Mit dem Schritt von Gnome auf Version 45 sind etliche Shell-Erweiterungen nicht mehr kompatibel. Beim Upgrade eines Linux-Systems kann es passieren, dass eine Gnome-Erweiterung nicht mehr lädt, Fehler ausgibt oder sogar den Desktop nach der Anmeldung am Start hindert.
Im Fall bockiger und inkompatibler Gnome-Shell-Erweiterungen ist ein Ausflug in die virtuelle Konsole ein Weg, die Erweiterungen manuell zu deaktivieren. Zuerst ist die grafische Anmeldung an Gnome nötig, um die Benutzerkonfiguration einzulesen, auch wenn das fehlschlagen sollte. Vom Fenster der Anmeldung geht es dann mit der Tastenkombination Alt-Strg-F3 auf eine virtuelle Konsole im Textmodus. Nach der Anmeldung mit Benutzernamen und Passwort listet dort das Kommando
gnome-extensions list --user
alle Erweiterungen auf, die nicht das System selbst mitgebracht hat. Um eine Erweiterung zu deaktivieren, dient folgender Befehl:
gnome-extensions disable [Name]
„[Name]“ ist der Platzhalter für die jeweilige aufgelistete Extension ist, beispielsweise „new-mail-indicator@thx“.

