• KDE Plasma: Hauptmenü austauschen

    02/2026 |

    KDE Plasma: Hauptmenü austauschen

    Das KDE-Anwendungsmenü ist mit Kategorienansicht, Suchfunktion und Favoriten-Icons ein funktionaler Klassiker, aber nicht unbedingt schick und modern. Wer Abwechslung sucht, wird von KDE unterstützt.

    Nach einem Rechtsklick auf das Menü zeigt sich die Option „Alternativen anzeigen“. Damit lässt sich das Menü jederzeit ändern. Standardmäßig zur Auswahl stehen die großformatige „Anwendungsübersicht“ im Vollbild und das minimalistische „Anwendungsmenü“ (Standard ist „Anwendungsstarter“)....

  • Nextcloud-Kalender: Kosmetik-Problem
    Farbauszeichnung im Nextcloud-Kalender: Die Funktion ist hübsch und sorgt für bessere Übersicht. Seit Version 32.0.2 gibt es nur noch die Standardfarbe.

    02/2026 |

    Nextcloud-Kalender: Kosmetik-Problem

    Das Upgrade auf Version Nextcloud 32.0.2 (Ende November 2025) hat eine attraktive Funktion des Nextcloud-Kalenders deaktiviert. Möglicherweise ist der Bug (?) bei Erscheinen dieses Hefts bereits behoben. Vorübergehend lässt sich die vermisste Funktion bei Snap-Instanzen durch Rückkehr zur Vorgängerversion reparieren.

    Es geht um die Farbmarkierungen für Termine. An sich kann die Kalender-App jeden Termin durch 12 vorgegebene Farben oder durch einen selbst definierten RGB-Hexcode farbig auszeichnen. Das macht den Kalender nicht nur attraktiver, sondern auch...

  • Cinnamon: Themes ausmisten
    Cinnamon-Themes: Diese Auswahl ist im Normalfall sehr unübersichtlich. Die Deinstallation alter Symbol- und Schreibtischthemen sorgt für Durchblick.

    02/2026 |

    Cinnamon: Themes ausmisten

    Der Mint-Desktop Cinnamon gehört zu den aufgeräumtesten Oberflächen, die Linux zu bieten hat. Ein Einstellungsdialog, der aber durch notorische Überfrachtung nervt, ist der Punkt „Themen“ in der Einstellungszentrale. Das ist dem Mint-Team inzwischen auch bewusst, insofern es die Option „Vereinfachte Einstellungen“ anbietet. Wer trotzdem die volle Auswahl nutzen will, muss sich aber (vor allem unter „Anwendungen“ und „Symbole“) zwischen einer Unzahl schwer unterscheidbarer Angebote entscheiden. 

    Wenn Sie durch Ausprobieren feststellen, dass manche Symbol- und Anwendungsthemen (Fenster und Titelleisten) nicht in Betracht kommen, können Sie diese deinstallieren und damit den Dialog „Themen“ ordentlich verschlanken. Typische Kandidaten sind veraltete Mint-L- und Mint-X-Themen,...

  • Gnome: Individuelle Ordnersymbole
    Ordner mit individuellen Symbolen: Die Ordnereigenschaften in Gnome (Nautilus) erlauben selbst definierte Icons.

    02/2026 |

    Gnome: Individuelle Ordnersymbole

    Der Dateimanager Nautilus des Gnome-Desktops bietet eine ziemlich versteckte Funktion, um das Standardsymbol von Dateiordnern gegen ein individuelles Icon auszutauschen. 

    Nach einem Rechtsklick auf einen Ordner in Nautilus gelangt man in dessen Eigenschaften, die über Größe, Anzahl der Dateien und Zugriffsrechte informieren. Oben beim Ordnersymbol zeigt sich ein leicht zu übersehendes Klick-Control mit Stift-Symbol. Der...

  • Gnome & Co: Hotkeys (und mehr) speichern
    Die Dconf-Konfiguration ist etwas unübersichtlich (wichtigster Pfad „/org/gnome/“), zeigt aber alle vom Benutzer geänderten Werte fett markiert.

    02/2026 |

    Gnome & Co: Hotkeys (und mehr) speichern

    Es macht etwas Mühe, Tastenkombinationen für Fenster, Arbeitsflächen und Programmstarter sorgfältig einzurichten. Das muss man nicht wiederholen, wenn man mehrere Linux-Systeme nutzt oder ein natives oder virtuelles Linux neu installiert. Die geänderten Hotkeys lassen sich über die Dconf-Konfiguration speichern und anderswo importieren. Das Verfahren funktioniert grundsätzlich auf praktisch jedem Gnome-affinen Desktop (also die meisten außer KDE, LXQT), eignet sich aber am besten zur Hotkey-Übertragung zwischen identischen Desktops – also etwa von Gnome zu Gnome oder von Cinnamon zu Cinnamon. 

    Falls nicht an Bord, ergänzen Sie das System zunächst um den Dconf-Editor und dessen Terminaltool:  Das im zweiten (CLI-) Paket enthaltene Terminalwerkzeug dconf kann nun alle geänderten Desktopeinstellungen in eine Sicherungsdatei exportieren:  Der Pfad „/“...

  • Gnome: Hotkeys ändern
    Hotkey-Verwaltung bei Gnome: Alle Tastenkombinationen sind mühelos anzupassen und anschließend als Benutzeranpassung erkennbar.

    02/2026 |

    Gnome: Hotkeys ändern

    Die Durchsicht des geltenden Desktop-Hotkeys und dezente Anpassungen lohnen sich bei praktisch allen Linux-Oberflächen. Bei einem Standard-Gnome, wie er etwa bei Fedora ausgeliefert wird, scheint das besonders dringend. 

    Ein wichtiger Hotkey, an den Ubuntu mit seinem angepassten Gnome gedacht hat, ist Super-D (Windows-Taste und D) zum Ausblenden aller aktiven Fenster. Bei einem Standard-Gnome funktioniert das nicht. Die Anlaufstelle für Tastenkombinationen unter Gnome ist...

  • Gnome: Mit „Dash to Panel“ gezähmt
    Dash to Panel: Die funktionsreiche Erweiterung erzielt eine Gnome-Bedienung wie unter Cinnamon oder Windows und ist obendrein eleganter.

    02/2026 |

    Gnome: Mit „Dash to Panel“ gezähmt

    Das Gnome3-Bedienkonzept war und ist so umstritten, dass es mit Cinnamon, Mate und Gnome-Flashback gleich drei Oberflächen initiiert hat, die das alte Gnome2-Konzept weiterführen. Realistisch geurteilt ist Gnome aber der technisch modernste Linux-Desktop, und mit lediglich zwei Gnome-Erweiterungen wird er in wenigen Minuten zum weitgehend klassischen Desktop.

    Wer Gnome entscheidend in Richtung Cinnamon/Mate umbauen will, braucht nur die Gnome-Erweiterungen „Desktop Icons NG“ (Arbeitsfläche als Dateiablage) und „Dash to Panel“ (Systemleiste ähnlich wie unter Cinnamon oder Windows). Zum Einrichten dieser oder anderer Gnome-Erweiterungen...

  • KDE Plasma 6: Optimale Bildwiederholfrequenz
    Wayland erlaubt unterschiedliche Bildwiederholraten: In der „Anzeige-Einrichtung“ von KDE 6.4 aufwärts kann jeder Monitor separat konfiguriert werden.

    1/2026 |

    KDE Plasma 6: Optimale Bildwiederholfrequenz

    Unter Wayland kann KDE Plasma verschiedene Bildschirme mit unterschiedlichen Bildwiederholungsraten ansteuern. Nützlich ist dies beim Anschluss von TV-Geräten per HDMI, denn die verfügbaren Frequenzen sind meist niedriger als jene von Computermonitoren.

    Mit Wayland kann man verhindern, dass ein älterer LCD-TV mit maximal 60 Hertz die Wiederholfrequenz des primären Monitors ebenfalls auf diesen Wert zwingt. In der KDE-Systemsteuerung finden sich die Feinabstimmungen unter „Hardware –› Anzeige-Einrichtung“. Dieses...

  • Qpwgraph: Detaileinstellungen für Pipewire
    Ein- und Ausgaben von Pipewire: Das grafische Tool Qpwgraph verbindet Audioquellen und Ports in einem visuellen Editor, der die getroffenen Einstellungen speichern kann.

    1/2026 |

    Qpwgraph: Detaileinstellungen für Pipewire

    Pipewire hat in allen aktuellen Linux-Distributionen und sogar in Raspberry-Pi-OS nicht nur Pulse Audio als Soundserver ersetzt. Es kann dank seiner niedrigen Latenzen auch an die Stelle von Jack Audio treten. Mit den internen Routingfähigkeiten für Audiosignale liefert Pipewire auch Desktopanwendern viele detaillierte Einstellungen, um Audioquellen gezielt mit Ausgabegeräten zu verbinden.

    Audiorouting weist einer Quelle einen bestimmten Ausgabeport zu. So kann beispielsweise der Klang eines Videoplayers per HDMI auf ein angeschlossenes TV umgeleitet werden, während Systemklänge weiterhin nur die internen Lautsprecher nutzen. Mit Pipewire ist das...

  • Gnome: Transparentes Terminal
    Keine undurchsichtige Sache: Das Terminal Ptyxis für Gnome ist in Ubuntu 25.04 vorinstalliert und bringt Transparenzeffekte für das Terminal zurück.

    1/2026 |

    Gnome: Transparentes Terminal

    Als Oberfläche glänzt Gnome mit einem polierten Äußeren, aber auch mit puritanischer Schlichtheit. So hat zur Enttäuschung einiger Anwender das neue Gnome-Terminal namens „Console“ seine Transparenzeinstellungen verloren.

    Die fehlende Transparenz betrifft nicht Gnome allgemein – solche Effekte sind weiterhin möglich und dank Wayland nicht mehr besonders rechenintensiv, weil die Grafikbibliothek Mesa dafür die GPU einspannt. Das mitgelieferte Standardterminal verzichtet aber darauf, folglich...