Spiele mit 3D-Grafik, Videoplayer, Webbrowser mit Videostreams, aber auch Desktops wie Gnome 3, Cinnamon, KDE Plasma nutzen eine hardwarebeschleunigte Grafikausgabe. Wie sich das auf den Grafikprozessor (GPU) auswirkt, kann auf Intel-Chips ein Ressourcenmonitor im Terminal anzeigen.
Das Tool intel_gpu_top ist ein Leistungsmonitor, der die Auslastung der Grafik-Pipelines einer Intel-GPU hübsch aufschlüsselt. Diese Info ist vor allem nützlich, um zu testen, ob in einem Browser oder Videoplayer das hardwarebeschleunigte Decoding der Videostreams funktioniert.
Der Performancemonitor ist gut versteckt und eines der Programme im Paket „intel-gpu-tools“, das in Debian/Ubuntu und Mint über
sudo apt install intel-gpu-tools
zu installieren ist. Der Aufruf benötigt root-Recht
sudo intel_gpu_top
und der Balken „Video“ zeigt, ob laufende Videostreams die GPU verwenden. Bleibt der Balken auf einer Null sitzen, dann funktioniert die Hardwarebeschleunigung nicht, was unter Linux bei Firefox und Chromium leider nicht selten ist.

