Bis zum endgültigen Veröffentlichungsdatum von Debian 13 „Trixie“ sind noch ein paar Wochen hin, aber der bootfähige Installer richtet jetzt schon den letzten Release Candidate ein. Der stammt dann nicht aus dem Testing-Zweig, sondern ist bereits die Stable-Ausgabe, welche sich schon für den produktiven Einsatz eignet.
Ist das Debian-System installiert, aktualisiert der gewohnte Paketmanager apt die Debian-Ausgabe nahtlos auf die endgültige Version. Dies bietet also eine Vorschau auf das neue Debian 13, das die nächste LinuxWelt dann mit einem installierbaren Livesystem und größerer Vorstellung würdigen wird. Aktuell liegt Debian 13 nur in Form des bootfähigen Installers vor, das von der Heft-DVD mit grafischer Oberfläche oder im Textmodus startet. Viele Pakete bezieht diese Installationsvariante über eine Internetverbindung (Ethernet – WLAN wird nicht unterstützt). Ausgabe 13 liefert den Linux-Kernel 6.12, eine Kernel-Version mit offiziellem Langzeitsupport durch die Entwickler der Linux Foundation. Enthalten ist für eine bessere Hardwareunterstützung auch wieder jene Firmware aus dem ehemals separaten Repository „non-free“, die nicht unter einwandfreien Open-Source-Lizenzen steht. An Desktops bietet Debian 13 Gnome 48, KDE Plasma 6.3, LXDE 13, LXQT 2.1, XFCE 4.20 und Cinnamon 6.4. Diese Arbeitsflächen stehen im Installer vor dem Abschluss über ein Menü zur Auswahl. Auch die Installation mehrerer Desktops ist möglich oder auch die Auswahl einer Serverrolle ohne grafische Oberfläche.
Mehr Infos zu Debian
Webseite: http://debian.org
Dokumentation: http://wiki.debian.org

