Zur Abfrage von Datenträgerinfos gibt es unter Linux mehrere Alternativen, insbesondere die Tools lsblk und blkid. Selbst erfahrene Nutzer können selten rational beurteilen, inwiefern sich diese Werkzeuge unterscheiden, und verwenden gewohnheitsmäßig immer dasselbe Programm.
Das Tool blkid (Block Identification) ist präziser und etwas langsamer, weil es bei jedem Aufruf einen aktiven Scan aller Blockgeräte ausführt. Wer Infos über gerade angeschlossene Laufwerke benötigt, ist daher mit blkid besser beraten. Ein weiterer Vorteil ist die einfachere Weiterverarbeitung von Infos in Scripts, weil blkid (mit „-o export“) ein gut auswertbares Listenformat ausgeben kann.
Im Alltag ist aber lsblk (List Blockdevice) völlig ausreichend. Es liefert mit Schalter „-f“
lsblk -f
alle notwendigen Informationen inklusive UUID, Label, Mountpunkt, Dateisystem und Datenträgergröße. Der Schalter „-f“ ist eine freundliche Abkürzung für
lsblk -o NAME,FSTYPE,FSVER,LABEL,UUID,FSAVAIL,FSUSE%,MOUNTPOINTS
Die komplette Liste aller abrufbaren Eigenschaften zeigt der Befehl lsblk - -help.

