In der neuesten Version bietet Gnome variable Bildwiederholraten (VRR) an, sofern der Monitor dies unterstützt. VRR sorgt dafür, dass sich Bildwiederholrate von Grafikchip und Bildschirm synchronisieren, um glasklare, saubere Ausgaben beim Verschieben von Fenstern auf den Bildschirm zu zaubern. Die Gnome-Entwickler weisen darauf hin, dass VRR noch experimentell ist. Doch funktioniert VRR sowohl mit Xorg als auch dem neueren Wayland-Protokoll, mit AMD-Grafikkarten und mit proprietären Nvidia-Treibern.
Derzeit ist die Einstellung zu VRR in den Gnome-Einstellungen noch deaktiviert und der entsprechende Schalter ist ausgeblendet. Dies ändert dieser Terminalbefehl:
gsettings set org.gnome.mutter experimental-features "['variable-refresh-rate']"
Nach einer Neuanmeldung zeigen die Gnome-Einstellungen unter „Anzeigegeräte“ die beiden neuen Punkte „Variable Refresh Rate“ und „Preferred Refresh Rate“ an, falls die Hardware diese Merkmale unterstützt. Ist die Option nicht zu sehen, dann bietet der Grafikchip kein VRR. So arbeitet Intel noch an den VRR-Fähigkeiten der eigenen GPUs unter Linux.

