Jetzt schlägt‘s 13
Die Firma Eternos will den Tod abschaffen – zumindest digital. Mithilfe von KI-gestützten Avataren sollen Verstorbene weiterhin mit ihren Hinterbliebenen reden können. Trainiert mit den persönlichen digitalen Daten und mit der Stimme der Personen, sollen diese virtuellen Doppelgänger den Eindruck erwecken, der geliebte Mensch sei noch da. Doch was auf den ersten Blick als Trost erscheint, ist in Wahrheit eine erschreckende Entfremdung von der Realität. Anders gesagt: Lasst bitte den Scheiß.
Wer mit einem solchen KI-Avatar spricht, spricht nicht mit dem Verstorbenen, sondern mit einer algorithmischen Illusion. Hinzu kommt: Wer garantiert, dass die digitalen Abbilder nicht für andere Zwecke missbraucht werden? Der Komiker Louis C. K. bringt noch einen anderen Aspekt ins Spiel: Er meint, die wichtigste Aufgabe des Menschen sei es, zu sterben. Denn man solle sich nur eine Welt vorstellen, in der all die Menschen aus der Vergangenheit noch da wären. Von Kaiser Nero bis zu Attila dem Hunnenkönig – dann schlägt‘s 13.
Ich empfehle, statt Ihre persönlichen Daten an eine KI zu verfüttern, nutzen Sie Ihre Zeit besser und bringen Sie mit dieser LinuxWelt Ihre persönliche IT auf Vordermann. Mit dem Schwerpunkt „Linux automatisch“ verbessern Sie Ihr System und genießen das Ergebnis noch zu Ihren Lebzeiten.
Herzlichst, Ihr


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