Mediathekview hat gegenüber der direkten Suche bei diversen Sendeanstalten entscheidende Vorteile: Alle Sendungen sind in einer einheitlichen Oberfläche versammelt, sie lassen sich filtern nach Erscheinungsdatum, Dauer, Sender und natürlich per Suchfeld nach Inhalt oder Titel. Zum Abspielen oder Downloaden genügt der Klick auf sprechende Icons (beides jederzeit und unabhängig von eventuellen Zeit- oder Jugendschutzbegrenzungen). Mit dem Standardfilter („Filter 1“, weitere können angelegt werden) trifft man eine grobe Vorauswahl bezüglich Sender, Filmqualität, Mindestlänge und weiteren Kriterien. Wer es noch genauer haben will, kann unter „Filme –› Blacklist bearbeiten“ weitere Ausschlusskriterien festlegen, um die Ergebnisse übersichtlicher zu halten. Wer die weiteren Folgen einer Serie keinesfalls versäumen will, kann nach Rechtsklick auf den Eintrag mit „Abo –› Abo mit Sender und Thema anlegen“ anlegen“ sogar den automatischen Download bei Erscheinen künftiger Folgen anfordern.
Der empfehlenswerte Weg zur Installation von Mediathekview ist es, das passende Paket von der Seite https://mediathekview.de/download (DEB und RPM) zu laden, das auch die nötige Java-Laufzeitumgebung mitbringt. Ältere Versionen aus den Standard-Paketquellen funktionieren nach unserer Erfahrung nicht korrekt.
Die Software ist eine pure Mediathekenverwaltung. Die Wiedergabe delegiert es an einen Player, der bei der Ersteinrichtung definiert werden muss – in der Regel VLC. Dieser und die ebenfalls notwendige Multimedia-Sammlung Ffmpeg sollten daher vor dem Einsatz des Tools mit
sudo apt install vlc ffmpeg
installiert werden, sofern noch fehlend.

