Ist KI „kreativ“?
Gibt es noch Kommentare zu Finanz- und Wirtschaftsthemen ohne das Schlagwort „KI“? KI ist omnipräsent und bei vielen Endanwendern bereits gelebter Alltag. Die LinuxWelt widmet dem großen Thema ein großes Special, mahnt aber auch zur Vernunft. Riesige Datenmengen in KI-Modellen... S. 6
Ubuntu 25.04
Diese erste Ausgabe Ubuntus im Jahr 2025 greift bereits einige Neuerungen auf, die auch im kommenden Debian 13 später im Jahr vertreten sein werden. Auf Heft-DVD liegt Ubuntu in der Hauptversion mit Gnome 48 als Desktop und modernem Installer. Die... S. 10
Das Extra-Image
Drei weitere Servicesysteme finden sich auf unserem Extra-Image (Download über https://github.com/LinuxWelt, 4,3 GB). Neben den Werkzeugkästen MX Workbench 23.6 und System Rescue 12 ist mit Rescuezilla 2.6 auch ein Backupsystem vertreten. Von David Wolski Das ISO-Image mit drei weiteren Livesystemen... S. 11
Linux News aus der Linux Welt 04/2025
Kernel 6.15 im Anmarsch Die nächste Kernel-Version wird sich bis Anfang Juni verspäten, denn es gab ungewöhnlich viele Regressionen. Der Release Candidate zeigt aber schon die wichtigen Neuerungen. In der Testphase des kommenden Kernels stolperten Torvalds und die vielen Tester... S. 12
Grub-Probleme lösen
Der Bootmanager Grub 2 ist bei fast allen Linux-Distributionen für den Start des Systems verantwortlich. Eine fehlerhafte Konfiguration lässt sich mit Bordmitteln und zusätzlichen Tools beheben. Bei einer Solo-Installation von Linux sind mit Grub nur selten Probleme zu erwarten, obwohl... S. 16
Fehlermeldungen auf der Spur
Wenn unter Linux ein Programm abstürzt, verschwindet dessen Fenster in der Regel einfach vom Bildschirm. Wenn eine Festplatte ausfällt, merken Anwender oft erst etwas davon, wenn sie versuchen, auf die Daten zuzugreifen. Linux warnt Anwender in beiden Fällen nicht mit... S. 18
Lokale Chatbots und LLMs unter Linux
ChatGPT oder Claude sind dabei, Alltag und Arbeitswelt zu prägen. Doch wie steht es mit Lösungen, die Informationen nicht in die Cloud liefern? Der erste Artikel des Schwerpunkts liefert eine knappe Übersicht über Tools und Modelle für den lokalen KI-Einsatz.... S. 20
Bilder erschaffen und bearbeiten mit KI
Zu den eindrucksvollsten Beispielen für den Einsatz von generativer KI zählen Tools, die Bilder generieren und Fotos nachbearbeiten. Wir stellen Tools für verschiedene Aufgaben vor und geben Tipps für die Nutzung der passenden Prompts. Generative KI zur Grafikbearbeitung lässt jede... S. 22
KI lokal auf dem Linux-Desktop
Mit LM Studio lassen sich zahlreiche KI-Modelle herunterladen und ausprobieren. Damit holen Sie Deepseek oder Llama im Handumdrehen auf Ihren Rechner, wo sie dann lokal und offline laufen. LM Studio lässt Sie schnell in die Welt der Sprachmodelle eintauchen, offline... S. 26
Ollama: KIs im Griff
Das Python-Tool Ollama installiert Large Language Models (LLMs) lokal und bietet deren Einsatz über ein einfaches Webinterface. Es handelt sich um eine Installationshilfe und Verwaltungstool für mehrere LLMs. Als Alternative zu den großen KI-Anbietern wie Open AI haben sich Entwickler... S. 28
Tipps für den präzisen KI-Prompt
Der Prompt ist die Schnittstelle zu den aktuellen KI-Sprachmodellen. Die richtige Form der Eingabe hat direkte Auswirkungen auf die Antworten. Wir liefern Tipps, wie Sie Ihren Prompt formulieren sollten, um beste Ergebnisse zu erhalten. Es sieht in der TV-Werbung so... S. 30
Text zu Sprache und Sprache zu Text
Mit der Hilfe von KI-Modellen kann man sich Texte vorlesen lassen oder Audioaufnahmen verschriftlichen. Das funktioniert auch auf dem eigenen Rechner ohne die Nutzung von Clouddiensten. Computer-Sprachausgaben (TTS, Text-to-Speech) klingen inzwischen weitgehend natürlich, auch wenn es immer noch zu Fehlern... S. 32
KI für Mozilla Firefox
Statt die Webseite eines KI-Chatbots im Browser aufzurufen, können Sie in Firefox auch die Seitenleiste für KI verwenden. Auch lokale KI-Modelle sind möglich. Für gewöhnlich sucht man das Webangebot eines KI-Dienstes auf und verwendet den Chatbot im Browser. Mozilla hat... S. 40
Tempo für Ubuntu/Mint
Schnell genug ist nie: Bei jeder Hardware und jedem Betriebssystem gibt es Optionen, die das System beschleunigen. Im ersten Artikel dieses Optimierungsspecials geht es um hardwarenahe Leistungstipps. Die nachfolgenden Beiträge optimieren Bootvorgang , Betriebssystem und Software. Bios-Optionen Die SATA-Einstellungen im... S. 42
Booten und Starten
Die Artikel unseres Tempo-Specials sind nicht immer trennscharf: Auch in den nachfolgenden Teilen zu System- und Softwaretuning finden sich Maßnahmen, die sich auf Bootzeiten auswirken. Dazu gehört zum Beispiel die Wahl sehr schlanker Speed-Distributionen, puristischer Desktops oder das Abschalten von... S. 46
Systemoptimierung
Leistungstuning ohne Hardwareaufrüstung stößt bei jedem Betriebssystem an enge Grenzen. Die Tipps dieses Beitrags sind daher etwa ab der zweiten Hälfte experimentell bis theoretisch. Hier kommt es wesentlich auf die Rolle eines Systems und auf die Hardware an, ob und... S. 50
Schnellere Software
Neben allgemeingültigen Tricks und Regeln, Linux-Programme zu beschleunigen oder schnellere Alternativen zu wählen, kommen einige prominente Softwarekandidaten einzeln zu Wort. Außerdem gibt es Empfehlungen für besonders schnelle Desktops und Linux-Distributionen. Speed-Desktops Die Bedienoberfläche ist unter Linux eine Software wie jede... S. 52
Neu: Gimp 3.0
Seit eh und je funktionieren die meisten Computerprogramme nach dem sogenannten linearen Arbeitsprinzip: Die Software hält bei Änderungen den vorherigen Zustand temporär fest, Tastenkombinationen wie Strg + Z stellen die frühere Fassung wieder her. Eine lineare Undo-Funktion ist einfach zu... S. 56
Neu: Gnome-Version 48
Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe war das aktuelle Release von Gnome 48 erschienen. Wann Sie den neuen Desktop selbst einsetzen werden, hängt von Ihrer Linux-Distribution ab (siehe Kasten). Wundern Sie sich also nicht, falls Version 48 mit den nachfolgend beschriebenen Funktionen... S. 58
Tipps & Tricks zu Open Street Map
Zu den beliebtesten Anwendungen gehören digitale Kartendienste. Fast jeder nutzt sie, um sich zurechtzufinden, um Staus auszuweichen oder um Öffnungszeiten nachzuschlagen. Die Mehrheit greift dabei zu Google Maps. Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen den Google-Dienst jeden Monat aktiv, hat... S. 60
Tipps & Tricks zu Inkscape
Inkscape eignet sich für Aufgaben, die unter Windows etwa Adobe Illustrator, Corel Draw oder Xara X übernehmen. Das Programm arbeitet mit skalierbaren Vektorgrafiken (SVG, Scalable Vector Graphics), einem offenen XML-basierten Standard. Die Elemente in einem Dokument lassen sich verlustfrei beliebig... S. 66
Screenrecorder für Linux
Manchmal reicht ein Screenshot nicht: Wenn Sie Abläufe dokumentieren, Kurse erstellen oder Gamingerfolge festhalten möchten, benötigen Sie einen Screenrecorder, der Bildschirmaktivitäten als Video aufzeichnet. Dieser Artikel stellt vier Alternativen vor, die allesamt auch unter Wayland funktionieren, wenngleich sie nicht alle... S. 68
Mu-Editor für Python-Projekte
Wer sich mit der populären Programmiersprache Python beschäftigen will, kann erste Gehversuche mit jedem Texteditor seiner Wahl machen. Das ist allerdings weder komfortabel noch sinnvoll. Eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) bringt Syntax-Highlighting mit, vervollständigt Code automatisch oder hilft bei der Fehlersuche.... S. 70
Neue freie Software in Juli 2025
Neben dem Linux-Kernel ersann Linus Torvalds noch ein weiteres Open-Source-Projekt, das heute zum festen Inventar in fast jedem größeren Programmierprojekt gehört: Die Quellcode- und Versionsverwaltung Git wurde vor kurzem 20 Jahre alt. Ein Versionsverwaltungssystem ist eines der wichtigsten Werkzeuge in... S. 72
IPv6 mit Fritzbox & Co.
Wenn Sie hin und wieder einen Blick ins Menü Ihres Internetrouters werfen, stoßen Sie garantiert auf den Begriff „IPv6“. Auch bei den LAN- oder WLAN-Geräten, die sich im Netzwerk des Routers befinden, zum Beispiel in Ihrem Linux-PC, taucht IPV6 auf –... S. 76
Workshop: 3D-Druck
Das führende freie Programm für räumliche technische Entwürfe heißt Freecad. Es ist Ende November 2024 in der Version 1.0 erschienen, die viele neue Funktionen mitbringt und alte Schwächen ausbügelt. Wer diese Version in seiner Distribution noch nicht vorfindet, nutzt am... S. 82
Linux jetzt auch für Snapdragon X Elite
Im Sommer 2024 erschienen neue Notebooks mit Snapdragon-X-Elite-Prozessoren von Qualcomm. Viele Anwender waren von den Geräten begeistert, da sie nicht nur schnell, sondern auch effizient sind, lange Akkulaufzeiten bieten und nahezu ohne Lüfter auskommen. Dank der integrierten NPU (Neural Processing... S. 86
Kleine Backupserver
Ein Raspberry Pi (oder vergleichbar), ein angeschlossener USB-Datenträger mit viel Kapazität und Netzwerkprotokolle, die alle Heimnetzgeräte verstehen – viel mehr braucht ein Backupserver nicht. Raspberry 4 und 5 haben Gigabit-Ethernet und USB-3.0-Ports, was einen maximalen Durchsatz von etwa 115 MB/s... S. 88
Raspberry Pi als Messstation
Mit dem Sensor DHT22 machen Sie den Raspberry Pi zu einem Messgerät. Der Sensor misst die Temperatur mit einer Genauigkeit von 0,5 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit mit einer maximalen Abweichung von zwei Prozent. Als ideal gelten Temperaturen von 20... S. 90
Systemschutz mit Timeshift
Timeshift ist nicht anderes als eine elaborierte und zu Ende gedachte grafische Oberfläche für Mirrorbackups mit Rsync (die Standardmethode). Wichtiger noch als die bequemen Einstellungsmöglichkeiten für Zielpartition und Zeitplan ist die Organisation auf dem Backupziel, die mit platzsparenden Hardlinks pro... S. 92
Probleme mit NTFS-Partitionen
Wer Windows und Linux im Dualboot auf einem PC installiert hat, kann von solchen Problemen betroffen sein. Ähnliches gilt aber auch für den Zugriff auf externe NTFS-Laufwerke, die sich unter Linux nicht in das Dateisystem einbinden lassen. Meist erscheint nur... S. 94
Interne Bash-Kommandos abschalten
Wer mit Kommando-Shells vertraut ist, kennt den Unterschied zwischen externen Programmen (die meisten unter „/usr/bin“ und „/usr/sbin”) und den internen Funktionen der Shell selbst. Zu den letzteren gehören etwa Fundamente wie der alias- oder der cd-Befehl. Dass die Shell diese... S. 96
Massenvernichtung mit Find
Zum Löschen von Dateien mit einem bestimmten Namen oder Teilnamen oder mit einer bestimmten Extension ist Find das ideale Werkzeug. Auch tief verschachtelte Ebenen entsorgt es präzise und rekursiv. Selbst Ordner mit exakt passenden Namen kann Find mit externer Hilfe... S. 96
Lösch-Scripts für Ordner und Dateien
Die Bash-Scripts löschen Ordner (deldir) oder Dateien (delfile) mit einem bestimmten Namen oder einer Namensmaske wie „*.zip“. Die kontrollierten Varianten mit Einzelbestätigung nennen sich „deldir.ctl“ und „delfile.ctl“. Sie haben gegenüber den Optionen von Find den Vorteil, dass das Startverzeichnis bestätigt... S. 97
Besser rechnen mit bc
Als Parameter kann man den Wert nicht vorgeben, aber mit einer Konfigurationsdatei. Die kann beliebig lauten, in unserem Beispiel „~/.config/bc.env“. Damit der Kalkulator bc diese Datei beim Start einliest, muss in die Datei „~/.bashrc“ die Umgebungsvariable „BC_ENV_ARGS“ eingetragen werden: Ist... S. 98
Setterm: Terminalfarben invertieren
Der Standardbefehl „setterm“ ist historisch und stammt noch aus der Zeit früher Farbmonitore mit nur 8 oder 16 Farben. Das Tool kann, wie setterm -help zeigt, eine ganze Menge wie etwa das Abschalten des Cursors („–cursor off“) oder Unterstreichen des... S. 98
AVM Powerline: Steuerung im Router
Ein ernsthafter Kaufgrund für Devolo-Geräte ist das Cockpit für Linux definitiv nicht. Insbesondere in Verbindung mit dem Fritzbox-Router kann der Linux-Anwender auf die zusätzliche Windows-Software „Fritz!Power-line“ nämlich problemlos verzichten. AVM-Powerline-Adapter erscheinen als Gerät mit eigener IP in der Fritzbox. Hier... S. 100
USB-Sticks für Linux-Systeme
Desktopdistributionen mit Gnome oder Gnome-affinen Desktops (die meisten außer KDE und LXQT) können den Datendurchsatz von USB-Medien mit dem grafischen Gnome-Disks ermitteln. Der KDE-Partitionmanager hat keine vergleichbare Funktion. Gnome-Disks („Laufwerke“) bietet im (Drei-Punkte-) Menü die Option „Leistungstest für Laufwerk“. Nach... S. 100
Externe USB-Soundkarten für Linux
USB-Soundkarten gibt es jede Menge von kaum 10 bis 200 Euro. Für Linux muss aber ein Chip gewählt werden, für den ein Treiber im Linux-Kernel vorliegt. Theoretisch gibt es eine Regel, welche die Auswahl deutlich vereinfachen könnte: USB-Audiogeräte, die mit dem... S. 101
RAM-Informationen ermitteln
Das Tool dmidecode holt Informationen aus dem DMI (Desktop Management Interface) von Bios oder Uefi-Firmware und erspart somit den direkten Gang ins Bios. Da Platinenrechner mit ARM-Architektur selten ein solches Bios/Uefi-Basissystem verwenden, führt der Einsatz von dmidecode hier nur zu... S. 101
Powerline-Adapter: Steckdosen testen
Startersets mit zwei Adaptern (einer in Routernähe, der zweite im Raum der Endgeräte) sind für 50 bis 150 Euro erhältlich. Selbst bei AVM und Devolo sollten Sie aber die von Herstellern angegebenen Übertragungsleistungen von 500, 1200 oder 2400 MBit/s von keinem... S. 101
RAM auf Raspberry Pi & Co.
Der Platzhirsch Raspberry Pi 5 ist das beste Beispiel: Er wird aktuell mit 2, 4, 8 und 16 GB RAM angeboten – (ohne Netzteil, Gehäuse etc). Die Preise reichen dann von etwa 55, 70, 95 bis 140 Euro (siehe www.reichelt.de).... S. 102
Notebookakku erneuern
Hier hilft eine Internetsuche mit exakter Gerätebezeichnung oder – noch präziser – mit der Produkt-ID, die der alte Akku anzeigt. Eventuell finden Sie auf dem alten Akku auch einen Aufdruck mit dem Hinweis „Replace with…“ und nachfolgender Akkubezeichnung wie etwa... S. 102
Firefox: Webseiten und Texte übersetzen
Die interne Firefox-URL lautet „about:translations“ und ist bei häufiger Nutzung ein Kandidat für ein Lesezeichen. Sie fügen in das linke Teilfenster einfach mit Strg-V den Inhalt der Zwischenablage ein. Die Angabe der Quellsprache ist in der Regel nicht nötig, weil... S. 104
Firefox: Import nachholen
Starten Sie den Browser einfach mit folgendem Parameter: Dies öffnet dann den kleinen Dialog „Import Wizard“ („Import-Assistent“) mit einer Auswahl der bereits installierten Browser, deren Daten Firefox importieren kann. S. 104
Browser und PDF-Formulare
Behörden bieten Dutzende von PDF-Formularen online an – von der Anmeldung der Hundesteuer bis zum Antrag auf Baugenehmigung. Natürlich können Sie das leere Formular herunterladen und mit Stift ausfüllen. Sauber lesbar ist es, alle Angaben am PC im Onlineformular zu... S. 104
Webapps: Websites am Desktop
Firefox, Chrome, Edge und weitere Browser bieten Startparameter wie „–kiosk“ oder„–app“, die eine angegebene Web-URL ohne Adresszeile, Menü, Navigationselemente und Lesezeichenleiste anzeigt, im Kiosk-Modus außerdem ohne Titelleiste. Ein solcher Start eines Webservice wie etwa Draw.io (Organigramme und Flussdiagramme) ist unter... S. 104
Thunderbird: Anpassungsfähige Oberfläche
Thunderbird ist multifunktional mit komplexer Oberfläche. Wer das Programm nur oder überwiegend als Mailclient nutzt, kann auf viele Elemente verzichten und damit die Bedienung vereinfachen. Unter „Ansicht –› Symbolleisten“ sind für Mails im Prinzip sämtliche Einträge verzichtbar. Wer die „Schnellfilterleiste“... S. 105
Nextcloud als Snap
Im Prinzip sollte die Nextcloud nach dem genannten Installationsbefehl sofort im Netzwerk unter der IP-Adresse des Nextcloud-Rechners erreichbar sein. Ein erstes und nachvollziehbares Problem ist ein bereits existierender Apache-Webserver auf diesem System. Das führt in der Regel zu einem Konflikt... S. 106
Snaps und ihre Berechtigungen
Das Terminal kann unter Linux bekanntlich alles, aber für diese Aufgabe ist dieser Weg meistens unnötig kompliziert. Das Hantieren mit dem Befehl snap connect ist nur bei Distributionen und Desktops erforderlich, die keine grafische Alternative anbieten. Unter Kubuntu und KDE... S. 106
Shotwell: Schlagwörter für Fotos
Personen-, Orte-, Aktionen-Tags sind unschlagbar, um Bilder schnell zu filtern. Das kostet zwar zunächst Zeit, ist aber nachhaltig, weil diese Tags dauerhaft in den Bilddateien gespeichert werden. Sie gelten unabhängig von der Software und vom Betriebssystem. Selbst eher einfache Bildviewer... S. 107
Libre Office: Fluss- und Organigramme
Die Vorgaben für die typischen Zeichenobjekte befinden sich – thematisch geordnet – in der „Gallery“, die über die Navigation am rechten Rand erreichbar ist (oder Alt-3). Die Kategorien „Diagramm“ und „Flussdiagramm“ enthalten die wichtigsten Objekte, die Elemente unter „Formen“ (Alt-5) können... S. 107
KDE, Budgie & Cinnamon: Aktive Ecken
Aktive Ecken neben wichtigen Klickzielen wie dem Hauptmenü oder Fenstertitelleisten sind kontraproduktiv. Da Titelleisten standardmäßig oben sind, die Systemleisten meistens unten, gibt es eigentlich keinen störungsfreien Platz für aktive Ecken. Wer die Funktion nutzen will, sollte die Systemleiste nach oben... S. 108
Alle Desktops: Taskwechsel mit Alt-Tab
Bei XFCE führt der Weg über „Einstellungen –› Feineinstellungen der Fensterverwaltung“ zur Option „Fensterzyklus durch alle Arbeitsflächen“. Detaillierter, aber selbsterklärend konfigurierbar ist die Einstellung bei Cinnamon unter „Systemeinstellungen –› Fenster –› Alt-Tab“. Die Option lautet „Fenster von allen Arbeitsflächen anzeigen“. Bei... S. 108
XFCE/LXQT: Arbeitsfläche mit „Rändern“
XFCE und LXQT können definierte „Ränder“ an jeder der vier Bildschirmkanten reservieren. Sinnvoll ist nur ein Bildschirmrand ohne Systemleiste, da sich die Systemleiste nicht an „Ränder“-Vorgaben hält. Ist die Systemleiste unten, ist der obere (aber auch rechts oder links) Bildschirmrand... S. 109
Gnome: Anwendungsübersicht sortieren
Einige Programme sind bereits ab Installation in einem Sammelordner zusammengefasst. Nach diesem Vorbild können Sie selbst für Programmkategorien sorgen und dadurch inhaltlich gliedern, außerdem selten benötigte Programme aus dem Blickfeld räumen. Durch Drag & Drop verschieben Sie ein Symbol in... S. 109
Gnome: Schneller abmelden/beenden
Die einzige Aktion, die Gnome sofort und ohne Nachfrage erledigt, ist die „Bereitschaft“ – also den Ruhezustand „Suspend to RAM“. Bei allen anderen Aktionen (Ausschalten, Neustart, Abmelden) erscheint noch einmal ein 60-Sekunden-Wartefenster, das man abwarten oder per Klick abkürzen kann.... S. 110
Mate-Desktop als Dateiablage
Die typischen „Schreibtischeinstellungen“ sind nützlich, um einige Standardsymbole am Desktop zu definieren oder auch wieder zu entfernen – typischerweise „Papierkorb“, „Persönlicher Ordner“, „Netzwerk“ et cetera. Der Mate-Desktop hat diese Einstellung in ein separates Tool ausgelagert, das sich „MATE Tweak“ nennt... S. 110
Mate: Leistenelemente anpassen
Das „Entfernen“ und „Verschieben“ von Leistenelementen ist bei etlichen Mate-Leistenapplets eine Millimeterarbeit, ebenso das Erreichen des Konfigurationsfensters des Applets. Manche Elemente wie das Startmenü kann man einfach rechts anklicken, um das allgemeine Applet-Kontextmenü zu öffnen („Einstellungen“, „Verschieben“, „Entfernen“). Einige Applets... S. 110
Cinnamon: Abschalten verbieten
Zwei Einstellungen in der Dconf-Zentrale schalten den üblichen Beenden-Dialog (mit Bereitschaft, Neustart, Herunterfahren) sowie die Abmeldung komplett ab. Das klingt härter als es ist, denn ein „logoff“ oder „shutdown now“ auf der Kommandozeile funktioniert weiterhin. Normalen Desktopnutzern wird das Beenden... S. 111
Gnome: Feineinstellungen im Ubuntu Dock
Das Softwarepaket „extension-manager“ sollte auf einem Ubuntu Gnome standardmäßig vorliegen. Das Ubuntu-Dock erscheint hier unter den „Systemerweiterungen“ und ist mit dem Zahnradsymbol detailliert zu konfigurieren. Besonders produktiv ist die Registerkarte „Verhalten“. Hier lässt sich unter anderem die genannte Mausrad-Aktion („Scroll-Aktion“)... S. 111
Leserbriefe in der LinuxWelt 04/2025
Ruhezustand „Hibernation“ aktivieren Ubuntu & Co bieten als Stromsparmaßnahme nur noch die „Bereitschaft“. Lässt sich der altbewährte Ruhezustand, der den Sitzungsinhalt auf den Datenträger schreibt, nicht mehr aktivieren? Gerald S., per Mail „Bereitschaft“ (Suspend to RAM) ist ein schnell reaktivierter... S. 112

















