• Mate-Desktop als Dateiablage
    Mate-Nutzer benötigen das Extra-Tool „MATE Tweak“ („MATE-Feineinstellungen“), um über die permanent sichtbaren Standardsymbole am Desktop zu entscheiden.

    4/2025 |

    Mate-Desktop als Dateiablage

    Mate versteht die Arbeitsfläche als klassische Dateiablage. Der Desktop kann also wie jedes Verzeichnis Ordner, Dateien oder Programmstarter aufnehmen, wie es der Rechtsklick am Desktop mit den Kontextoptionen „Ordner anlegen“, „Dokument anlegen“ und „Starter anlegen“ anbietet. Es gibt jedoch keine „Schreibtischeinstellungen“ wie bei anderen Desktop üblich. 

    Die typischen „Schreibtischeinstellungen“ sind nützlich, um einige Standardsymbole am Desktop zu definieren oder auch wieder zu entfernen – typischerweise „Papierkorb“, „Persönlicher Ordner“, „Netzwerk“ et cetera. Der Mate-Desktop hat diese Einstellung in ein separates Tool ausgelagert,...

  • Mate: Leistenelemente anpassen 
    Mate macht es nicht einfach, diese Applet-Konfiguration zu erreichen. Wenn Leistenelemente ihr eigenes Kontextmenü haben, ist der Klick zum Applet-Kontextmenü Millimeterarbeit.

    4/2025 |

    Mate: Leistenelemente anpassen 

    Der Mate-Desktop bietet kein zentrales Tool zur Leistenbearbeitung. Alle Optionen der Symbolleisten sollen direkt objektorientiert an Ort und Stelle in der Leiste erledigt werden. Das ist zum Teil einfach und intuitiv, bei bestimmten Aufgaben aber sehr knifflig und nur lösbar, wenn man sehr genau weiß, wohin man klicken muss.

    Das „Entfernen“ und „Verschieben“ von Leistenelementen ist bei etlichen Mate-Leistenapplets eine Millimeterarbeit, ebenso das Erreichen des Konfigurationsfensters des Applets. Manche Elemente wie das Startmenü kann man einfach rechts anklicken, um das allgemeine Applet-Kontextmenü zu öffnen...

  • Cinnamon: Abschalten verbieten
    Das Bild ist „falsch“ und soll nur den Zusammenhang verdeutlichen: Der Beenden-Dialog erscheint nicht mehr, sobald die obigen Dconf-Einstellungen aktiv sind.

    4/2025 |

    Cinnamon: Abschalten verbieten

    Dieser Cinnamon-Tipp kann Verwirrung stiften und scheint recht brachial. Er verhindert, dass Benutzer das System auf normalem Weg herunterfahren oder sich davon abmelden. Sinnvoll kann das sein, wenn ein zugängliches Desktopsystem zugleich Serveraufgaben erledigt, die nicht einfach durch einen Shutdown beendet werden sollen. 

    Zwei Einstellungen in der Dconf-Zentrale schalten den üblichen Beenden-Dialog (mit Bereitschaft, Neustart, Herunterfahren) sowie die Abmeldung komplett ab. Das klingt härter als es ist, denn ein „logoff“ oder „shutdown now“ auf der Kommandozeile funktioniert weiterhin....

  • Gnome: Feineinstellungen im Ubuntu Dock
    Optionen für das Ubuntu-Dock: Die Konfiguration im Erweiterungsmanager ist ordentlich komplex, sorgt bei richtiger Planung aber für optimiertes Multitasking.

    4/2025 |

    Gnome: Feineinstellungen im Ubuntu Dock

    Das Ubuntu-Dock wird durch eine Ubuntu-eigene Gnome-Shell-Erweiterung realisiert. Was als hübsche, aber einfache Favoritenleiste daherkommt – und unter „Einstellungen –› Ubuntu-Schreibtisch“ auch nicht viel hergibt, ist eine raffinierte Multitasking-Schaltstelle. Eine elegante Standardfunktion ist etwa der Wechsel der virtuellen Arbeitsfläche per Mausrad (auf freier Stelle). Viele weitere Optionen zeigt das Extratool „Erweiterungs-Manager“. 

    Das Softwarepaket „extension-manager“ sollte auf einem Ubuntu Gnome standardmäßig vorliegen. Das Ubuntu-Dock erscheint hier unter den „System­erweiterungen“ und ist mit dem Zahnradsymbol detailliert zu konfigurieren. Besonders produktiv ist die Registerkarte „Verhalten“. Hier lässt sich unter...

  • KDE, Budgie & Cinnamon: Aktive Ecken
    Kleines Feature ganz groß: KDE Plasma lässt bei der Konfiguration aktiver Ecken (hier „Bildschirmränder“) keine Option offen.

    4/2025 |

    KDE, Budgie & Cinnamon: Aktive Ecken

    Aktive Ecken lösen durch Mausbewegung (Mouse-over ohne Klick) in eine Bildschirm­ecke eine Fensteraktion oder ein Programm aus. Diese Option kann produktiv sein, aber nur, wenn sie der Anwender dosiert und zielgenau nutzt. 

    Aktive Ecken neben wichtigen Klickzielen wie dem Hauptmenü oder Fenstertitelleisten sind kontraproduktiv. Da Titelleisten standardmäßig oben sind, die Systemleisten meistens unten, gibt es eigentlich keinen störungsfreien Platz für aktive Ecken. Wer die Funktion nutzen will,...

  • Desktoptipps: XFCE: Vertikale Leiste
    Flexibles XFCE mit zweizeiliger Vertikalleiste: Der Desktop hat nicht den Glanz anderer Oberflächen, ist hier aber funktional vorbildlich.

    3/2025 |

    Desktoptipps: XFCE: Vertikale Leiste

    Systemleisten werden fast immer horizontal positioniert, obwohl auf 16:9-Auflösungen der horizontale Platz kostbarer ist als der vertikale. Linux-Desktops können das unterschiedlich gut korrigieren. Neben diesem Hauptthema geht es um das neue XFCE 4.20.

    Systemleisten werden fast immer horizontal positioniert, obwohl auf 16:9-Auflösungen der horizontale Platz kostbarer ist als der vertikale. Linux-Desktops können das unterschiedlich gut korrigieren. Neben diesem Hauptthema geht es um das neue XFCE 4.20. Ästhetisch hat...

  • KDE: Vertikale Leiste
    KDE kann’s vertikal, aber man muss die passenden Miniprogramme wählen. Als Dock und Taskverwaltung ist unbedingt die klassische „Fensterleiste“ zu empfehlen.

    3/2025 |

    KDE: Vertikale Leiste

    Auch KDE Plasma (unter anderem in Kubuntu) zeigt seine „Kontrollleiste“ standardmäßig horizontal am unteren Bildschirmrand. Der Desktop beherrscht auch vertikale Darstellung, erweist sich flexibler als Cinnamon und als ästhetisch ansprechend. Die Neupositionierung einer bisher horizontalen...

  • LXQT: Vertikale Leiste
    LXQT hübsch vertikal mit Menü, Schnellstarter, Anwendungsverwalter, Arbeitsflächenumschalter und Systray: Das kostet etwas Bastelei, ist aber flexibler und attraktiver als bei großen Desktops.

    3/2025 |

    LXQT: Vertikale Leiste

    In LXQT (unter anderem in Lubuntu) ist die Konfiguration der Systemleiste dem vergleichbaren XFCE mindestens ebenbürtig. Auch hier gibt die für vertikale Anordnung die wichtige Option, eine „Zeilenanzahl“ vorzugeben, um Symbole nebeneinander zu positionieren. Einige...

  • 3/2025 |

    XFCE: Upgrade auf Version 4.20

    Der schlanke und konservative Linux-Desktop XFCE erhält nur alle paar Jahre eine neue Version. Vor einigen Monaten ist Version 4.20 mit Verbesserungen vor allem beim Dateimanager Thunar erschienen, auf welche Nutzer mit Ubuntu-Langzeitversionen voraussichtlich aber...

  • Gnome: Der „Erweiterungs-Manager“
    Kleines Tool statt Browserintegration: Der „Erweiterungs-Manager“ holt Gnome-Extensions von https://extensions.gnome.org und verwaltet sie.

    2/2025 |

    Gnome: Der „Erweiterungs-Manager“

    Dass der Gnome-Desktop persönlichen Anpassungen kaum entgegenkommt, ist hinlänglich bekannt und auch so gewollt. Externe Gnome-Erweiterungen machen den hermetischen Desktop aber deutlich offener. Den einfachsten Umgang mit solchen Shell-Erweiterungen bietet ein Tool. Die Gnome-Extensions unter...