Hilfeseiten im Terminal sind kein Lesespaß. Daher sollte man sich die lästige Angelegenheit zumindest erleichtern. Wenn ein grafischer Editor wie Mousepad oder Xed die Hilfeseiten anzeigt, wird das Blättern und Suchen deutlich komfortabler.
Mit einer kleinen Funktion in der Bash-Konfiguration „~/.bashrc“ leiten Sie den Text von Manpages automatisch an einen grafischen Editor Ihrer Wahl (in diesem Beispiel Xed von Linux Mint).
function man () {
man $1 > /tmp/$1.man
if [ -s /tmp/$1.man ]; then
xed /tmp/$1.man
rm /tmp/$1.man
fi
}
Stellen Sie diese sieben Script-Zeilen einfach an das Ende der Datei „~/bashrc“. Nach einer Terminaleingabe wie „man rsync“ wird der Hilfetext in eine temporäre Datei geschickt und dann mit dem grafischen Editor Xed angezeigt. Wenn es keine Manpage für den eingegebenen Befehl gibt, startet der Editor nicht und es erscheint nur die Terminalmeldung „Kein Handbucheintrag“.
Wenn es Ihnen zu weit geht, den Standardbefehl „man“ durch den gleichnamigen Funktionsnamen zu überdecken, können Sie die Funktion auch „help“ oder „xman“ nennen und damit den normalen man-Befehl erhalten. Damit ist dann normales man weiterhin in den virtuellen Konsolen erreichbar.

