Linux-Systeme bieten neben dem grafischen Desktop virtuelle Konsolen, zu welchen die Tastenkombinationen Strg-Alt-F2 bis F6 wechseln. Auf jedem dieser Terminals können Benutzer unabhängig von der grafischen Oberfläche auf der textbasierten Konsole arbeiten. Anders als im grafischen Terminalfenster ist die Anzeige dieser TTY-Konsolen aber nur monochrom.
Virtuelle Konsolen haben den Vorteil, dass die dort ausgeführten Prozesse im Hintergrund weiterlaufen, auch nach einer Abmeldung vom grafischen Desktop oder nach einem Absturz des Desktops. In Fedora, Arch Linux und Open Suse wechselt Strg-Alt-F1 zurück zur grafischen Oberfläche, in Debian, Ubuntu und Linux Mint die Tastenkombination Strg-Alt-F7.
Die Konsolen sehen mit Ansi-Farben deutlich besser aus und präsentieren dann auch die Ausgabe von Befehlen wie „ls“ und „grep“ farbig. Die Ansi-Definitionen sind indes zu lang, um sie selbst abzutippen, aber es gibt einen einfacheren Weg: Setzen Sie die etwa zwei Dutzend Zeilen aus dem Listing unter https://m6u.de/ttys auf unserer Github-Seite einfach an das Ende der Datei „~/.bashrc“ im Home-Verzeichnis. Es handelt sich um eine benutzerdefinierte Einstellung, die dann sofort auch für die virtuellen Konsolen aktiv ist.

