Desktoptipps | Hermann Apfelböck | 6/2024 | 27. September 2024

Desktops neu starten

Gnome, Cinnamon, KDE und so fort – alle Desktops bieten spezielle Terminalkommandos, um die Oberfläche im Notfall zu beenden und neu zu laden, so etwa „gnome-shell –replace“ (Gnome), „cinnamon –replace“ (Cinnamon) oder „kquitapp5 plasmashell“ (KDE). Wer dauerhaft mit einem Desktop arbeitet, wird sich mit der jeweiligen Aktion anfreunden, für alle anderen ist ein universeller Weg praktischer. 

Mit folgenden Kommandos wird der aktive Displaymanager zunächst ermittelt und dann neu gestartet:

dm=$(basename "$(cat/etc /X11/default-display-manager)")

sudo systemctl restart $dm 

Dies beendet umgehend den Desktop und startet ihn dann neu zum Anmeldefenster. Das funktioniert bei eingefrorenem Desktop auch in der virtuellen Konsole (Strg-F2 etc.). Einzige Einschränkung: Diese Methode setzt voraus, dass der Desktop unter dem traditionellen X11/Xorg läuft – nicht unter Wayland. Ein kleines Alias „redesk“ 

redesk='dm=$(basename "$(cat /etc/X11/default-display-manager)") ;systemctl restart $dm'

minimiert die Tipparbeit.