Das Startkommando für den Player lautet nicht „moc“, sondern „mocp“. Nach dem Start zeigt sich ein zweigeteiltes Fenster mit der Ordnernavigation links und der – zunächst leeren – Playliste rechts. Navigation und Bedienung dürften Nutzern besonders leicht fallen, die mit dem Midnight Commander vertraut sind: Cursortasten, „Pos1“, „Ende“ und „Bild“-Taste dienen zum Navigieren. Die Tab-Taste wechselt vom linken Navigationsfenster zur rechten Playliste. Eingabetaste spielt den Song sofort, „p“ pausiert die Wiedergabe, „s“ beendet diese. Mit „q“ verlassen Sie das Player-Frontend, aber nicht den MOC-Server und dessen Wiedergabe. Vollständiges Beenden erfordert den Hotkey „Q“. Für die Lautstärkesteuerung dienen die Tasten „>“ und „<“, und um eine Playliste zu erstellen, drücken Sie beim gewünschten Titel „a“. Diese wenigen Hotkeys genügen für den Alltag („T“ wechselt das Farbthema).
Zu den Vorzügen von moc gehört, dass er ohne Konfigurationsaufwand von SSH-Clients ferngesteuert werden kann: Wenn Sie den Player auf einem anderen Rechner via SSH starten, erhalten Sie genau den Zustand wie auf dem lokalen Gerät. Somit eröffnen Moc und SSH eine einfache und dabei ansehnliche Steuerung jeder Linux-Musikstation. Moc ist aber kein Streamingserver: Die Musik spielt auf dem Rechner, wo Moc läuft.
Der Terminalplayer „Music on Console“ eignet sich bestens für die SSH-Fernbedienung im Netzwerk.

