Hardwaretipps | Tipps & Tricks | David Wolski | 6/2025 | 26. September 2025

Ubuntu: Nvidia-Treiber zurücksetzen

Der Treibermanager von Ubuntu bietet die passenden Pakete für den vorhandenen Nvidia-Grafikchip automatisch an – auch ältere Versionen für Downgrades.

In Ubuntu und Derivaten ist es bei Nvidia-Karten recht einfach, proprietäre Treiber zu installieren. Die Nvidia-Treiber liegen im Repository „Restricted“ und die Treiberverwaltung unter „Anwendungen & Aktualisierungen –› Zusätzliche Treiber“ bietet die neuesten Pakete für die gefundene Nvidia-Hardware automatisch an. Mitunter machen die proprietären Treiber aber noch Probleme mit Wayland.

Klappt nach der Treiberinstallation der Aufbau des Desktops oder sogar des Anmeldebildschirms nicht mehr, dann hilft nur die Deinstallation des Nvidia-Treibers über eine virtuelle Konsole. In diesem Notfall wechselt die Tastenkombination Strg-Alt-F1 auf eine textbasierte Konsole. Nach der Anmeldung mit den gewohnten Benutzerdaten entfernt der Befehl

sudo apt purge nvidia-* libnvidia-*

die Nvidia-Treiber. Nach einem Neustart mit „sudo reboot“ startet das System wieder mit den Open-Source-Treibern namens „Nouveau“ des Kernels. Falls eine frühere Version der Nvidia-Herstellertreiber funktioniert hat, kann diese über „Anwendungen & Aktualisierungen –› Zusätzliche Treiber“ gezielt installiert werden.