Fast alle Browser haben eine elaborierte Verwaltung für die geöffneten Tabs von Webseiten. Die Option, Tab-Gruppen anzulegen, scheint uns für die interaktive Nutzung allerdings zu umständlich. Es gibt andere Möglichkeiten, viele geöffnete Seiten zu organisieren.
Die Rechtsklick-Option auf Tabs, die sich „Tab anheften“ oder „Tab anpinnen“ nennt, ist ganz brauchbar, um die Tab-Anzeige platzsparend auf das Icon zu reduzieren. Wer das für mehrere Tabs wiederholt, erhält viel zusätzlichen Platz in der Tab-Leiste. Die Methode sollte aber nur für wichtige und ständig benötigte Sites wie die Standardsuchmaschine oder Intranetzentrale genutzt werden, denn angepinnte Tabs werden beim Browserstart automatisch geladen. Andererseits sind aber angepinnte Tabs nach Rechtslick und „Tab lösen“ oder „Tab ablösen“ auch schnell wieder entfernt. Wer einige Seiten dauerhaft anpinnt, kann zu diesen mit den Hotkey-Standards Strg-1, Strg-2 et cetera wechseln.
Wenn es zu eng wird in der Tab-Leiste, ist eine weitere Browser-Instanz meistens übersichtlicher als das Hantieren mit Tab-Gruppen – also einfach die nächste Seite nach Rechtsklick auf die URL oder das Lesezeichen „In neuem Fenster öffnen“. Ob man diese Instanz als inhaltliche Gruppe nutzt oder einfach nur als neuen Tab-Container, kann jeder selbst entscheiden. Zusätzlicher Vorteil ist hier die Option, zwei oder mehrere Webseiten nebeneinander arrangieren zu können.

