Große Bildschirme laden dazu ein, Programmfenster nebeneinander zu kacheln. Besonders Administratoren und Entwickler schätzen solche Aufteilung, um etwa mehrere Terminalfenster neben einem Editor im Blick zu haben. KDE Plasma 6 hat eine Aufteilung von Snap-Zones im Stil von Windows, um Fenster nebeneinander darzustellen.
Die Snap-Zones positionieren ein Programmfenster automatisch, wenn man es mit der Maus an einen der Bildschirmränder zieht. Genügt diese einfache Aufteilung in maximal vier Zonen nicht, gibt es mit der Erweiterung Kzones (https://github.com/gerritdevriese/kzones) noch komplexere Layouts. Diese Ergänzung ist als Kwin-Script realisiert und recht einfach zum Ausprobieren installiert: In den Systemeinstellungen gibt es unter „Fensterverwaltung –› Kwin-Skripte“ die Schaltfläche „Neue holen“ rechts oben. Das Suchfeld findet dann die Erweiterung „Kzones“, um diese zu aktivieren. Verschiebt man nun ein Fenster anhand der Titelleiste, so blendet sich eine Layoutvorschau in Spalten ein, um das Programm perfekt zu platzieren.

