Desktoptipps | Tipps & Tricks | Hermann Apfelböck | 4/2025 | 30. Mai 2025

Gnome: Feineinstellungen im Ubuntu Dock

Das Ubuntu-Dock wird durch eine Ubuntu-eigene Gnome-Shell-Erweiterung realisiert. Was als hübsche, aber einfache Favoritenleiste daherkommt – und unter „Einstellungen –› Ubuntu-Schreibtisch“ auch nicht viel hergibt, ist eine raffinierte Multitasking-Schaltstelle. Eine elegante Standardfunktion ist etwa der Wechsel der virtuellen Arbeitsfläche per Mausrad (auf freier Stelle). Viele weitere Optionen zeigt das Extratool „Erweiterungs-Manager“. 

Optionen für das Ubuntu-Dock: Die Konfiguration im Erweiterungsmanager ist ordentlich komplex, sorgt bei richtiger Planung aber für optimiertes Multitasking.

Das Softwarepaket „extension-manager“ sollte auf einem Ubuntu Gnome standardmäßig vorliegen. Das Ubuntu-Dock erscheint hier unter den „System­erweiterungen“ und ist mit dem Zahnradsymbol detailliert zu konfigurieren. Besonders produktiv ist die Registerkarte „Verhalten“. Hier lässt sich unter anderem die genannte Mausrad-Aktion („Scroll-Aktion“) umstellen (sofern keine virtuellen Arbeitsflächen genutzt werden) oder der Klick auf aktive Fenster im Dock minutiös einstellten. „Minimieren“ scheint eine sinnvolle Wahl, insbesondere wenn im „Zahnrad“-Unterdialog für „Umschalttaste+Mausklick“ der Start einer neuen Instanz definiert wird. 

Der Unterdialog bietet noch zwei weitere Aktionen für den Mittelklick des Mausrads (siehe Abbildung). Keine Frage: Die optimale Einstellung ist richtig Arbeit und sollte dann dauerhaft Bestand haben. Im Dconf-Editor („org.gnome.shell.dash-to-dock“) zählen wir 109 (!) Optionen für das Dock, die der Erweiterungsmanager weitestgehend vollständig repräsentiert.