Was tun, wenn der Windows-PC darniederliegt, aber ein Linux-Rechner funktioniert? Mit Woe USB gibt es ein grafisches Tool, das Windows-ISO-Dateien zur Installation bootfähig auf USB-Sticks schreibt.
Für Ubuntu und Linux Mint gibt es fertige Pakete von Woe USB in einem externen Repository: Mit den Befehlen
sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8
sudo apt-get update
sudo apt-get install woeusb
ist das Programm installiert. In Fedora ist es sogar in den Standardpaketquellen enthalten und mit dem Kommando
sudo dnf install WoeUSB
schnell installiert. Woe USB ist auf Windows 10 spezialisiert. Neben einer ISO-Datei oder DVD von Windows 10 benötigt man einen USB-Stick mit wenigstens acht GB, der mit dem Dateisystem NTFS formiert sein muss. Die Formatierung gelingt beispielsweise mit dem Programm Gparted, das sich in den Standard-Paketquellen aller verbreiteten Linux-Distributionen findet. Oder auch ganz einfach im Dateimanager von Gnome oder Unity per Rechtsklick auf den angesteckten USB-Stick. Im gestarteten Woe USB erwartet der Punkt „From a disk image (iso)“ die Auswahl der ISO-Datei von Windows 10. Darunter gibt es die Möglichkeit, eine eingelegte DVD als Quelle anzugeben.
Nach der Ausgabe des Ziellaufwerks ganz unten startet „Install“ die Übertragung.

