Editorial der LinuxWelt 01/2025
Alles nur Hype? Linus Torvalds hat sich zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) zu Wort gemeldet: Für ihn sei KI derzeit zu 90 Prozent Hype und nur zu zehn Prozent Realität. Auf einem Open-Source-Gipfel in Wien erklärte Torvalds weiter, dass er... S. 03
LinuxWelt 01/2025: Sicher und schnell im Heimnetz & Web
Linux-Nutzer haben allein durch ihre Systemwahl ein gewaltiges Plus bei der Netzwerk-kommunikation und vor allem bei der Internetsicherheit. Noch sicherer wird’s durchLivesysteme und Virtualisierung, wovon dann auch Windows profitieren kann. Kein anderes großes IT-Thema ist so flexibel, facettenreich –... S. 06
Distributionen auf Heft-DVD 01/2025
Ubuntu Mate 24.10 Auf das neueste Ubuntu 24.10 als STS-Zwischenversion mit frischem Kernel und Softwarepaketen soll die Heft-DVD nicht verzichten. Die Wahl fiel dieses Mal aber auf die offizielle Ubuntu-Variante mit Mate-Desktop. Das Installationsmedium der Ubuntu-Hauptversion mit Gnome ist nun... S. 10
LinusNews im Januar 2025
Langzeitsupport: Kernel 6.12 Die Kernel-Version 6.12 ist nicht nur die letzte in diesem Jahr, sondern wird auch eine Version mit Langzeitsupport über die nächsten zwei Jahre. Kernel mit längerem Supportzeitraum durch Fehlerbehebungen und zurückportierte Verbesserungen finden sich meist in Embedded-Geräten... S. 16
E-Rechnungspflicht ab 2025
Die ab 2025 verpflichtende E-Rechnung ist maschinenlesbar und eignet sich für die automatisierte Erfassung. Der Beitrag zeigt, wie Sie solche Rechnungen mit geeigneter Software unter Linux erstellen und validieren. Rechnungen werden in der Regel als PDFs per E-Mail verschickt oder... S. 18
Was bringt das(Linux-)Jahr 2025?
Bei Hardware, Software, Linux-Distributionen sind viele Ereignisse der Zukunft kalkulierbar oder gewiss. Die meisten der hier genannten IT-Ereignisse und Trends sind angekündigt. Andere sind bereits existent, werden aber erst 2025 oder später alltagsrelevant. Die Auswahl der nachfolgenden Trends, Hardwareprodukte und... S. 20
Der sichere Router
Der Themenschwerpunkt „Sicher im Netz“ startet mit dem Heimrouter, also der zentralen Hardware für Netz und Internet. Als Beispiel dient die verbreitete AVM-Fritzbox. Dieser Artikel erklärt die Einrichtung und die Reichweite sämtlicher Sicherheitsfunktionen, wie sie typische Heimrouter anbieten. Wir fokussieren... S. 24
Das zweite (Gast-) Netzwerk
Ein zusätzliches Funknetz für Gäste empfiehlt sich, um Besuchern nicht das Kennwort zum primären WLAN preiszugeben. Das Gastnetz hat keinen Zugriff auf das übrige Heimnetz und ist auch eine probate Sicherheitsmaßnahme für Heimnetzgeräte. Ein Heimnetz aus Sicherheitsgründen in unabhängige Subnetze... S. 28
Spezialisiertes Surf-Linux
Jedes Linux surft sicher im Internet, weil es kein lohnendes Angriffsziel für digitale Schädlinge ist. Für den Einsatz eines zusätzlichen Surfsystems auf USB-Stick muss es daher besondere Gründe geben. Einige gibt es in der Tat – auch für Linux-Nutzer. Egal... S. 30
Virtuelle Linux-Browser
Da sich praktisch alle Schadsoftware auf Windows konzentriert, ist Sicherheit im Web eigentlich ganz einfach: Verwenden Sie einen Webbrowser auf Linux-Basis! Das ist auch für Windows-Nutzer inzwischen komfortabler denn je. Die nachfolgend beschriebenen Möglichkeiten, einen sicheren Browser auf Basis eines... S. 32
Welche Browser sind sicher?
Ohne Internetbrowser geht heute nichts mehr. Aber wie steht es um Sicherheit und Datenschutz? Wir beurteilen prominente Browser und weitere Browser mit speziellen Sicherheitsfunktionen. Das Bedürfnis nach Sicherheit und vor allem nach Datenschutz ist sehr subjektiv. Das stellen Sie vermutlich... S. 34
Sicherheitsoptionen für Browser
Mit der Wahl des passenden Browsers kann jeder etwas für seine eigene Datensicherheit tun. Die von uns im vorangehenden Artikel vorgestellten Browser bieten in ihren Einstellungen viele Optionen, um das Sicherheitsniveau weiter zu steigern. Lassen sich sichere Browser noch weiter... S. 36
VPN für unterwegs
Mit einem VPN erhöhen Sie unterwegs die Sicherheit der Internetverbindung signifikant und/oder haben sicheren Zugriff auf Ihr Heimnetz. Wir stellen Ihnen die Optionen vor und helfen bei der Auswahl eines passenden Angebots. Spätestens wenn es um die Eingabe von sensiblen... S. 38
Sichere Heimserver
Serversicherheit auf zwei knappen Seiten – geht das? Ja, weil wir uns hier auf lokale Heimserver ohne Webfreigabe und mit nur wenigen Benutzern fokussieren. Das reduziert die Sicherheitspflichten erheblich. Ein paar Regeln verbleiben trotzdem. Dieser Artikel geht davon aus, dass... S. 42
Mehr Tempo im Netzwerk
Ein schnelles Netzwerk ist vor allem bei der Übertragung größerer Datenmengen wünschenswert. Wirklich schnell geht es nur mit LAN-Kabeln, die auch mehr als ein Gigabit pro Sekunde übertragen können. Im eigenen Netzwerk kann es nie schnell genug gehen, etwa beim... S. 44
Datenaustausch im Heimnetz
Um im lokalen Netzwerk Dateien von A nach B zu befördern, gibt es viele Methoden. Der Artikel stellt die wichtigsten vor und erläutert deren Konfiguration und Nutzung. Im eigenen Netzwerk ist Samba der kleinste gemeinsame Nenner. Samba ist die Open-Source-Variante... S. 48
Bittorrent-Downloads
HTTP-Downloads im Browser sind die bequemste One-Click-Methode, um an Software, Distributionen und Medieninhalte zu kommen. Bittorrent-Downloads sind aber nicht nur sozialer, sondern in vielen Situationen auch schneller. Mit Torrent-Suchmaschinen wie „Pirate Bay“ oder „1337x“ ist Bittorrent in der Schmuddelecke der... S. 52
Dateien im Netz synchronisieren
Backups sind weniger lästig, wenn sie automatisch geschehen. Der Artikel stellt ein Open-Source-Tool für die Sicherung persönlicher Dateien vor, das auch plattformübergreifend funktioniert. Die Open-Source-Software Syncthing (https://syncthing.net) kann ausgewählte Ordner zwischen Geräten im eigenen Netzwerk komfortabel synchronisieren. Sie können beispielsweise... S. 54
Sichere E-Mails mit Kleopatra
Zertifikate ermöglichen eine sichere und vertrauenswürdige E-Mail-Kommunikation.Mit dem Zertifikate-Manager Kleopatra lassen sich die nötigen Verschlüsselungskomponenten mühelos verwalten – so bleibt Ihre digitale Korrespondenz geschützt. Phishing-Mails sind für jeden Anwender eine Gefahr. Deren Prinzip ist immer das gleiche: Der Absender gaukelt... S. 56
Geoblocking-Firewall
Ein großer Anteil von Hackingangriffen geht von relativ wenigen Ländern aus, wobei Russland, China, Nordkorea und Iran zumeist auf den vorderen Plätzen zu finden sind. Geoblocking kann einen Teil der Attacken ausbremsen. Firmen oder Organisationen, die ohnedies keine Angebote (Websites,... S. 58
Peppermint-OS Loaded für Einsteiger?
Die aktuelle „Loaded“-Variante von Peppermint-OS will Einsteiger ansprechen, die eine Linux-Distribution mit einer großen Anzahl von vorkonfigurierten Applikationen suchen. Peppermint-OS ist im Prinzip ein alter Bekannter, der sich früher vor allem durch seinen Fokus auf Internetnutzung auszeichnete. Die Peppermint-Hauptedition verwendet... S. 62
Audacity-KI: Transkribieren & Übersetzen
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz lässt sich gesprochener Text verschriftlichen und übersetzen. Unter Linux und mit Audacity kann man diese Technik kostenlos und ohne Onlinekonto nutzen. Durch die rasche Entwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz können PCs inzwischen Aufgaben erledigen, die... S. 64
Gimp-Oberfläche optimieren
Die Bildbearbeitung Gimp kann alles, ist aber wegen ihrer gewöhnungsbedürftigen Oberfläche durchaus „berüchtigt“. Dieser Artikel zeigt, wie man Gimp an seine Bedürfnisse anpassen kann. Seit Gimp 1995 veröffentlicht wurde, haben die Entwickler das Interface im Laufe der Jahre deutlich verbessert.... S. 68
Mathematica auf Raspberry Pi
Auf dem Minirechner steht in Form von Wolfram Mathematica ein äußerst umfangreicher Datenschatz für alle möglichen mathematiknahen Bereiche bereit, der sich mit einfachen, kurzen Befehlen heben lässt. Mathematica hat seine Wurzeln in der Mathematik, geht aber inzwischen weit darüber hinaus.... S. 70
Neue Software in der Linuxwelt 01/2025
Kleine und große Projekte aus der Open-Source-Szene verlangen nach Aufmerksamkeit: Free CAD erreicht Versionsnummer 1.0, das DTP-Programm Scribus liefert wichtige Fehlerbehebungen und das grafische Programm Gittyup macht Git greifbarer. Wo programmiert wird, gibt es Bugs. Meist sind die Fehler nur... S. 72
Maker-Tool Fritzing
Wer gern mit Leiterplatinen oder dem Raspberry Pi an Projekten tüftelt, findet in Fritzing ein nützliches Werkzeug, um seine Ideen zu visualisieren und kein Bauteil zu vergessen. Wenn Sie sich für DIY-Projekte mit dem Raspberry Pi oder einem anderen Ein-Platinen-Computer... S. 76
Docker-Container mit Autostart
Docker wird primär als Werkzeug eingesetzt, um lokale Testumgebungen einzurichten. Oft laufen Docker-Container aber produktiv und stellen Netzwerkdienste zur Verfügung. Dazu ist es notwendig, dass die Container beim Systemstart automatisch ausgeführt werden. Dieser Artikel stellt drei Wege vor, wie Sie... S. 78
Standortverlauf mit Owntracks
Den eigenen Standort zu speichern oder auszuwerten, kann in mehrfacher Hinsicht nützlich sein. Wer seine Daten nicht Google oder Apple anvertrauen will, sondern eine eigene Lösung bevorzugt, kann das mit Owntracks realisieren. Mit aktiviertem Standortverlauf kann jeder problemlos herausfinden, welche... S. 80
Heim-NAS mit Open Media Vault
Open Media Vault ist ein Spezialsystem, das die typischen Serverfunktionen von NAS-Geräten bereitstellt und weder Platinenrechner noch alte Notebooks überfordert. Es basiert aktuell auf Debian 12 und ist übers Netz mit einer Weboberfläche administrierbar. Open Media Vault (www.Openmediavault.org) ermöglicht preiswerte... S. 84
Automatische Backups in der Cloud
Das Thema Datensicherung wird von vielen vernachlässigt, bis durch eine defekte Festplatte Bilder, Videos oder wichtige Texte verloren gehen. Celeste erledigt lästige Backupaufgaben zuverlässig im Hintergrund. Für Profis gibt es seit gut zehn Jahren das Programm Rclone (https://github.com/rclone/rclone), das per... S. 88
Linux-Konfigurationsdateien
Linux-Systeme und Linux-Programme werden überwiegend durch Dateien im Textformat konfiguriert und gesteuert. Dieser Beitrag benennt wichtige Konfigurationsorte und macht Vorschläge für mehr Durchblick und Zugriffskomfort. Für die Linux-Konfiguration gibt es keine zentrale Anlaufstelle. Die zuständigen Textdateien, die mit wenigen Ausnahmen... S. 90
Raspberry Pi für Einsteiger
Der Raspberry Pi ist ein Ein-Platinen-Rechner im Scheckkartenformat. Das kleine Gerät lässt sich vielseitig einsetzen, was sich durch Erweiterungen noch einmal ausbauen lässt. Dank geringer Größe und Leistungsaufnahme eignet sich der Raspberry Pi als Dauerläufer für die unterschiedlichsten Aufgaben. Nachdem... S. 94
Dateien: Ungültige Besitzer finden
In der Shell sind die Kommandos „chmod“ zum Anpassen von Zugriffsrechten von Dateien und Ordner sowie „chown“ zum Anpassen von Besitzer und Gruppe häufig genutzte Befehle. Und dabei kann im Eifer auch mal was schiefgehen: Bei einer Verwechslung von „chmod“... S. 98
Archive: TAR zu ZIP
Eine Reihe gepackter Archivdateien liegen in den Formen „tar.gz“, „tar.bz2“ oder „tar.xz“ vor – gebräuchliche Archivtypen für gepackte Dateien unter Linux. Nun sollen diese Dateien aber an Windows-Anwender gehen. Diese stehen oft ratlos vor den dort unbekannten Dateitypen. Bei Arbeiten... S. 98
Netzwerk: Ping-Rundumschlag
Wo ist ein Netzwerkteilnehmer geblieben, und ist das Gerät überhaupt erreichbar?Ist ein Netzwerkdrucker wegen einer geänderten IP-Nummer abhandengekommen oder hat der Server im LAN vom DHCP-Server eine neue IP-Nummer erhalten? Hier sorgen Tools in der Shell schnell für Übersicht. Geht... S. 99
Carbonyl: Chromium-Browser im Terminal
Gibt es keine grafische Oberfläche, weil das System ein Server ist, so gibt es immer noch die Option, einen Browser in der Shell zu öffnen. Das bekannteste Programm dafür ist Lynx und zeigt den Inhalt einer Webseite als strukturierten Text... S. 100
Walk: Navigation im Dateisystem
Ein Dateimanager wie der Midnight Commander liefert eine umfassende Übersicht zu Ordnern und Dateien in einem Verzeichnis. Doch der Midnight Commander kann schon als eigene Shell gelten und unterbricht bei jedem Aufruf die Arbeit in der Kommandozeile. Eine leichtgewichtige Navigationshilfe... S. 100
Laptops: Laden per Lampenfassung
Unterwegs im gebuchten Hotelzimmer sind Stromanschlüsse manchmal rar. Passt der Stecker für den Laptop überhaupt in die vorhandene Dose? Bisweilen sind kreative bis abenteuerliche Lösungen gefragt, damit die Arbeit am Laptop weitergehen oder ein Smartphone-Akku nachladen kann. Wenn es darum... S. 101
Psitop: System-Überlastung im Blick
Server sollen auch in Situationen mit wenig freiem Arbeitsspeicher weiterlaufen und dürfen im Falle eines Speichermangels nicht einfach stehen bleiben. Der Linux-Kernel verfügt deshalb über den Out-Of-Memory-Killer, kurz OOM-Killer, der bei extremer Knappheit den Prozess mit dem höchsten Speicherbedarf beendet.... S. 102
Ubuntu LTS: Frische Mesa-Bibliotheken
Für Spiele mit 3D-Grafik über Open GL oder Vulkan sowie für hardwarebeschleunigte Desktops ist auf Linux-Systemen die Bibliothek Mesa zuständig. Wer ein aktuelles System hat, benötigt auch eine möglichst neue Mesa-Version, um die optimale Leistung aus dem Grafikchip herauszuholen. Ubuntu-Ausgaben... S. 102
Datenträger: BTRFS auf Fehler prüfen
Das Dateisystem BTRFS ist bislang nicht zum Standard unter Linux avanciert, aber inzwischen stabil für den produktiven Einsatz. Bei Open Suse und Fedora Workstation ist das bei der Installation vorgeschlagene Dateisystem. Auch für externe Datenträger ist BTRFS etwa für Backups... S. 102
Ubuntu/Mint: AMDGPU Pro installieren
Anders als Nvidia setzt AMD zur optimalen Hardwarebeschleunigung der Grafikausgabe keine proprietären Treiber unter Linux voraus. AMD steuert über das Projekt AMDGPU die benötigten Treiberkomponenten der Kernel-Entwicklung bei. Und die Linux-Distributionen liefern mit der Bibliothek Mesa volle Unterstützung für Open... S. 103
AVM Powerline: Softwaresteuerung
Bei Powerline-Adaptern zum Netzwerkausbau sind die Geräte von Devolo sowie die AVM-Adapter (Fritzbox) erste Wahl. Devolo hat für Linux-Nutzer scheinbar den Vorteil, dass es zur Steuerung der Adapter mit der Software „Devolo Cockpit“ auch eine Linux-Version gibt. Bei AVM ist... S. 103
KI mit Miniconda: Automatisches Freistellen
Das Freistellen von Objekten in Fotos per KI war schon öfter Thema der Softwaretipps. Die KI-Techniken und die Modelle dazu entwickeln sich weiter – genauso wie die Installationswege für KI-Anwendungen. Für Python-basierte Tools haben sich die Installationswege geändert, um Python-Programme... S. 104
Fotografie: Eigene Passbilder erstellen
Ein Passbild muss eilig her, aber ein Fotostudio ist nicht in der Nähe. Mit Digitalkamera, notfalls auch Smartphone, einer offiziellen Schablone und einer freien Bildbearbeitung wie Gimp ist ein akzeptables Passbild auch am Linux-PC mit vertretbarem Aufwand erstellt. Damit ein... S. 105
Digikam 8.4: Tagging per KI
Die Fotoverwaltung hat mit Version 8.3 eine Motiverkennung für Bildinhalte bekommen. Einwandfrei erkannte Objekte erhalten dabei einen Namen aus einem internen Katalog, der als Tag zu einem Bild in der Datenbank hinzugefügt wird. Diese KI-Funktion war bislang nur eingeschränkt brauchbar,... S. 106
Webseiten: HTTPS-Methoden analysieren
Wer heute eine Website online bringt und ein professionelles Bild abgeben will, muss sich um mehr Sicherheitsverfahren als nur HTTPS kümmern. Denn zusätzlich gibt es mit Richtlinien zur Content Security Policy (CSP), die im HTML-Header untergebracht sind, weitere Methoden, um... S. 107
Paketmanager: Gnome-Software in Ubuntu
Ubuntu will die eigenen Snap-Pakete optimal im mitgelieferten grafischen Paketmanager präsentieren. Im Snapstore erhalten sie, falls vorhanden, den Vorzug zu herkömmlichen DEB-Paketen aus dem regulären Ubuntu-Repository. Wer klassische DEB-Pakete bevorzugt, aber auch nichts gegen Flatpaks einzuwenden hat, kann Gnome-Software als... S. 107
Libre Office Calc: Im Querformat drucken
Bei vielen Dokumenten der Tabellenkalkulation passen zwei Seiten im Hochformat bequem nebeneinander auf einen Ausdruck im Querformat. Eine entsprechende Funktion dazu findet sich in den Druckeinstellungen von Calc. Unter „Datei –› Drucken –› Standard“ kann die Option „Seitenlayout –› Ausrichtung“... S. 107
Appimages: Verknüpfungen erzeugen
Linux-Anwendungen in App-Formaten machen es heute leichter, Programme auf einem System zu installieren, das die gesuchte Software gar nicht oder nur in veralteter Version in den nativen Paketquellen führt. Neben Snaps unter Ubuntu und den universeller aufgestellten Flatpaks haben sich... S. 108
Cinnamon: Skalierung in kleinen Schritten
Notebookbildschirme ab 1920 × 1080 Pixeln können zur besseren Lesbarkeit eine Anpassung der Desktopelemente für höhere Auflösungen gut vertragen. Die Desktopumgebung Cinnamon hat seit dem vollständigen Umstieg auf das GTK3-Toolkit Fortschritte in Sachen HiDPI gemacht. Cinnamon erwartet aber von Anwendern manuelles... S. 109
Gamebar: Steuerleiste im Vollbild
Spiele laufen üblicherweise bildschirmfüllend und verdecken alle Desktopelemente. Die Gnome-Erweiterung Gamebar orientiert sich an Microsoft Gamebar und bietet im Vollbildmodus über ein horizontales Panel Zugriff auf Systemzeit und auf die Lautstärke. Die voreingestellte Tastenkombination zum Einblenden der Gamebar unter Gnome... S. 109
Stretchly: Erinnerung an Arbeitspausen
Wer zu lange am Bildschirm arbeitet, kennt angestrengte Augen, unbequeme Haltung und die nachfolgenden Beschwerden. Das Programm Stretchly arbeitet unabhängig vom Desktop und fordert Pausen nach definierbaren Zeitspannen. Stretchly ist eine Electron-Anwendung und arbeitet mit allen Desktops. Es unterstützt etliche... S. 110
Cinnamon: Dock statt Leiste
Wer von Mac-OS zu Linux kommt oder beide Systeme auf dem Desktop verwendet, wird bei Cinnamon ein komfortables Dock im Apple-Stil vermissen. Dieser Desktop folgt eher den Bedienkonzepten von Microsoft Windows: Anwendungsmenü und Taskleiste sind die wichtigen Elemente. Einen Modus... S. 110
Fehlersuche: Grafische Oberfläche streikt
Der Wechsel zu Wayland und neue Treiberversionen bringen auf einigen Linux-PCs auch wieder ein Phänomen zurück, das an frühere Zeiten erinnert, als grafische Oberflächen als Luxus galten. Die Anmeldung am Desktop scheitert oder will sich schon gleich gar nicht zeigen... S. 111
KDE Plasma 6: Dolphin als root
Wer hin und wieder den Dateimanager unter KDE mit root-Recht starten will, etwa um auf Konfigurationsdateien unter „/etc“ zuzugreifen, erhält in KDE Plasma 6 eine neue Option. Ab dieser KDE-Version hat der Dateimanager einen eingebauten Administratormodus, den ein neues Präfix... S. 111

















