Hardwaretipps | Tipps & Tricks | Hermann Apfelböck | 4/2025 | 30. Mai 2025

AVM Powerline: Steuerung im Router

Bei Powerline-Adaptern zum Netzwerkausbau sind die neueren („Magic“) Geräte von Devolo sowie die AVM-Adapter (Fritzbox) erste Wahl. Devolo hat für Linux-Nutzer scheinbar den Vorteil, dass es zur Steuerung der Adapter mit der Software „Devolo Cockpit“ auch eine Linux-Version gibt. Für AVM-Powerline ist ein vergleichbares Tool nur unter Windows verfügbar.

AVM-Powerline-Adapter brauchen keine zusätzliche Software. Alle Geräteoptionen sind über den Router konfigurierbar.

Ein ernsthafter Kaufgrund für Devolo-Geräte ist das Cockpit für Linux definitiv nicht. Insbesondere in Verbindung mit dem Fritzbox-Router kann der Linux-Anwender auf die zusätzliche Windows-Software „Fritz!Power-line“ nämlich problemlos verzichten. AVM-Powerline-Adapter erscheinen als Gerät mit eigener IP in der Fritzbox. Hier sind dann alle wesentlichen Optionen unter „Heimnetz –› Netzwerk“ über das Stift-Symbol („Bearbeiten“) des Geräts erreichbar. Dazu gehören die Namensvergabe für den Adapter, eine Wunsch-IP, die Steuerung der LED, der Neustart und die manuelle Vergabe eines Netzkennworts (erfolgt standardmäßig automatisch). Insofern hat das zusätzliche Windows-Tool keinen Mehrwert, sondern ist allenfalls eine Abkürzung gegenüber dem Gang in die Fritzbox-Konfigurationsoberfläche.