com/multipass) ist eine leichtgewichtige Lösung zur Installation und Verwaltung virtueller Maschinen. Es stammt von Canonical, dem Anbieter von Ubuntu. Unter Linux nutzt das Tool die Kernel Virtual Machine (KVM) und Qemu. Die Voraussetzungen sind daher dieselben wie im Artikel... S. 96
Programmnamen ermitteln
Mit viel Glück repräsentiert die grafische Softwarezentrale das gesuchte Programm unter seinem „Pretty Name“ – also in unserem Beispiel als „System Profiler and Benchmark“ – und kann das Programm dann selbst deinstallieren. Das ist aber, sofern eine solche Zentrale überhaupt... S. 98
Manpages im vertrauten Editor
Mit einer kleinen Funktion in der Benutzerdatei „~/.bashrc“ leiten Sie den Text der Manpage automatisch an den Editor Ihrer Wahl. Die wenigen Zeilen Bash-Code sind der nebenstehenden Abbildung zu entnehmen. Wir kommentieren die Zeilen Schritt für Schritt: Der Funktionsname „man“... S. 98
Apt in Debian & Co:„remove“ und „purge“
Bei der Deinstallation einer Software mit (Beispiel) werden die Programmdateien der Software entfernt und eventuelle Bibliotheken, die von keiner anderen Software benötigt werden, als verwaist markiert. Die verwaisten Bibliotheken kann danach der Befehl entfernen, was häufig den deutlich größeren Umfang... S. 99
Linux-System auf anderen Partitionen
Diese Information ist unschwer zu ermitteln, nachdem die Partition im Dateimanager oder mit mount eingehängt ist. Fast alle Distributionen (jedenfalls alle mit Systemd) verwenden eine Datei „/etc/os-release“ mit allen nötigen Angaben wie Name (Name, Pretty_Name, Version, Home_URL), die Sie einfach... S. 99
Sudo: Feedback bei Passworteingabe
Die Kennworteingabe ist mit einer Rückmeldung durch Stellvertreterzeichen (*) deutlich präziser und angenehmer, vor allem bei komplexeren Passwörtern. Diese Rückmeldung kann eine zusätzliche Anweisung in der Konfigurationsdatei „/etc/sudoers“ aktivieren. Nach wird „/etc/sudoers“ im voreingestellten Editor angezeigt. Ergänzen Sie hier die... S. 100
Cronjobs und Systemd-Timer
Ein typischer Fall für verbuddelte Systempflege sind Systemd-Timer, die von mancher Software bei der Installation automatisch eingerichtet werden. Wenn der Systembenutzer etwa für das installierte Suchtool plocate (Suche mit locate) in der Crontab einen Job vermisst, um den Suchindex mit... S. 100
Umbenennen mit Leerzeichen
Wenn Sie im Terminal einen Ordner wie „Taxi Driver (1977)“ umbenennen wollen (die Jahreszahl ist falsch), dann erhalten Sie bei Verwendung der Tab-Taste zur Autovervollständigung folgende Zeile: Das kann ordentlich verwirren. Die Leerzeichen und hier auch noch die runden Klammern... S. 100
Hardwareüberblick mit Livesystem
Ein komfortables grafisches Programm zur kategorisierten Anzeige der Hardwarekomponenten eines Rechners ist Hardinfo2. Über jedes Livesystem wie Linux Mint oder Ubuntu ist das Tool zur Laufzeit mit den beiden Befehlen temporär installierbar. Nach einem Aufruf präsentiert es in Kategorien die... S. 101
Laptops: Beschichtete Gehäuse säubern
Bei einer Reinigung dieser Gehäuse sind Lösungsmittel aller Art tunlichst zu vermeiden, denn diese können die Oberfläche ruinieren oder die Beschichtung in einen klebrigen Film verwandeln. Gut haben sich für die Reinigung von Thinkpads weiche Microfasertücher mit Wasser und etwas... S. 101
Netzwerkstörungen durch HDMI
Aufgrund der hochfrequenten Signalübertragung mit bis zu 12 GHz bei HDMI 2.1 sind unzureichend abgeschirmte HDMI-Kabel eine Quelle für elektromagnetische Interferenz. Die Auswirkung auf andere Signale können bei Netzwerk- und Bluetooth-Verbindungen zu Paketverlusten oder Verbindungsausfällen führen. Eine Messung ist mit Linux... S. 102
CPU-X: Prozessorinfos auch für ARM
Wie der Name verrät, orientiert sich das Tool CPU-X an dem Windows-Programm CPU-Z. Es zeigt eine ausführliche Übersicht zu Prozessor, Chipsatz, Hauptplatine und GPU. Außerdem gibt es zur Einschätzung der Prozessorleistung eine Benchmarkfunktion, welche die CPU mittels Primzahlberechnung eine Minute... S. 102
Systemd: CPU-Temperatur aufzeichnen
Während die Ausgabe des Befehls sensors die Temperaturen im Terminal anzeigt und das grafische Programm Psensor die Messwerte auf dem Desktop präsentiert, gibt es zur Dauerprotokollierung keinen einheitlichen Weg. Man kann sich diese Funktion aber selbst bauen. Eine einfache Methode... S. 102
Docfetcher: Speicherprobleme beim Index
Java ist speicherhungrig, was die von Docfetcher voreingestellten RAM-Limits nicht annähernd adäquat berücksichtigen. Mit Standardeinstellungen werden viele begonnene Indexläufe mit einer Meldung über mangelnden Speicher scheitern. Wenn Docfetcher größere Datenarchive mit fünfstelliger Anzahl von Dateien indexieren soll, muss das Start-Script... S. 104
Audio und MP3: Lautstärke mehrere Dateien anpassen
Das Kommandozeilentool normalize-audio bietet mehrere Optionen, um den Pegel von Audiodateien anzupassen. Es kann die Lautstärke auf einen vorgegebenen Wert begrenzen oder selbständig über eine Reihe mehrerer Dateien einen Mittelwert finden. In Debian/Ubuntu ist das Tool mit schnell installiert. Um... S. 104
Firefox: Nur den Text vergrößern
Mit der Alt-Taste blenden Sie zunächst das klassische Standardmenü ein. Unter „Ansicht“ erscheint die Option „Zoom“ und hier die Unterfunktion „Nur Text zoomen“. Wenn Sie diese aktivieren, dann wirken sich die oben genannten Zoomaktionen nur noch auf den Text der... S. 105
Firefox: Tabs „entladen“
Viele Nutzer vergessen einfach, nicht mehr benötigte Tabs immer wieder mal durch das kleine „Tab schließen“-Control aufzuräumen. Es kann aber gute Gründe geben, eine Menge Tabs zum Infoabgleich dauerhaft geöffnet zu halten. Für Anwender, die dabei Ressourcen sparen wollen, hält... S. 105
Ventoy-Livesysteme mit Persistenz
Ventoy gibt es für Linux und Windows unter https://github.com/ventoy/Ventoy/releases, für Linux aktuell das Archiv „ventoy-1.1.07-linux.tar.gz“. Nach dem Entpacken in ein beliebiges Verzeichnis starten Sie dort mit das Ventoy-Hauptprogramm. Unter „Gerät“ wählen Sie den gewünschten USB-Stick aus und klicken auf „Installieren“.... S. 105
Browser: Lokale Lesezeichen zu Servern
Funktioniert der Druckauftrag nicht, weil der Drucker ein Problem habt oder weil das Netzwerk streikt? Solche Fragen sollten sich durch einen Klick im Browser beantworten lassen. Zu wichtigen Geräten mit Konfigurationsoberfläche gehören Router, Repeater, NAS, Medienserver, Netzwerkdrucker und Platinenserver. Legen... S. 106
Moc: Musikwiedergabe fernsteuern
Das Startkommando für den Player lautet nicht „moc“, sondern „mocp“. Nach dem Start zeigt sich ein zweigeteiltes Fenster mit der Ordnernavigation links und der – zunächst leeren – Playliste rechts. Navigation und Bedienung dürften Nutzern besonders leicht fallen, die mit dem... S. 106
Zim: Notizblock und Mini-Wiki
Zim liegt in den meisten Standard-Paketquellen und ist unter Debian/Ubuntu mit schnell installiert. Das deutschsprachige Tool bietet Formatierungs- und Darstellungsoptionen, Bilder, Tabellen und Weblinks, ist aber in der Basisbedienung kinderleicht. Zuerst erstellen Sie ein Notizbuch und in der Navigationsspalte dann... S. 107
Libre Office: Start ohne Logo
Zugegeben – das ist reine Kosmetik und bringt keinerlei Beschleunigung. Die Anweisung, das Logo anzuzeigen, ist in der Konfigurationsdatei „/etc/libreoffice/sofficerc“ hinterlegt. Wenn Sie diese mit öffnen, finden Sie die Zeile „Logo=1“. Mit einer „0“ deaktivieren Sie das Startlogo. Unter Windows... S. 107
Qpwgraph: Detaileinstellungen für Pipewire
Audiorouting weist einer Quelle einen bestimmten Ausgabeport zu. So kann beispielsweise der Klang eines Videoplayers per HDMI auf ein angeschlossenes TV umgeleitet werden, während Systemklänge weiterhin nur die internen Lautsprecher nutzen. Mit Pipewire ist das alles möglich, jedoch zeigen die... S. 108
Gnome: Transparentes Terminal
Die fehlende Transparenz betrifft nicht Gnome allgemein – solche Effekte sind weiterhin möglich und dank Wayland nicht mehr besonders rechenintensiv, weil die Grafikbibliothek Mesa dafür die GPU einspannt. Das mitgelieferte Standardterminal verzichtet aber darauf, folglich muss (?) ein Ersatz her.... S. 108
Gnome: Fenster per Hotkey anordnen
Der Tiling Assistant steht im Verzeichnis der offiziellen Gnome-Extensions unter https://extensions.gnome.org/extension/3733/tiling-assistant/ zur Installation bereit. Aber wer Ubuntu mit Gnome verwendet und eine konfigurierbare Kachelfunktion sucht, kann diesen Schritt gleich überspringen. Denn der Tiling Manager ist in Ubuntu seit Version 23.10... S. 109
Gnome: Animationen beschleunigen
Passend zu ihrem Einsatzzweck nennt sich die Shell-Extension zum Abschalten von Animation „Impatience“ – Ungeduld. Sie steht im offiziellen Verzeichnis der Erweiterungen unter https://extensions.gnome.org/extension/277/impatience zur einfachen Installation über den Browser bereit und läuft auch schon in der momentan neuesten Gnome-Version... S. 109
LXQT: Wayland mit Kwin
Von Haus aus nutzt LXQT das ressourcenschonende, aber auch in die Jahre gekommene Openbox als Window-Manager. Weil sich LXQT und KDE Plasma aber mit ihren Qt-Elementen sehr ähnlich sind, kommt auch der KDE-Windowmanager Kwin für LXQT in Frage. Das verspricht... S. 110
KDE Plasma 6: Arbeitssitzung nicht merken
Die Sitzungswiederherstellung ist in den Systemeinstellungen schnell abgeschaltet. Die Option findet sich unter „Systemeinstellungen –› Arbeitsflächen-Sitzung“. Damit sich KDE keine Anwendungen beim Abmelden und Abschalten merkt, muss dort die Option „Mit leerer Sitzung starten“ aktiviert sein. Etwas weniger offensichtlich ist... S. 110
KDE Plasma 6: Automatischer Themenwechsel
Im neuen KDE Plasma 6.5 versteckt sich die Funktion zum automatischen Wechsel von Hell nach Dunkel in den Systemeinstellungen unter „Farben & Designs –› Globales Design“ ganz oben in der Menüzeile. Dort gibt es den Schalter „Switch to Dark-Mode at... S. 111
KDE Plasma 6: Optimale Bildwiederholfrequenz
Mit Wayland kann man verhindern, dass ein älterer LCD-TV mit maximal 60 Hertz die Wiederholfrequenz des primären Monitors ebenfalls auf diesen Wert zwingt. In der KDE-Systemsteuerung finden sich die Feinabstimmungen unter „Hardware –› Anzeige-Einrichtung“. Dieses Menü zeigt zu jedem angeschlossenen,... S. 111
Leserbriefe in der LinuxWelt 1/2026
System lässt sich nicht beenden Ich kann mein System (Linux Mint) seit geraumer Zeit nicht mehr ordentlich beenden.„Herunterfahren“ oder „Neu starten“ an der grafischen Oberfläche funktioniert ebenso wenig wie ein Terminalbefehl wie „shutdown“ oder „poweroff“. Ich lande danach immer nur... S. 112











