Bevor apt wieder funktioniert, muss die zuvor abgebrochene Updateaktion über den Paketmanager sauber abgeschlossen werden. Dies erledigt dieser Befehl:
sudo dpkg --configure --pending
Der macht dort weiter, wo apt zuletzt aufgehört hat. Der Paketmanager holt sich die bereits heruntergeladenen DEB-Pakete aus dem temporären Verzeichnis „/var/cache/apt/archives“ und arbeitet die Aktualisierungsprozeduren nach der Unterbrechung ab. Gibt das Kommando eine Fehlermeldung aus, weil apt zuvor mit den Downloads nicht zum Abschluss kam, so gilt es zunächst, denn eventuell hängenden Prozess mit der Eingabe
sudo killall apt
unsanft zu beenden. Das anschließende Kommando
sudo apt --fix-broken install
führt dann eine Reparatur aus und erkennt dabei auch defekte, nur teilweise heruntergeladene Pakete und verwirft diese samt Abhängigkeiten. Die Paketdatenbank ist dann wieder in einem einwandfreien Zustand und „sudo apt update“ sowie „sudo apt upgrade“ können erneut aufgerufen werden.

